letzte Kommentare: / Oder gar mark793 / ...auf jeden fall... vert / Sure. It's much... c. fabry


20
Februar
Keine Macht
Ohne Drogen die eigenen Ideen schräg oder lustig finden wollen, das kann ja nur zu Verzweiflung führen!

 
 
14
Februar
Klar und deutlich
Doch nicht meins: Feste Meinungen, also nicht zweifelnde haben, die man auch ungefragt einem Publikum erzählen will, weil man glaubt, anderen etwas Wichtiges beibringen zu können oder gar zu sollen. Im Zweifel für den Zweifel, das Feine, Doppelbödige, nicht das polternd-thesenhaft Dröhnende. Warum ich dann wohl auch kein Erfolgsmensch bin und sein will. Gegen manchen Bullshit muss sich aber dann doch wehren und natürlich soll man, aber eher zum Spaß, möglichst steile, aber gerade noch zu verteidigende Thesen raushauen, wenn man redet.

 
 
13
Februar
Tun und Unterlassen
Dass ich immer etwas tun muss, ein "Projekt" haben muss und dann dauernd Dinge tue, die ich eigentlich nicht will.

 
 
05
Februar
Alive
Solange meine Kopfhaut juckt, spüre ich, dass ich "am Leben bin". Andere müssen dafür ritzen.

 
 
28
Januar
Auf leisen Rollen
Damals konnte ich mein Besitz eines sehr hässlichen Koffers noch auf die Verwandtschaft schieben. Jetzt habe ich einen, immerhin nicht mehr türkisen, (oh! bei genauerer Betrachtung doch türkis! Und wieder von der Verwandtschaft!) Koffer dessen extraleise Rollen mir sogar Freude bereiten. Dabei gelten Koffern mit Rollen in meinen stilbildenden Freundeskreisen als ästhetische Todsünde. Lieber schleppt man Segelsäcke und sei der Sack auch noch so schwer und sein Träger noch so leicht.

 
 
26
Januar
Theoretische Kinderliebe
Viele finden Kinder ja direkt beim Anblick süß. Das will ich jetzt bei mir und dem eigenen Nachwuchs auch nicht ganz abstreiten. Viel eher bin ich aber ein theoretischer Kinderfan. Die Erwachsenenwelt ist doch, das weiß jeder denkende Mensche und das steht auch in jedem guten Buch, vorallem doof und kaputt. Kinder sind dagegen anarchisch, ehrlich, energiegeladen und haben noch direkte Freunden und Sorgen. Sie sind natürlich die schlechteren Menschen und sollte niemals an die Macht - aber gerade diese Gründe sprächen in einer rigiden Theorie der Liebe ja wohl dafür, sie zu lieben.

 
 
23
Januar
Phrasen wenigstens meinen
Mein Bedürfnis Phrasen, wenn schon nicht ganz zu meiden, dann wenigstens zu meinen. Wenn ich "einen guten Start in die Woche" wünsche, will ich dabei wenigstens denken, dass ich auch mental und ernsthaft einen solchen Wunsch an den Empfänger sende.

 
 
22
Januar
So nicht!
Tut man etwas nur zum Spaß, also als Hobby, verfahre man nicht so: Man quäle sich bei der Ausübung ab, hetze quasi nur auf das Abhaken der Aufgabe hin, schlampe daher und arbeite nicht mit Liebe, sei dann verständlicherweise nicht stolz auf das Ergebnis, halte es aber kaum ein paar Tage ohne neues Projekt aus und beginne das quälende Spiel von neuem.

 
 
18
Januar
Akzent
Wie ich mir doch relativ leicht im Englischen einen schickeren Akzent antrainieren könnte - wie mir der (hoffentlich) mild deutsche dann doch ehrlicher erscheint, weil er denn auch ungefähr meinem Level entspricht.

 
 
07
Januar
Sog
Der immer gefährlich, also lebenspraktisch gefährlich, am Herzen ziehende Sog der unfruchtbaren Kunst-Themen, der Literatur. Wie praktisch es ist, wenn man jung und einfach BWLer ist, wie leicht und angenehm man dann leben kann. Wie froh ich bin, dass ich doch früh genug Philosophie gemacht habe. Sonst würde ich das wohl jetzt nachholen und am Herzenssog ändert solche Arbeit eben doch nichts. Der ist einfach da, bei manchen Menschen und andere machen eben Sport - und sollten lieber doch keine Profisportler werden. Aber seine Sehnsüchte als Hobbies kultivieren, dieser Königsweg ist ja da. Jeder eben so wie er kann und die wenigsten sind Profis ihrer Leidenschaften.

 
 
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Last update: 22. Feb, 08:42
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