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... neuere Stories
02
März
Liebeserklärung
Jetzt rächt sich die grüne Hintergrundfarbe dieses Blogs wirklich:
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11
Februar
Keine Witze mit Namen
Unser Deutschlehrer fand es in der fünften Klasse gar nicht lustig, dass die Komik unserer Aufsätze nur aus den Namen der Hauptpersonen ("Der Schulleiter Herr Wutz...") bestand. Wenn aber Silvia Maier und Hartmut Brinkmeyer im Seminar von Brink und Mayer ein Referat halten, ist doch ein Schmunzeln erlaubt, oder?
02
Februar
Ist doch so.
Ist noch gar nicht so lange her, dass... (man merkt, dass man alt wird, wenn man laufend sowas denkt.) Also schön, es ist eine ganze Weile her, als es noch üblich war Folien für Referate von Hand zu gestalten. Heute beamt man. Leider haben damit die Regenbogenfarbenpulliökos ihre letzte Domäne verloren. Früher waren sie es, die die schönsten Folien hatten. Jetzt können sie immer noch nicht richtig mit Computern umgehen und holen sich mit lila-Schreibschrift-Folien nur noch den Spott ihrer Zuhörer ein. Die Wärme hat endgültig keinen Platz mehr in dieser Gesellschaft und Schuld daran ist mal wieder die Wirtschaft, die Globalisierung und die Mikroelektronik. Und gar nicht mehr die SPD.
30
Januar
I don't like mondays
Das kommt davon, wenn man aus dem Magisterstudiengang Theaterwissenschaften einen Bachelorstudiengang Theater und Medien macht: Ein Drittsemester schreibt ein Musical (mit drei Liedern!) auf kitschigstem Soap-Niveau, die Hauptperson stirbt eine Stunde lang, schaut dabei gequält wie Superstar Alexander, hämmert sich tragisch auf die Brust und versöhnt sich am Sterbebett mit der gesamten Familie. Es endet mit schmerzenden Lichtstrahlen gegen das Publikum und Halleluja. Besonders spaßig ist aber das Programmheft, in dem erklärt wird, wie man eine traurige Geschichte erzählt und was dem milchbärtigen Regisseur sonst noch eingefallen ist:
"Ich entschied mich den Handlungsspielort in New York der späten Neunziger Jahre zu verlegen und damit das Stück in den urbanen Rahmen zu verlegen, da sich dadurch neue Handlungsebenen ergeben konnten. Es bot ferner die Möglichkeit, das gesellschaftliche Umfeld in die New Yorker High-Society zu verorten und damit der Geschichte eine zusätzliche dramatische und auch emotionale Dimension zu geben. Nun, es mag klischeehaft erscheinen, gerade dieses Umfeld zu wählen, doch bedient sich jedes vorhandene Klischee einer gewissen reellen Grundlage und letztlich erfüllen sich eben diese Stereotypen durchaus von selbst." Übrigens: Der Eintritt war offiziell frei, allerdings war man, wie sich erst bei Ankunft herausstellte, verpflichtet das Programmheft aus dem obiges Geseier stammt, für drei Euro zu kaufen.
22
Januar
Aus der Zeit, aber selber schon gesehen und keinen Foto dabeigehabt:
"Wir laufen zwar verstärkt Streife, aber es ist nicht strafrechtlich relevant, amerikanische Fähnchen in Hundekot zu stecken." Polizeisprecher in Bayreuth, aus gegebenem Anlass.
09
Januar
Möglichkeit der Ironie
Ironie schützt vor gar nix: Es gibt Gangsta, die sich über das Gangstaleben lustig machen wollen und meine Mitbewohnerin, die wirklich den Archetyp von Bayreuther-BWLerinnen verkörpert (und das sehr ansehnlich!) zeigte mir neulich Fotos, auf denen sie "als BWLerin verkleidet" war. Auch MediaMarkt und Saturn bleiben stillose Billighuber, egal wie ironisch sie sind.
10
Dezember
Daniel Brühl
Was ist eigentlich von dem zu halten? Ist er wirklich ein deutsches Nachwuchstalent? Mich macht die Masse der Filme und Interviews in Frauenzeitschriften etwas stutzig. Er wirkt dadurch wie ein deutscher Leonardo di Caprio für betuchte 60-jährige mit anstrengenden Frisuren. Und wer von den falschen Leuten gemocht wird, kann ja bekanntlich nicht mehr gut sein.
Offtopic: Eigentlich sollten die gemeinten Frauen um die fünfzig Jahre alt sein und nicht schon so nahe am Rentenalter. Aber meine Eltern und ihre Freunde sind längst über fünfzig und verkörpern nicht die Teewägelchen-Generation, die ich meine. Also: Sixty is the new fifty!
30
November
Die fetten Jahre sind vorbei
Ein schöner Film. Besonders die Kennenlernszene zwischen Jule und Jan auf der Straße. So läuft das ab, da wurde nicht gespielt, sondern einfach gemacht. Und die etwas holprig dahergesagten antikapitalistischen Thesen durften auch holprig sein. Solche Dialoge kann man nicht gut und überzeugend spielen. Das Schöne war, dass man sie in diesem Film auch nicht überzeugen spielen musste. Wer mehr wissen will, lese hier.
18
November
Du bist so ausrangiert, Charlotte!
31
Oktober
Silly Walks
Die meinen das wirklich ernst:
http://laufspass.com/rueckwaertslaufen.htm Eben auf B5aktuell sagte aber ein 50 jähriger Allgäuer, dass Stürze und Karabolagen "in der Prärie" schwer zu vermeiden seien. Dafür könne man mit seiner Frau oder Freundin unterwegs sein; die darf einen dann steuern und das renkt auch die Beziehung wieder ein und auch die Laufschuhe werden gleichmäßiger abgenutzt! Also auf geht's: Nieder mit der nach vorne orientieren Leistungsgesellschaft! Retro ist in, jetzt auch im Sport. PS: Und wenn man nach dem Sport noch "rückwärts vespert", kommt auch die Peristaltik wieder auf Trab. Ein ganz tolles Körpergefühl!
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