letzte Kommentare: / So heißt es... ueblich / Oh my god! Sie haben... kuena / Die Musiksendungen... mark793


02
Juli
Moderne Zeiten
Ein Künstler stellt die Zahlen 1-55 in Emojis dar und ich kapiere weder, was das soll, noch kann ich die Zahlen erkennen.

 
 
29
Juni
Wohlstandsmüll
Dieser Weblog habe die zwerchfellstrapazierende Qualität des Suse-Linux Handbuchs, was aber anscheinend als ernsthaftes Kompliment gemeint war: das Suse-Handbuch war seinerzeit für diverse Albernheiten berühmt. Ich fühle mich geehrt und fege weiter die true-wireless-in-ear Kopfhörerteile zusammen, die das Partyvolk am Vorabend hier verloren hat.

 
 
18
Juni
Im Bett
Ich bin der älteste Sohn von Heidi und Seal und muss mit der ganzen Familie im Bett liegen. Die Kleinste braucht Ruhe und muss früh einschlafen, ich schaffe es nicht. Seal habe ich seit Jahrzehnten nicht gesehen, er streichelt und tätschelt mich väterlich. Mir kommt das falsch vor.

 
 
02
Juni
Busch
Vom Brockhaus Verlag ist nicht mehr viel übrig, gerade noch ein Instamgram-Kanal und ein paar armselige Digitalprodukte. Heute wird da "gewitzte Quintupel", die gesammelten Werke von Wilhelm Busch präsentiert. Man solle da mal wieder reinschauen. Doch halt, Quintupel? Was ist denn da pyramidenförmig aus Büchern im Bild? Die gesammelten Werke von Wilhelm Busch, das sind zwei Bände, die kenne ich genau. Und außerdem, die ewige Frage, darf man Wilhelm Busch einfach so als "gewitzt" bezeichnen, ohne auf seinen Antisemitismus hinzuweisen?

 
 
01
Juni
Hydrodynamik
Ich soll helfen, Modellschiffe zu entwickeln, mit denen sich die Dynamik von Flüssigkeiten leichter erlernen lässt, als mit denen von Fischertechnik. Die haben zu viele Teile und gehen ständig kaputt. Mein "akademischer Background" wäre hier bestimmt hilfreich. Danach rasen Kollegen mit ihren aufgemotzten RC-Rennbooten durch Pfützen. Sie haben so viel Power, dass sie mit Schwung über den Kies rutschen. In einem überlangen Van werden wir nach Hause gebracht, wild schaukelnd wie in einer Half-Pipe durch grasbewachsene enge Täler.

 
 
27
Mai
Trickbetrug
Ich hatte mir für meinen Sohn eine Fahrt in der Achterbahn erschlichen, indem ich die Strecke rückwärts aufgestiegen war, bis zu einer Langsamfahrstelle, wo wir auf leere Sitze springen konnten, als die Bahn vorbeifuhr.
Der Kartenkontrolleurin fiel zum Glück nicht auf, dass auf meinem Ticket in Form einer Kaffee-Zuckerpackung „Frau Huttemann“ stand. KontrolleureInnen kontrollieren ja oft gar nicht richtig. Daher gab es aber eine zweite Absicherung: Man musste sein Ticket nach der Fahrt am Schalter zurückgeben. Dort sorgte eine Blockchain dafür, dass jedes Ticket auf ewig eindeutig dem Käufer zugeordnet blieb. Doch auch hier gelang es mir, mich neben die offizielle Schlange zu stellen und den Kontrolleuren im Kartenhäuschen mit Blick auf meinen Sohn - der Blick sagte, der Sohne müsse mal - zu bedeuten, dass ich schnell los musste und der Kontrollaufwand sowieso albern war. Ein Nicken erlaubte mir das Ticket unter der Scheibe durchzuschieben und meiner Wege zu gehen.
Wir verließen schnell diesen Ort auf unseren Rädern und fuhren mit milde schlechtem Gewissen eine Allee entlang, durch deren Baumwipfel die Sonne glitzerte.

 
 
26
Mai
Mitleid
Der traurige Trump weint zu dramatischer, star-wars artiger Musik auf einer Matratze am Boden. Er tut mir leid, ich tröste ihn. Zum Herbst werde alles besser und er mache einen "great job". Er erklärt mir weinerlich, dass er eben andere Berater hätte und an welche Ökonomen er glaube. Die Namen sind mir völlig unbekannt.

 
 
25
Mai
Leckerträume
Drei Dinge, die "Leckermälchen" genannt werden:

1. Ein grauer Gummipinguin aus vier Teilen
2. Wenn man nach dem Müsli direkt ein warmes Essen bekommt
3. Wenn man statt Brot in der Vesperbox warmes Essen hat

Dies scheint mir im Traum eine derart wichtige Erkenntnis, dass ich allerlei Anstrengungen unternehme, sie bis zum Aufwachen zu behalten. Zum Beispiele versuche ich sie kopfüber mit Lippenstift in eine weiße Keramikschale zu schreiben. Das Smartphone neben mir zu greifen ist allerdings zu schwierig, denn ich träume ja.

So gerät nach dem Aufwachen einiges durcheinander, Leckermälchen hieß das gesuchte Wort überhaupt nicht. Schon wieder geht der Menschheit eine wichtige Erkenntnis durch unkonzentriertes Träumen verloren!

Und schon wieder tue ich das, was ich an Schriftsteller gerne kritisiere: Andere Menschen mit Träumen langweilen.

 
 
24
Mai
Palin, Palin
Ich wohnte in der WG der Pythons, aus der Zukunft kommend. Sie stümpern noch auf Oxford-Bühnen, alles wirkt sehr hölzern. Beim Geschirrabwasch eröffne ich dem jungen und sehr kleinen Michael Palin, wie erfolgreich seine Gruppe werden wird, beinahe auf einer Höhe mit den Beatles. Er umhalst mich und küsst mich vor Freude ins Gesicht. Ich gemahne, sich das schräge und kantige zu erhalten, es würde selbst dem Erfolg in Amerika nicht im Wege stehen.

 
 
29
März
Divers
Führende FeministInnen forderten, den Muttertag in Wesenstag umzubenennen. Das sei inklusiver, man wolle nicht nur Mütter ehren, sondern alle Frauen und eigentlich nicht nur alle Frauen, sondern alle Wesen. Gerade in diesen ephemeren Zeiten sei es wichtig uns auf Wichtigkeit von Wesen in unserer Welt zu besinnen, Technik sei nicht alles.

 
 
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