letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3


17
Februar
Wetterklagen
Jetzt schimpfen alle über den Schnee, früher über den Kimawandeln und darüber, dass kein Schnee mehr fällt. Wollt ihr ernsthaft lieber Regen? In Kalifornien haben sie, wenn nicht gerade alles abbrennt, immer nur angenehmes Wetter und daher "andere Sorgen".

 
 
16
Februar
Nichts
Ich mache eigentlich nichts, aber das Leben läuft, ich sage auch nichts ab und irgendwie ist dann doch fast jeder Abend ausgebucht und das Leben geht so entlang, mit viel Amüsenmang. Mehr machen? Wozu?

 
 
13
Februar
Die alten Wahrheiten
Älter werden, schon immer etwas älter gewesen sein, trotz aller Albernheiten den dummen Quatsch nie mit machen, die alten Weisheiten kennen, eigentlich die Basics, die ewige Wahrheiten werden wieder wichtiger, das schnellste, modernste, smartass brauche ich nicht sein. Ich erlaube mir die bescheidene Arroganz der Altersweisheit und blicke milde freundlich auf die jungen wilden, die auch nötig sind.

 
 
12
Februar
Hybrid
Homeoffice ist angenehm, gegen Homeoffice spricht gar nichts, Firmen, die ihren Mitarbeitern Präsenz aufzwingen handeln unklug.
Trotzdem komme ich fast jeden Tag ins Büro, weil rauskommen, bewegen, Fahrradfahren gut für mich ist. Im Büro finden dann fast nur Calls statt, arbeiten könnte ich genauso gut zu Hause.

 
 
11
Februar
Skifoan
Mit 100 km/h auf Brettern Berge runterrasen - da spürt man schon was. Aber immer weniger. Einmal im Jahr mache ich das mit alten Freunden. Jedes Mal wird es teurer und das Genuss/Euro Verhältnis schlechter. Vielleicht werde ich in anderen Sachen besser, im Sinne von: Genieße sie mehr. Der beste Grund fürs Skifahren ist also nicht der Genuss, sondern die Freunde.

 
 
10
Februar
Alte Freunde
Ich traf einen alten Bekannten, sehr lose Bekannten. Ein Treffen schien mir wertvoll, hauptsächlich weil ich ihn "von früher" kannte. Wie sehr dieses "von früher", die gemeinsame Vergangenheit doch verbindet, selbst wenn einen sonst kaum etwas verbindet. Man hat da diesen Anker aus einer alten und damit gefühlt guten Zeit, der ein Vertrauen schafft, das bei neuen Bekanntschaften und leider bei Kollegen fast nie entsteht - es sei denn, man zieht weiter und sie werden Teil einer Vergangenheit.

 
 
23
Januar
Gespräche führen
Mit wenigen Leuten kann ich inhaltlich so gute Gespräche führen, dass allein der Inhalt Freude macht. (Das muss auch nicht immer sein, Nähe und Freundschaft reichen oft auch.) Erwachsene sind öfter müde oder resigniert, jüngere Leute haben mehr Energie und lernen noch, ihnen kann ich alles verzeihen und ich sehe das Leuchten in ihren Augen.

 
 
22
Januar
Help!
Weisheiten aus dem Religionsunterricht: Wie viel mehr Spaß es macht, zu helfen, zu machen unter Menschen zu sein, als zu konsumieren.

 
 
19
Januar
In die Welt setzen
Ich werde alt, zum Glück habe ich schon große Kinder. Oder: Die Welt wird wirklich schlechter, das kann ja durchaus sein und es gibt Indizien: Trump. Jedenfalls erwische ich mich beim Betrachten kleiner Kinder bei dem Gedanken, ob ich "heute noch Kinder in die Welt setzen würde". Ich würde, aber es käme mir erzwungen vor, wie bei Martin Luther, der angeblich Apfelbäumchen pflanzen würde, selbst wenn die Welt morgen unterginge. Der überzeugte Optimismus ist schwer zu halten, ein erzwungener verliert seine Kraft. Beim Solarstromanteil weltweit, da geht noch was, da kann man zurecht Hoffnung haben. Ansonsten eher: Es muss wohl erst schlimmer werden, bevor es wieder besser wird.

 
 
16
Januar
Spaßarbeit
Die überschäumende Energie für Arbeit nutzen. Auf der Arbeit, auf dem Fahrrad, bei zusätzlichem Sport, sogar beim Friseur: Alles geht, alles geht leicht.

 
 
Online for 7857 days
Last update: 19. Feb, 09:04
Status
You're not logged in ... login
Schubladen