letzte Kommentare: / So heißt es... ueblich / Oh my god! Sie haben... kuena / Die Musiksendungen... mark793


29
Mai
Reasons for Kids
Ich hatte mir damals (es ist immerhin knapp 12 Jahre her) von eigenen Kindern auch ein wenig versprochen, selbst wieder mehr Kind sein zu können, kaum das ich es nicht mehr war und meine Freude an Kinderdingen eher verkrampft als lebenslustig wurde. Am Anfang trat das Gegenteil ein: Ich wurde noch erwachsenener, die kindlichen Freuden waren mir ferner als je zuvor. So langsam funktioniert es aber: Die Kinder reißen mich mit und zeigen mir Dinge, die wirklich Spaß machen. Oder andere Dinge machen mir mehr Spaß, wenn man sie mit dem Kind wie zum ersten Mal erleben kann. Ich hatte doch recht.

 
 
18
Mai
Der Hunger der Kinder
Wie nervig aber auch schön es ist, dass Kinder im Vorschulalter das Recht haben "Hunger" zu brüllen und die Erwachsenen müssen sich drum kümmern. Es muss immer etwas zum Essen da sein, der Hunger der Kinder muss gestillt werden, it's as simple as that.

 
 
06
Mai
WuW
Was man sein will, ist wild&weise. Die Intensität der Jugend, den Drang, die Neugier und den Humor oder den heiligen Ernst. Gleichzeitig will man das Gegenteil: Die Abwägung, Einordnung, Relativierung und umfassende Kenntnis von eigentlich allem. Zwischen diesen Welten wechseln zu können ohne schizophren oder völlig krampfig zu werden. Das wäre es.

 
 
03
Mai
Schwing
Sophie Passmann ist 26 und hat mit schwitzigen Händen auf Windows 95 Solitär gespielt. Teenies hören Greenday. So viel rehash und retro in der Jugendkultur, dass es sogar schon Philosophen gibt, die das kapieren und damit Thesen schwingen.

 
 
30
April
Frisurenprobleme
So langsam zeigt sich: Mein zweiter sehr smoother Corona-Move war es, kurz vor Corona nochmal zum Friseur zu gehen und einen Kurzhaarschnitt für mich und Sohn zu verlangen.

 
 
26
April
Inverse Argumente
Die meisten Menschen mögen Gesellschaft und schaffen sich daher Ausnahmen vom Kontaktverbot, gehen zum Beispiel verhüllt auf Balkone, um mit Freunden Kaffee zu trinken. Moralische Absolutisten verurteilen dies. Besonders leicht fällt ihnen die moralische Verurteilung, wenn sie auf gesellschaftliche Treffen wenig geben. Wenn diese introvertierten moralischen Absolutisten sich nun eine Situation vorstellen, in der sie permanent unter Leuten sein müssten, kommt ihnen der Gedanke, sich unmoralisch für ein paar Stunden in die Einsamkeit zu stehlen, viel läßlicher vor. Der Absolutismus schwindet, wenn er eigenen Interessen zuwiderläuft.

 
 
22
April
Neu
Viele haben sich ein neues Leben gewünscht. Das haben sie jetzt bekommen und sind schon wieder nicht zufrieden. Da kann man nur vom Sams lernen: Präziser wünschen!

 
 
21
April
Familiensinn
Introvertierte Menschen finden den sozialen Kontakt zu anderen irgendwie anstrengend. Die eigenen Kinder sind zwar auch für Introvertierte anstrengend, aber nicht sozial anstrengend - so sehr sind sie Teil der eigenen Persönlichkeit geworden.

 
 
14
April
Kinderfreud
Viel wird gejammert dieser Tage über die Kinder und wie schwierig es sei: Homeoffice mit Kindern. Einsamer Single möchte man nicht sein, aber die Paare, die hätten es doch vergleichsweise gut. Stimmt alles, aber zu selten werden die Kinder gelobt (nicht grundsätzlich, das verwöhnt sie nur und das brauchen sie nicht ständig). Aber zu selten wird gesagt, wie schön es gerade in Zeiten der selbstgewählten Quarantäne sein kann, wenn sie mit berstender Freude wilde Ideen zu ihrer Unterhaltung nutzen oder einfach nur laut und unbekümmert Lieder singen. Man nimmt ihnen die punktuelle Unbekümmerung gerne ab - bei Erwachsenen könnte man leicht verkrampfte Verdrängungstaktiken unterstellen. Trost bietet die kindliche Freude dabei zwar nicht, Ablenkung aber doch.

Und dann muss man wieder arbeiten und braucht Ruhe, aber vielleicht hat man mittlerweile seinen Rhythmus gefunden und auch Mittel der Kindesdämpfung.

[Gedanken vor der Arbeitswoche]

 
 
02
April
Kind im Mann
Manches, was man beneidet, kann man durch besondere Anstrengung ebenfalls erreichen. Einen Professorentitel, Geld, ein Weblog (das geht auch ohne Anstrengung).
Der Neid auf die kindliche Freude an Dingen, die mancher Erwachsene sich erhält, wird hingegen durch besondere Anstrengungen nur vergrößert.

 
 
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