letzte Kommentare: / Ich denke in meiner... c. fabry / 15 ist natürlich... froschfilm / Wenn man so etwas... mark793


22
November
Fahrer
Filmprojekt: Eine 2 Minuten Collage, die nur zeigt, wie sich Tramfahrer freundlich gegenseitig zuwinken. Dabei wird ihre Kollegialität und Wärme als Refugium im bösen Kapitalismus deutlich gemacht.

 
 
25
September
Peng
Die gleiche Strecke wie vor 3 Jahren fahrend, freue mich die genialischen Reimzwirbel von Käptn Peng genau wie früher, weniger seine esoterischen Belehrungen, aber die meint er, so ahne ich, selber nicht völlig ernst.

 
 
09
September
Troy
As a boy
I met Zeus
right in Troy
- we had juice.

 
 
28
Juni
Fliege
Bei jeder Fliege, die ich sehe, erinnere ich mich an eine Deutschlehrerin, die von einem Roman erzählt, in dem das abstoßende Aussehen einer Frau ausschließlich anhand der Beschreibung einer Fliege charakterisiert würde. Seit gut zwanzig Jahren frage ich mich, ob da wirklich nur die Fliege beschrieben wird und eben nicht worüber sie läuft oder worauf sie landet. Dann wäre das ja einfach (Warzen, Eiter, Falten).

 
 
18
Juni
Sätze, die bleiben
Dass Risotto ein Gericht der Liebe und nicht des Flirts sei, weil man so geduldig und beständig rühren muss, ist auch so eine Beobachtung, die nie wieder aus meinem Kopf gehen wird.

 
 
09
März
Antropozentrisch
Wie gut das Modell der menschlichen Entwicklung vom Kind zum Greis auf alle Projekte und Firmen übertragbar ist. Wie intuitiv wir junger Software und jungen Firmen Fehler verzeihen. Wie sie lernen, sich finden, weniger flexibel, langsamer werden. Machen wir alles, was wir machen nach dem Modell unseres Lebens? Sind wir dazu verdammt, die Welt aus dieser Brille zu bauen und zu sehen? Oder ist das sogar, beware! ein apriorisch gültiger Sachverhalt, dass Dinge und Konzepte reifen und wieder welken?

[Blumengeburtstag]

 
 
26
September
Paradies
Wie mich die Wohfühlmusik von Radio Paradiso deprimiert - brauchen die Leute sowas wirklich? Was mich daran ärgert: Das ist ja nichtmal Volksmusik, an Volksmusik als Opium fürs Volk hab ich mich ja gewöhnt. Das sind ja normale Popsongs (why don't you come back, please hurry) - aber die betuliche Art in der sie gespielt werden - ich bin mir sicher Paradiso dreht auch was am Sound (macht ihn wattiger, so mit aufgedicktem, aber weichem Bass) - lässt mich imaginieren, wie müde Gestalten frühmorgens im Herbstnebel zur Arbeit fahren. Was ich jetzt, als ich es beschreibe, doch wieder schön im Sinne von friedlich finde. Völlig in Ordnung und klar, dass diese Leute zu dieser Zeit keine andere Musik wollen.

 
 
02
Juni
Poe
Die Poesie der alltäglichen Probleme und ihrer Lösungen, wenn sie ausgesprochen werden - weil wir uns ertappt fühlen und unsere Gemeinsamkeiten erkennen.

 
 
15
März
Auerhaus
Tolles Buch, dieses Auerhaus. Sagen alle, sage auch ich. Jeder Satz passt, die Handlung hängt nie, Tiefe ist vorhanden. Nur, wie so oft, die Frauenfiguren. Müssen das immer so Unsympathinnen sein? Diese Vera, nichts bleibt von ihr hängen, außer vielleicht die Vorstellung eines hübschen Teenie-Körpers, der aber, klugerweise, wie so vieles, im Buch nicht genauer beschrieben wird. Höppner selbst hat Tiefe, beim Ich-Erzähler ist das ja noch leicht. Frieder als Buddy kommt auch noch gut raus, bzw. bleibt der "Grund" für seine Suizid-Gedanken angenehm undiskutiert. Aber die Frauen: Alles Bitches außer Mami!

 
 
25
Juli
Lebenslügen des Sommers
"Bei der Hitze hält man's nur im Freibad aus." Kein Satz war je falscher und trotzdem lassen wir ihn als schöne Ausrede gelten. Und dort lesen wir vielleicht diese Hymne auf das Freibad alter Schule, das ja nun doch nicht so wirklich vom Aussterben bedroht ist, noch nicht, naturgemäß.

 
 
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Last update: 23. Nov, 23:34
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