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02
April
Kind im Mann
Manches, was man beneidet, kann man durch besondere Anstrengung ebenfalls erreichen. Einen Professorentitel, Geld, ein Weblog (das geht auch ohne Anstrengung).
Der Neid auf die kindliche Freude an Dingen, die mancher Erwachsene sich erhält, wird hingegen durch besondere Anstrengungen nur vergrößert.

 
 
28
März
Platzangst
Gespenstisch leer ist Berlin eigentlich nicht, eher angenehm ruhig, aber immer doch Menschen zu sehen, in freundlichem Abstand, keine Gruppenbildung, aber auch keine Geisterstadt. Könnte man sich dran gewöhnen.

 
 
25
März
Positive Nebeneffekte
Aufgrund eines Physiklehrers, der im Unterricht massenweise rohen Knoblauch kaute, habe ich eine Knoblauchphobie. Ich will nicht anderen Leuten stinken, so wie er es tat. Ein Vorteil der Corona-Quarantäne ist, dass mir das jetzt egal sein kann. Knoblauchgenuss ohne Reue!

 
 
21
März
Die Zeit der Moral
Was vielen vermutlich klar ist, was aber so nur selten ausgesprochen wird: Die Aufforderung Kontakte zur reduzieren dient nicht dem eigenen Schutz. Egal was der einzelne tut: Aktuell ist Gefahr, an Corona zu sterben immer noch wesentlich geringer, als einige andere Gefahren. Es ist eine rein moralische Entscheidung, was wir tun. Und die Kooperationsvorteile, die wir aus unserem moralischen Verhalten ziehen können, beschränken sich auf unsere Darstellung als moralische Personen gegenüber der Allgemeinheit. Für rationale Egoisten gibt es also wenig Gründe, bei der Reduzierung von Kontakten mitzumachen. Außer dem moralischen Grund "wenn das alle machen würden", aber der interessiert rationale Egoisten ja definitionsgemäß nicht.
Insofern ist es interessant zu sehen, wie viele Menschen sich von solchen moralischen Argumenten überzeugen lassen.
Ich lasse mich überzeugen. Freunde wollen aber so weit gehen, dass ich nur noch Dinge/sage/schreibe, die nicht falsch verstanden werden können. Davon lasse ich mich noch nicht überzeugen. Mit dem selben Argument könnte man immer jede Form von Satire verbieten. Ich bin lieber die Titanic als die Kirche.

 
 
15
März
Zeiten
Interesting times, indeed. Was haben die Leute gegen Langeweile? Spannend kann man es sich doch selbst machen, wenn man will.

 
 
04
März
Wider-Widerspruch
Eigentlich kann ich diesen Widerspruch (unten) sogar sehr gut verstehen. Ich lebe ihn sogar.

 
 
19
Februar
Meditationen für Nerds
Es gibt mich kaum etwas, was so beruhigend ist und mich so angenehm wachhalten kann, wie Windows-Installationen durchzuführen. Natürlich würde man das niemals freiwillig tun, aber aktuell muss es häufiger sein. Vermutlich mag ich gelegentlich einfache Aufgaben, die sich sinnvoll anfühlen, aber keine Hausarbeit sind.

 
 
18
Februar
Overperformer
Es gibt diesen Typ Mensch, der scheinbar Menschenunmögliches macht: Wenn jemand 15 Firmen berät, im Hochschulrat sitzt und mehrere Doktortitel hat, dann hat er zwingend für diese einzelnen Aufgaben kaum noch Zeit, denn Zeit haben wir alle gleich viel. Solche Leute wirken dennoch meistens nicht gestresst und haben scheinbar immer Zeit. Sie können also gar nicht alles schaffen, was sie so erzählen, aber sie haben offensichtlich den Dreh raus. Jedenfalls mehr als die anderen, die immer überlastet sind, obwohl sie in beamtenartigen Verhältnissen leben.

 
 
12
Februar
Glücklich sind die Vagen
Dumm möchte ich niemanden nennen, aber es scheint Unmengen Menschen zu geben, die sich mit vollkommen vagen Aussagen zufrieden geben. Selbst nichts Konkretes äußern und auch bei Business-Meetings nicht mehr erwarten, als das jeder mal was sagt. Dann war es ein gutes Treffen, mit wichtigen Erkenntnissen. Das sind nicht immer erfolglose Menschen, vielleicht passt diese Lebensart ja viel besser zu unserer Biologie?

 
 
08
Februar
Spieltrieb
Es geht jetzt wirklich los, dass meine Tochter mit Spielereien und Zeit am Computer oder Smartphone Dinge entdeckt, die ich nicht kannte, weil ich in meinem Erwachsenenleben immer so zielstrebig sein zu müssen glaube. Und solche Sätze zu schreiben wage.

 
 
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Last update: 9. Apr, 15:45
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