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19
März
Das Serielle
Ich bin schlecht im Serienschauen. Alle mögen Serien. Es gibt gut gemachte Serien. Für mich sind Serien immer erstmal Arbeit. Ich lebe dafür, Dinge abzuhaken, 90 Folgen sind für mich immer zu erst ein Backlog an Arbeit. Miniserien mit 6-8 Folgen sind immerhin denkbar. Die kann man an ein paar Abenden schaffen. Wenn ich dann mal anfange, stört mich die Struktur des Seriellen. Selten wird die zusätzliche Zeit genutzt, um eine große Geschichte groß zu erzählen. Fast immer gibt es ein Geäst an Nebenhandlungen, die oft auch nicht zusammen oder zu einem Ende geführt werden, weil Cliffhanger ja besser sind und es ja auch die erste Staffel weitergehen soll. Ja, ich meine Serien merkt man ihren ökonomischen Hintergrund stärker an als Filmen. Vermutlich kommt es bei beiden auf die Auswahl an, aber Serien werden leichter gehyped, vielleicht weil sie immer noch als das traditionell flachere Genre gelten und die Kritik leichter zu beeindrucken ist?
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