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19
November
Römer
Ein paar Nachträge zur Rom werden noch folgen müssen, aber ein Gedanke geht mir nicht aus dem Kopf, wohl, weil er falsch ist. Erschlagen von der Keule der Superlative in Rom und der gigantomanischen Größe von ALLEM, dachte ich, Stolz Römer zu sein, hätte mal Sinn. Mehr jedenfalls, als Stolz auf Köln zu sein oder Hamburg als "die schönste Stadt der Welt" zu bezeichnen, was ja auch ohne Ironie geschieht.

 
 
24
Oktober
Schmunz
Gute Passwort-Akronyme sind solche, die einen bei jeder Eingabe zum Schmuzeln bringen.

 
 
01
Oktober
Theo
Meine theoretische Audiophilität. Ich will guten Klang, interessiere mich dafür, höre ihn aber eigentlich gar nicht. Immerhin weiß ich das und machher daher keinen teuren Unfug.

 
 
12
September
Nummernloch
Jedes, aber auch wirklich JEDES Mal, wenn ich in dieser Behörde von Unternehmen einen Raum suche, und die Türen mit den fortlaufenden Nummer abwandere, ist GENAU die gesuchte Nummer in der Reihe nicht vorhanden. Das ist keine Einbildung und kein Zufall. Vermutlich muss ich immer in irgendwelche speziellen Räume, alles nicht ganz normal bei mir.

 
 
05
September
11
Meine anhaltende Verwunderung, was das war, was wir letztes Jahr am Liepnitzsee veranstaltet haben. Wie ich normalerweise denken würde, dass Feste maximale Partys sein müssen (zumindest ein Teil von ihnen). Weil die Alternative so "nette, entspannte Treffen" zu sein schienen, die zwar nett sein können, aber immer auch enttäuschen.
Partys mit hoher geplanter Eskalationsstufe gab es aber nun in den letzten Jahren zu Hauf' und sie gelangen nur noch selten. Daher dieses Ding auf der Liepnitzinsel, weil es da schön ist und natürlich auch, weil ich etwas anderes haben wollte. Wie es in vielen Hinsichten sehr unkommod und gerade nicht maximal war, aber eben: magisch. Zumindest für mich. Bis heute.

 
 
19
August
WASPs
Es geht die Fama, in diesem Jahre seien die Wespen besonders aggressiv. Heute morgen wollte ich das Gegenteil behaupten, doch ich hatte einfach nur Glück gehabt und war durch Zufall um Wespenansammlungen herumgekommen. Jetzt weiß ich, was gemeint ist. Dennoch: Besonders aggressiv sind die uneinsichtigen Tiere gar nicht, sie sind nur besonders zahlreich. Und ich bin ein großer Wespenhasser, die Vorstellung, eine Wespe könnte mir ins T-Shirt fliegen und sich bedroht fühlen erzeugt bei mir ein Paniklevel, das durchaus zu spitzen Schreien führen kann, womit ich mich regelmäßig zum Gespött meiner Familie und vermutlich etwaiger Passanten mache. Ich versuche mich mit der Schutzbehauptung zu retten, mir drohe bei Wespenstichen ein anaphylaktischer Schock. Es bleibt bei der Behauptung, weil ich das Risiko des Tests auf keinen Fall eingehen kann.

 
 
18
August
Bei Hofe
Der Berliner und auch andere Wirte sind gelegentlich unhöflich. Ranzen ihre Kunden an. Manche fühlen sich davon im Innersten getroffen, ich bin eher amüsiert, wie man sich so verhalten kann. Natürlich falsch, doof, unkultiviert. Aber mir auch sehr egal. Warum sollte es meine Laune verderben, wenn sich jemand nicht zu benehmen weiß?. Man könnte auch sagen: Ich bin nicht feinnervig genug, darum entgeht mir Vieles. Ich könnte darauf sagen: Zum Glück. Ich Stumpfkopf.

 
 
26
Juli
Überich
Wie stark verdrahtet die alte Erziehungsregel "Nur ein Eis am Tag" bei mir ist. Ich kann wirklich nicht mehr als ein Eis am Tag essen. Etwas sperrt sich in mir. Kann man schlimm finden (Unterdrückung, Verklemmung), aber auch toll: Sinnvolle Regeln sind fest etabliert.

 
 
20
Juli
Schneller sein
Wenn mich jemand locker mit seinem Rad sichtbar entspannt überholt, muss ich mitziehen. Wenn er/sie ein Rennrad hat oder heftig strampelt, darf er/sie schneller sein. Aber einfach so schneller sein, das halte ich nicht aus. Finde ich dann zwar selbst immer albern, diesen doofen Wettbewerbsgedanken, den ich anscheinend nicht abschütteln kann, ist dann aber trotzdem so.

 
 
20
Juni
Das Loch
Wie nette und kluge Menschen, mit genau meinen, also vermeintlich den richtigen Ansichten, die auch noch ähnliches studiert haben und an neuen, relevanten Themen forschen so derart langweilig sein können, das mir selbst jeder Satz und jeder Gedanke, den ich äußere, langweilig vorkommt, weil sie ihn nur bestätigen und spiegeln, wohl weil sie ihn genauso schon gedacht haben, zeigt mal wieder, dass für Wärme wohl eine gewisse Reibung nötig ist.

 
 
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Last update: 17. Dez, 09:52
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