letzte Kommentare: / Oder gar mark793 / ...auf jeden fall... vert / Sure. It's much... c. fabry


28
November
Jubil
6 Jahre Coccinella, 4 Jahre Weblog, noch 0 Jahre Ada!

 
 
11
August
Sonne - oder der Hugo semmelt.
Letztes Jahr, selbe Zeit. Hier und heute sieht's anders aus. Eigentlich besser so, wenn man an der Masterarbeit schreibt.



[Keine Sorge, der Multimediaquatsch wird hier nicht zur Regel.]

 
 
11
April
Schluss
Jetzt ist mit dem Cavaliere wohl wirklich Schluss. Wie gesagt, hab so einiges gelesen in letzter Zeit. Deshalb hier der Abschied mit zwei Links:

FAZ vom 9. April

Zeit vom 30. März

 
 
03
April
Innenhof
Italien kann man nicht ohne Klischees beschreiben. Warme Frühlingssonnne und kühle Innenhöfe, tänzelnde Sonnenstrahlen auf Oleanderbüschen, die in genau den richtigen Töpfen stehen. Alten, nämlich, mit "Patina". Kein "Terracotta" im "Toskanastil". Ich Deutscher kann dieses stilvolle Italien nur beseelt genießen, leben kann ich es nicht. Und nachbauen desselben in Neubaugebieten sollte verboten werden. Warum nicht mal eine Neubausiedlung im finsteren Stil von Rothenburg ob der Tauber? Achwas! Gar kein Nachbauen!

 
 
02
April
Alles wieder da
Dolce vita, Sonne, der funktionierende Zwang zu Fröhlich- und Herzlichkeit, Open-Air Surfing, etc. Auch das Telefonino, das mich mit zwei abwechselnden Ansagen auffordert eine Nummer zu wählen. Eine davon geht so: "Dial the number you have called!". Die andere ist korrekter, wird aber seltener gespielt.
Diesmal leider nur drei Tage.

 
 
20
März
Geraderücken
Man könnte mir vorwerfen, ich zeichnete in meinen Beiträgen über Italien ein zu positives Bild. Das wäre Unsinn, weil ich nie zum Ziel hatte sachlich über Italien zu informieren. Auch die folgenden Zitate zu Berlusconi sind natürlich unsachlich und unausgewogen, aber hey, wer ist das nicht?

Süddeutsche Zeitung vom 14.3.2006:

Während eines Interviews des staatlichen Fernsehsenders Rai Tre raffte der Regierungschef plötzlich seine Papiere zusammen, beugte sich über den Redaktionstisch, schüttelte die Hand der Moderatorin und empfahl ihr, sich zu schämen. Dann stürmte er mitten in der Aufzeichnung schimpfend aus dem Studio: "Auf Wiedersehen. Danke. Und dann heißt es auch noch, die Rai werde von mir kontrolliert."

"Das ist meine Sendung, und sie müssen auf meine Fragen antworten", blaffte Lucia Annunziata, und Silvio Berlusconi konterte: "Ich bin ein Liberaler, und ich entscheide für mich selbst."

Als Moderatorin Annunziata den Redeschwall mit einem "Herr Präsident" stoppen wollte, warf er ihr vor, sie sei eine "Gewalttätige". Sie sagte: "Ich würde gerne Fragen stellen. Das ist ein Interview." Darauf Berlusconi: "Sie profitieren von meiner guten Erziehung." Dann drohte er, er werde gehen, wenn sie ihn nicht ausreden lasse: "Das wird ein Fleck auf Ihrer Karriere bleiben."


Süddeutsche Zeitung vom 20.3.2006:

Kopfschütteln in der ersten Zuhörerreihe über die Auflistung der Regierungserfolge brachte Berlusconi aus der Fassung. Unternehmer, die seinem Herausforderer Romano Prodi die Stimme gäben, "sind durchgedreht oder haben viele Leichen im Keller und suchen darum bei der Linken Schutz vor der Justiz"

Die Zeit vom 2.3.2006:

In Italien muss ich nur sagen: Silvio Berlusconi!, und schon lachen alle.

Das stimmt. "Silvio Berlusconi" war der meistgemachte Witz meiner Italienischen Freunde.

 
 
14
August
Fine dolce vita
Vorbei die Zeit der südlichen Sonne, der warmen Abende auf der Piazza, des lieblichen Geplänkels. Vorbei, vorbei…
Ein Lächeln in der Eisdiele, ein kurzes Gespräch, bist du Deutscher? Ich war zwei Jahre in München… Es ergibt sich ein Restaurantbesuch am Abend, das Mädchen bietet den Nummerntausch an, alles völlig entspannt, ohne gräberische Hintergedanken, sanft, südlich, leicht. Adieu Italien, adieu Bologna, es war schön bei dir, doch auf immer kann ich meine Herkunft nicht leugnen.

 
 
07
August
Der Ökonom in mir
Die Italiener sind keine Ökonomen. Das ist schön, deswegen lebt man hier gerne. Berlusconi ändert das zwar ein bisschen, aber im Grunde ist die Ökonomie hier egal. An die Krise ist man gewohnt, man kriegt das schon irgendwie hin, man schimpft, aber schöne Frauen, Piazzen und das Meer sind wichtiger. Vor gut 800 Jahren waren die Italiener natürlich ganz vorne und davon leben sie heute noch. Oder leben sie einfach von der Schönheit ihres Landes und ihrer überall beneideten Lebensart? Auf dieses Weise können sie sicher viele Investoren und Arbeitnehmer anlocken, ohne ihnen streberisch Geld und Infrastruktur bieten zu müssen.
Wie weit sich die Italiener vom ökonomischen Denken entfernt haben sieht man am leichtesten an der Verwendung des Wortes "economico": Es heißt einfach "billig", auch wenn professionelle Ökonomen nicht müde werden zu wiederholen, dass es beim ökonomischen Prinzip ausschließlich um gute Preis/Leistungsverhältnisse und nicht um billige Preise geht.

 
 
29
Juli
Die Dritten
Mein drittes Fahrrad will ich behalten. Es ist das schoenste Klapprad der Stadt. Alle beneiden mich darum. Einmal schon verschwand es aus dem Hof und wurde gluecklicherweise wiedergefunden. Gestern wurde es vom Bahnhof abtransportiert und bescherte mir heute mein erste Erfahrung mit echter italienischer Buerokratie. Letzlich hatte ich Erfolg und meine Rita faehrt mich wieder durch die Stadt. Ich will sie unbedingt nach Deutschland bringen, denn der ideelle und praktische Wert uebersteigt die 10 Euro Anschaffungspreis schon lange bei weitem.

 
 
27
Juli
Gastronomie
Eine Mode aus Mailand beschert guenstiges Essen: In saemtlichen Bars sind hier kostenlose und durchaus uepigge Buffets zum Usus geworden. Nur habe ich nicht den Mut/die Frechheit ein Wasser fuer einen Euro zu bestellen.

 
 
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Last update: 22. Feb, 08:42
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