letzte Kommentare: / Ich denke in meiner... c. fabry / 15 ist natürlich... froschfilm / Wenn man so etwas... mark793


23
November
15
Ich wünsche mir, dass wir alle letztlich so bleiben, wie wir mit 15 waren. Dass wir die selben Ängste haben und ähnliche Träume. Wir sind vielleicht weiser, aber unreflektiert waren wir auch mit 15 nicht mehr. Unverständlich sind mir Menschen, die den Bezug zu ihrem 15-jährigen Ich verloren haben, ob bewusst, indem sie sich qua Entscheidung sehr für Erwachsenendinge wie Whisky interessieren, oder unbewusst, weil sie abgestumpft wurden, durch das Leben.

 
 
22
November
Fahrer
Filmprojekt: Eine 2 Minuten Collage, die nur zeigt, wie sich Tramfahrer freundlich gegenseitig zuwinken. Dabei wird ihre Kollegialität und Wärme als Refugium im bösen Kapitalismus deutlich gemacht.

 
 
21
November
Mittelmaß 3
Mittelmaß auch deshalb, weil ich das genialisch Hingerotzte oft lieber mag als das feinziseliert Ausgearbeitete. Weil ich heimlich davon überzeugt bin, dass die guten Ideen auch ohne Polierarbeit gut sind und die Schweine auch durch Lippenstift nicht schöner werden. Fil.

 
 
20
November
Mittelmaß 2
Um erfolgreich zu sein, darf man das Mittelmaß auch nicht ganz verlassen. Die richtig, richtig krass guten Sachen sind ja oft nicht so erfolgreich wie die ganz netten, auf die sich alle irgendwie einigen können. Die Küchenphilosophie des Richard David.

 
 
19
November
Mittelmaß
Wie ich bei allem, was ich als Hobby betreibe, bewusst oder unbewusst im (hoffentlich ordentlichen) Mittelmaß hängenbleibe: Photographie, Film, die Texte die ich schreibe, die Tänze, die ich tanze. Wie mir mehr Anspruch immer als zu angestrengt oder anstrengend vorkommt, wie ich immer hoffe, mich im Laufe der Jahre noch zu bessern, aber ohne jeweils die nötige Energie aufzubringen, um die letzten 20% zu erreichen, die für Exzellenz nötig wären - weil ich das schon im Ansatz gar nicht möchte. Ich müsste mir bessere Objektive für meine Kamera kaufen, dann wären die Photos schon besser. (Aber richtige Photokünstler können mit ihren Telefonen Kunstwerke schaffen, denke ich.) Ich könnte vor dem Schreiben einen Plot arrangieren, oder Witze suchen, die wirklich zünden. Will ich aber nicht, muss ich auch nicht. Wie Angestrengtheit als das größte zu vermeidende Übel scheint, weshalb ich vermutlich im Powerpoint-Karaoke so gut performe.

 
 
17
November
Die Art der Franken
Als Schwabe behaupte ich jetzt mal dreist, dass die Männer aus Franken mit ihren hohen Stimmen, ihrer spitznäsigen Hemdsärmeligkeit und den selbstverdunkelnden Brillen noch unerotischer als wir Schwaben sind. Über Sachsen reden wir mal besser gar nicht.

 
 
16
November
Alles. Immer.
Es gibt so Leute die sagen, sie wollten alles vom Leben. Meistens machen sie dann irgendwas und sind sprunghaft. Kontinuität und Ruhe haben sie schon mal nicht. Oft wirken sie auch nicht zufrieden, was ja auch klar ist, wer immer alles will, kann ja gar nicht zufrieden sein. Ich habe noch viel mehr als diese Leute. Ich habe eine Familie und damit Erdung und Kontinuität. Ich kann aber alles andere, was sie so machen in Häppchen auch genießen. Ungekehrt können sie keine Familie in Häppchen haben. The grass is always greener on my side.

 
 
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Last update: 23. Nov, 23:34
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