letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals


18
September
Taxi
Der hochinteressante Typus des vertrottelten Hanseaten. Dieser nordische Akzent klingt ja immer sehr scharf, bemessend und korrekt - die Paarung mit unsicherem schusseligem Verhalten ist komisch, um die Phrase von der "gewissen Komik", derer sie "nicht entbehrt" hier zu vermeiden.

 
 
15
September
Thesen zu Hamburg
Möglicherweise ist Hamburg nur deswegen reinlicher als Berlin, weil es weniger Bäume zum drankacken gibt. Selbst der kackwurstverliebte Berliner würde nicht auf nackte Betonflächen koten. Vielleicht ist es aber auch eher der Regen, der Hamburg wäscht. Zugfahren über Felder, die von milder Morgensonne geküsst werden, ist immer schön.

 
 
09
September
Der Beginn
Musikalischer werden wollen wird zu: Das Kind in die musikalische Früherziehung schicken.

 
 
26
August
Antigourmet II
Und wo wir schon bei Antigourment-Themen sind. Was natürlich am allerwenigsten geht, ist Subway-Gourmet zu sein. Alle Beilagen, Soßen und Optionsquatsch aus dem FF zu können. Neinein, man muss hier schon etwas hilflos dastehen, der armen Seele hinter der Theke zuzwinkern und ihm zu verstehen geben, wie albern das Franchise-Getue ist. Und öfter als man glaubt, sind die Leute hinter dem Tresen eben doch keine Automaten.

 
 
24
August
Loriot
Meinen Plan, den lange nötigen Loriot-Verriss zu schreiben, gebe ich wohl auf. Denn: Im Jahr 2007 landete er bei der ZDF-Sendung Unsere Besten - Komiker & Co auf Platz eins. Da hat er dann doch mehr verdient, ob Lob oder Verachtung!

 
 
21
August
Rettung durch ontologischen Status
Zum Glück kann es DAU und GAU niemals geben. Die sind ja nur Annahmen.

 
 
11
August
Stil
Meine irrationale Ablehnung der Ratgeberliteratur. Ich will mich durchaus verbessern. Ohne Optimieren geht's ja heutzutage nicht. Selbst rumlümmeln will gelernt sein. Bestimmt können Ratgeber dabei helfen, beim Verbessern, nicht beim Rumlümmeln. Ich empfinde es aber als irgendwie stillos, Ratgeber zu kaufen. Völlig irr und falsch: Mein Ich soll sich aus sich selbst heraus verbessern. Nicht sich was von anderen diktieren lassen. Dabei geht das ja gar nicht. Aus sich selbst heraus kommt nichts. Aber wenigstens und das heißt ja Stil (neben der Irrationalität, die immer Voraussetzung für Stil ist!) - will ich mir meine Vorbilder selbst suchen und selbst die Kraft haben, sie nachzuahmen. Zumindest will ich mir das einreden können. Ich will nicht funktionieren, sondern sein.
Was Stil auch (leider) heißt: Nicht darüber reden, sondern haben. Aber nicht reden kann ich anscheinend nicht.

[Stil hieß auch mal: Keine Klammern]

 
 
09
August
Groß

Das war alles so neu und groß damals. Vor Tagen noch wollte ich mich innerlich wehren, gegen die These der "wilden 90er", die ich irgendwo las (ich weiß natürlich wo, schreibe hier aber irgendwo, weil so Zerstreutheit ja oft besser kommt). Ja, die waren doch recht wild. Und wir haben's am Ende irgendwie kapiert, was da ging. Mich ärgert die Ahnung, dass heute irgendwie nichts mehr geht, in der Literatur. Vorsichtige Versuche vielleicht, Mädchen-Provokationen sind auch vorbei. Kommen jetzt auch Retrozwirbeleien in der Literatur - so Kehlmann als Trend? Es gibt viele Fragen, es gibt nicht immer Antworten, speziell im Skispringen, schrieb wieder irgendwer.

 
 
31
Juli
Drei
Das Meinungsführermagazin Froschfilm, das Pflichtblatt der kreativen Elite hat einen Rat für Tom Tykwer: Wenn sie Drei 2 drehen, dann lassen sie das Kunstwollen weg. Menschen stieren selten bedeutungsschwanger und sie flüstern auch nicht immer so. Die schönen Bilder dürfen bleiben, aber die einzige wirklich erfrischende Szene war die mit Pollesch im Hintergrund, als er die Peinlichkeit des Schweigens im TV mit einem Schluck Wasser überspielt. Das war fast so gut, wie die kicherende Nora Tschirner bei Keinohrhasen am Schluss, als Til Schweiger am Strand heult. Trotz allem: Ein schöner Film, dieser "Drei". Und meistens wollen wir ja einfach schöne Filme sehen.

 
 
29
Juli
Friedlicher Lärm
Nirgendwo so friedlicher Lärm wie in Freibädern.

 
 
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