| letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3 | |
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... neuere Stories
15
März
Mogel
14
März
Expertokratie
Eigentlich wäre ich ja viel lieber so ein Mogler, so ein Joseph-von-Westphalen-hafter Hallodri, bin aber viel zu ehrlich, in der Arbeit wie in der Liebe. Muss ich halt doch Experte werden, verdammt.
05
März
Spaß
Wahrscheinlich ist das alles viel spannender, wenn man es nicht ganz versteht.
19
Februar
Zweck
Ich kenne sie durchaus, die peinlichen Gesprächspausen, die Situationen, in denen man nicht recht weiß, worüber man reden soll. Die muss es auch geben, denn wenn es sie nicht gibt, besteht die Gefahr das jemand, jemand anderen gerade "zutextet". Nicht heute neu, funktioniert aber immer besser: Das Kind benutzen, um Gesprächspausen zu überbrücken.
04
Februar
Ankunft
Das Bewusstsein der Tatsache, dass ich sehr erwachsen bin nicht in der Vaterrolle, sondern beim sehr entspannten Ersteinkauf am Ferienort. Diese Souveränität, mit der ich Dinge nicht in den Warenkorb, sondern in den Einkaufswagen lege, wie sie früher, auf Klassenfahrten, nur die haushaltlich begabten Mädchen hatten. Vorallem aber auch: Die Selbstverständlichkeit, mit der wir uns ein Ferienhaus mieten. Diese Selbstverständlichkeit war früher schon mal da. Die Eltern machten Urlaub, Urlaub war normal, Urlaub machte man. Dann tourte man eher so rum, richtig buchen war verdächtig. Und jetzt bucht man selber, so wie die Eltern damals.
29
Januar
Einst.
Nicht die naiven Weltretter, nicht die alles-egal Zyniker, erst recht nicht die misanthropischen Zyniker, die realistisch denkenden, humorvollen Optimisten sinds.
25
Januar
Primat des Spielerischen
Gerade die Arbeit muss man als (äußerst irreales) Spiel verstehen und entsprechend ernst nehmen. Spiele, die man nicht ernst nimmt, sind scheiße.
20
Januar
Strukturiertheit vs. Lebensfreude
Vermutlich ist es gar nicht so, dass die chaotischen, unstrukturierten, die oft so fröhlich und, ja, belebend wirken, sich ihres Lebens mehr freuen als die ordentlichen Buchhalter. Sie leiden nämlich auch sehr an ihren Emotionen. Rationales Ziel (im Führertonfall) muss es also sein, ein Buchhalter zu sein, der den Exzess kann. (Nicht: Der sich nerdig betrinkt.)
13
Januar
Drogen
- Welche Drogen nimmst du?
- Lebensfreude!
07
Januar
Es ist
Freizeit professionalisieren, Bungee-Springen, in coolen Clubs Mitglied sein: Das ist es eben nicht. Das dagegen ist es: Kluge Texte schreiben, gute Freunde haben, Musik machen, feiern. Das weiß auch jeder. Trotzdem entscheiden sich viele für die zuerst genannten Optionen.
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