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... neuere Stories
04
November
Socks
Die Socken-Sortier-App mit "Blackmeter" und RFID-Lesegerät fürs iPhone ist der real gewordene Aprilscherz des Jahres.
02
November
Bchh12
Fuzzipelz.
10
Oktober
Information
Alles, was man in "den Medien" liest, ist falsch. Das merkt man, wenn man sich irgendwo auskennt. Wenn man sich nicht auskennt, konsumiert man die Medien dennoch und hat oft das Gefühl, sich zu informieren.
12
September
Not
Eine durchaus über Geld verfügende Firma schickt Techniker ins Internetcafé um dort über ein iPhone via Bluetooth-VPN Daten zu ziehen, weil das Limit einer kostenlosen API aus den eigenen IP-Bereichen erreicht wurde und a) ein IP-Switch über VPN zu aufwändig, b) in den Büroräumen kein Handyempfang möglich, sowie c) das WLAN im Internetcafé unter Linux nicht nutzbar ist. Zwei Stunden später hat man den bezahlten Zugang zur API.
04
September
Long time ago
Tatsächlich habe ich hier noch nie erwähnt, wo man Social Games entwickeln lassen kann: In Nordkorea. Mangels Internetanschluss transportiert man den Code auf USB-Sticks.
04
Juni
Niedergang von Papier
Auf dem Hinflug las ich in der Cosmopolitan, die mal als intelligent galt. Sie war äußerst dumm. Auf dem Rückflug die NZZ, von der ich bisher nur gutes hörte. Sie war flach, fast naiv. Ist es wirklich schon so knapp im Print-Bereich?
[Die Mittagsmaschine]
14
Mai
Vorurteile
Hassan ist schwul und Gül ist lesbisch prangt hier auf den Plakaten. Ich bin ja für Vorurteile, wir kommen gar nicht ohne sie aus. Aber ob man Vorurteile mit (wenn auch, wie immer, durchaus wahren) Klischees bekämpfen sollte? Vetrickt, vertrackt, vertruckt.
12
Mai
Placement
Es ist doch neu, dass bei Abspännen von Filmen einfach irgendein beliebiges Lied läuft, das wohl promoted werden soll?
10
Mai
Krawatte
Dass die Krawatte immer noch als Seriositäts- und nicht als Halsabschneider- und Betrügersymbol gilt.
09
Mai
Namen
Im schönen Film "Vicky, Christina, Barcelona" wird entweder Vicky oder Christina Fotografin. Sie beschäftigt sich Monate damit Barcelona zu fotografieren und hat, laut Film, ein gewisses Talent, sodass nachher, in der Dunkelkammer schön gemunkelt werden kann. Heija, die Künstlerleben, es gibt sie ja wirklich. Vermutlich deshalb, weil die Leutchen und die Mädchen gerne das nachleben, was im Kino kommt. Actionheld zu werden ist ihnen zu schwer, außerdem sind sie ja Mädchen, sie wollen gar nicht Actionheld werden. Ihre Photographien hängen dann in der Kunsthalle und sie heißen Anna Lena Maierhofer. Nicht die Fotos, mann, die Fotografen. Maskulinum schließt Femininum mit ein. Das mag ungerecht sein, ist aber trotzdem so, weiß Herr Halfpape. Ungerecht ist auch, dass sich Künstlermädchen mit Namen vom Schlage Anna Lena Maierhofers entweder einen Künstlernamen brauchen, oder sogar von der milden regionalen Färbung und dem geschmeidigen, weil backfischhaften Klang ihres Namens profitieren. Denn die Backfische, die mag man in der Kunstwelt, das erkenne ich, der Kunstmarktkenner. In der Literatur sind sie durch, aber die Hegemann der bildenden Kunst steht noch aus. Ausländische oder jüdische Namen sind naturgemäß noch besser.
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