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04
Februar
Entsetzliche Lücke
Man konnte mich bisher nicht dazu bewegen, die autobiografischen Bücher von Joachim Meyerhoff zu lieben. Sie schienen mir beim Reinlesen immer bestenfalls "recht nett", aber der literarische und inhaltlich Wert war eher unklar, auch wenn mir Herr Meyerhoff ein grundsympathischer Mensch zu sein scheint. Ideal gelungen dagegen die Verfilmung! Schrullige Großeltern, die aber immer knapp an der Ulkgrenze vorbeikommen: Der Film ist viel weniger deutsche Familienkomödie als der Trailer vermuten lässt. Er ist gefühlvoll ohne zu viel Klischee und Kitsch, furios gespielt und nicht von Plottwists belastet. Vor allem: Er reicht mir als Buchersatz vollkommen aus - nach dem Konsum des Kinofilms weiß ich, dass ich das Buch wirklich nicht zu lesen brauche.
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