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25
Januar
Zwei
Ich habe mindestens zwei Modi der Gesprächsführung: Modus 1 ist möglichst effizient, Modus 2 ist offen und geht möglichst tief. Hauptproblem: Die Gesprächspartner müssen verstehen, in welchem Modus ich bin, dafür hab ich noch nicht den richtige Modus gefunden.

 
 
01
Dezember
Rudern
Es wird gerockt, dazu gehört die Luftgitarre. Ich stürze mich in den Song, mache mich zum Horst, schlage die virtuellen Saiten mit Verve und irgendwann mit beiden Händen. Ein flüchtiger Blick trifft mich dabei, ein spöttisches Grinsen und ich sehe mich als Mister Bean, mit zwei rudernden Armen und weiß wieder, wer ich bin.

 
 
18
November
Laurent Tobel
Immerhin habe ich früh genug erkannt, dass die guten Frauen nicht mit Philosophie zu beeindrucken sind. Mit Muskeln auch nicht. Sie sind eher mit zackiger Schlaksigkeit zu betören. Sie lieben zu große Eiskunstläufer, die toben wie Laurent Tobel.

https://www.youtube.com/watch?v=817NhgTYYz4

 
 
17
November
Malmot
Ich, früher Vogel, blöke dem durchnässten Kollegen in Regenhose entgegen und finde mich lustig dabei: "Tja, wer zu spät kommt, den bestraft der Regen!"

 
 
12
Oktober
Schuppen
Es viel mir wie Schuppen von den Augen! Wer hat den so viele Schuppen auf den Augen? Und wer hat dir gesagt, du solltst die Datei unter "Schuppen" abspeichern? War das ich? Nein, das war ich nicht! Oder, war ich es?

 
 
04
Oktober
OCD
Jetzt habe ich zum ersten Mal seit Jahrzehnten ein Hintergrundbild auf dem Desktop, weil sich sonst in meinem Leben und bei den Betriebssystemen nichts mehr tut - doch anstatt mich mit seiner Anmut zu erfreuen, muss ich winzige helle Details im Bild anstarren, die wie Pixelfehler aussehen.

 
 
04
September
Wetterthemen
Normalerweise bin ich doch derjenige, der das Ende des Sommers beweint. Dieses Jahr ist es mein Umfeld das weint, ich sehe den deutschen Sommer noch kommen.

[ein deutscher Sommer]

 
 
01
September
Tick Tock
Wahre Indikation meiner Spasmen: Ein Freund diagnostiziert an mir die Krankheit "Tanz Tourrette"

 
 
21
Mai
Druffi
Ich bin ein reflektierter Haudrauf-Typ. Worst of both worlds: Grübeln und zögern und dann wild und rau entscheiden.

 
 
12
März
Verrücktheiten
Mal wieder zum Thema Verrücktheit. Freunde und Familie attestieren mir einen hohen Grad derselben, gerade noch so hoch, dass ich diese Einschätzung als Kompliment aufnehmen kann. Normal sein will ich nicht, das weiß auch der Freund, der mich scherzhaft als völlig normal bezeichnet.
Es gibt gute und schlechte Arten der Verrücktheit. Neulich besuchte mich ein Mensch, den ich seit Schulzeiten kenne. Er ist ebenfalls offensichtlich mindestens milde verrückt, hat unübliche Ansichten und einen ebensolchen Lebenslauf. Trotz der grundsätzlichen Sympathie für derartige Normabweichungen empfinde ich den Herrn, so muss man Männer in unserem Alter wohl nennen, nicht als angenehmen Gesprächspartner. Das liegt an einer Eigenschaft, die mir ebenfalls nachgesagt wird. Er starrt, oder schlimmer: er stiert.
Was in jungen Jahren noch passioniert und intensiv wirken kann, wirkt ab 40 dann eher debil oder stelzbockhaft.
Das Hauptproblem allerdings: Man kommt von diesem Blick nicht leicht los. Wenn man nicht stieren will, fängt man an zu schielen oder ins Leere zu blicken. Intensiv interessiert blicken zu können ist vorbei.
Beim Besuch des nämlichen Herrn wurde mir klar: Ich wirke auf andere vermutlich wie er auf mich, ich bemerke die Entfremdung, wenn ich neue Leute kennenlerne. Sie halten sich fern, vielleicht fürchten sie mich?
Noch ist es nur eine Ahnung, aber warum sollte das jemals besser werden? Und wer von den neuen Bekanntschaften würde mir jemals die Wahrheit über meine Seltsamkeit sagen? Vieleicht sollte ich wieder schüchtern und introvertiert werden, wie ich es war, bevor ich mich - von Mainstreammedien geschult - gegen Gefühle der Peinlichkeit entschied.

 
 
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Last update: 3. Apr, 09:34
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