letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals


27
März
Rando
Immer gut, wenn sich jemand traut, etwas völlig unerwartetes zu tun/sagen/schreiben. Nur nicht zu oft, das nutzt sich ab, Ninja Turtles.

 
 
24
März
Schnappi
Bester Euphemismus: "Kurz mal frische Luft schnappen" für Raucherpause.

 
 
16
März
Privater Wahn
Irgendwie denkt man ja, privat vs. öffentlich, da bedeutet privat schlank und effizient und öffentlich bürokratisch. Stimmt aber nicht! Wenn ich krank bin und Medikamente brauche, muss ich bei einer gesetztlichen Versicherung einfach nur meine Karte zeigen. Private Krankenversicherung dagegen: Ich bekomme eine Rechnung vom Arzt, ein Papierrezept, das muss ich bei der Apotheke einlösen, die Rechnung von Arzt und Apotheke bezahlen, Rechnungen und Rezept mit der App meiner privaten Krankenversicherungen abfotografieren und wenn ich Beamter bin Kopien von Rezepten und Rechnungen per Post an die Beihilfe senden.
Umständlicher geht es wohl wirklich nicht!

 
 
06
März
Don't judge a book by its cover
Die Anwaltsvisagen und Gelfrisuren haben nicht auf Anhieb meine Sympathie, aber was sie auf ihren Bühnen erzählen ist interessanter als das inhaltlich dünne Gerede der hippen Sympathen.

 
 
27
Januar
Derleb
Deutschland, Osten, keine Bananen - oder erst im dritten Geschäft. So ging es mir heute, so ging es früher fast allen. Bananen, eine exotische Frucht, sind eigentlich immer verfügbar, eher noch als Klopapier. Bananenmangel hab ich noch nie erlebt. Und auch jetzt will ich eher an einen doofen Zufall glauben. Denn: Weißt du, was du machen musst? Was, was muss ich machen? Du musst Bananen essen!

 
 
21
Dezember
Choose wisely
Ich konnte meinen Brief hier nicht einwerfen, ich musste einen anderen Briefkasten suchen.

 
 
22
Oktober
Herz&Knochen
Wie Emotionen wirklich in den Knochen und im Herz zu stecken scheinen: So ein dumpfer, trauriger Schmerz im ganzen Körper, eine Trübung.

 
 
11
Oktober
Krebs=Tod
Wie das Wort Krebs noch nichts von seinem Schrecken verloren hat, obwohl viele Arten sehr gut heilbar sind. Es klingt trotzdem immer sofort nach Todesurteil, weil es lange Zeit so war.

 
 
04
Oktober
Peilung
Zum ersten Mal einen Notruf gemacht, zum Glück nichts Wildes. Dabei gelernt: Die Notrufzentralen können wirklich sofort mein Handy anpeilen, ich musste die Adresse nur bestätigen, nicht selbst sagen, wo wir sind. Praktisch, aber immer auch ein wenig unheimlich.

 
 
26
September
Schönheit
Letztes Wochenende, ich habe Gäste nach Berlin geladen, wir feiern das 25 jährige Bestehen meines Studienganges. Meinen loser Plan, dass ein Spaziergang am Nachmittag entlang der Spree schon funktionieren würde hat Berlin klar übererfüllt. Derart pittoresk habe ich meine Stadt, Deutschlands Hauptstadt, noch nie gesehen. Ein letztes Mal strahlt sommerliches Licht und die Stadt gibt alles: Die glitzernde Spree verbreitet süßen Zauber, Dom und die Regierungsgebäude weltstädtischen Flair. Überall, surren, glucksen, trinken Menschen - doch untypischerweise pöbelt niemand, Schmutz und sogar Graffiti verstecken sich, stattdessen stellt man Bluetoothboxen im Kreis auf und tanzt Tango. Alle wollen es nochmal wissen, es ist fast intensiver als die ersten Frühlingstage. Und ja, ich kann durchaus auch den rauen Seiten der Stadt etwas abgewinnen, aber bisher habe ich Berlin immer als hässlich, aber interessant und vielfältig bezeichnet. Doch jetzt muss ich meine alte Meinung revidiern: Berlin kann auch pittoresk, zumindest im Spätsommer an der Spree.

 
 
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Last update: 30. Mär, 11:52
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