| letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3 | |
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23
Januar
Gespräche führen
Mit wenigen Leuten kann ich inhaltlich so gute Gespräche führen, dass allein der Inhalt Freude macht. (Das muss auch nicht immer sein, Nähe und Freundschaft reichen oft auch.) Erwachsene sind öfter müde oder resigniert, jüngere Leute haben mehr Energie und lernen noch, ihnen kann ich alles verzeihen und ich sehe das Leuchten in ihren Augen.
22
Januar
Help!
Weisheiten aus dem Religionsunterricht: Wie viel mehr Spaß es macht, zu helfen, zu machen unter Menschen zu sein, als zu konsumieren.
19
Januar
In die Welt setzen
Ich werde alt, zum Glück habe ich schon große Kinder. Oder: Die Welt wird wirklich schlechter, das kann ja durchaus sein und es gibt Indizien: Trump. Jedenfalls erwische ich mich beim Betrachten kleiner Kinder bei dem Gedanken, ob ich "heute noch Kinder in die Welt setzen würde". Ich würde, aber es käme mir erzwungen vor, wie bei Martin Luther, der angeblich Apfelbäumchen pflanzen würde, selbst wenn die Welt morgen unterginge. Der überzeugte Optimismus ist schwer zu halten, ein erzwungener verliert seine Kraft. Beim Solarstromanteil weltweit, da geht noch was, da kann man zurecht Hoffnung haben. Ansonsten eher: Es muss wohl erst schlimmer werden, bevor es wieder besser wird.
16
Januar
Spaßarbeit
Die überschäumende Energie für Arbeit nutzen. Auf der Arbeit, auf dem Fahrrad, bei zusätzlichem Sport, sogar beim Friseur: Alles geht, alles geht leicht.
15
Januar
Trauerarbeit
Man redet von Trauerarbeit, bei mir ist es teilweise Trauerfreude. Wenn mich die Trauer überkommt, wenn mal eine kleine Träne fließt merke ich, dass ich ein Mensch bin und nicht nur hart, hart, hart.
14
Januar
Neu
Neues iPhone nach 6 Jahren. Langweilig. Ein paar Stunden Aufwand, bis alles genau gleich ist wie vorher. Jedoch: Ich fühle mich in allem schneller, besser. Auch auf dem Fahrrad. Liegt's am iPhone, oder daran, dass die Erkältung verschwunden ist?
12
Januar
Hellfeld
Ein bisschen Schnee und schon werden die sonst so gefürchteten und depressionsfördernden dunkle Zustände in Berlin zu einem Fun-Park für alle, ob Schlittschuh, Schneeballschlacht oder Schlittenfahrt, Ali Mitgutsch im realen Leben. Und frisch kalt macht glücklich. Juchee.
19
Dezember
Film
Bei der Arbeit Texte zwischendrin checken fühlt sich ok an, lesen ist Arbeit, also irgendwie Weiterbildung. Videos schauen geht nicht, das ist Freizeit, daher böse, Betrug.
17
Dezember
Deutschtum
Vermutlich ist die Einstellung, dass man als Deutscher das graue, kalte Deutschland ertragen können muss und man sich ein dauerhaft lockeres Leben am Strand nicht verdient hätte, sehr deutsch.
Beweis: Ein Zivi Kollege hieß German Deutsch. Er wohnt nicht am Strand.
16
Dezember
Stresser
Wie gar nicht es hilft, zu erkennen, dass der wahre Stressor immer man selbst ist und nicht die anderen Stresser.
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