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... neuere Stories
21
März
Modernes Leben
Ich liebe mein Bluetooth-Headset, es gibt nichts besseres als beim Telefonieren beide Hände freizuhaben, um z.B. zu essen, oder die Wäsche aufzuhängen. Na gut, es gibt was Besseres, aber ich will jetzt die Formulierung nicht mehr überarbeiten. Ein voller Headset-Cyborg bin ich übrigens nicht, das Headset hängt nur am Computer und nicht an einem Handy. So. Also.
07
März
Schwäche und Stärke
Soll man Bettlern Geld geben? Menschen, die hier nicht wiederstehen können, werden mir zunehmend sympathischer, obwohl sie natürlich das Falsche tun. Wie beneidenswert! Und wie schade, dass die Ratio so verflucht schwer auszutricksen ist.
[altes Lied, neuer Text]
28
Februar
Auflehnung
Meine Hochzeit im August ist auch ein bisschen Auflehnung gegen (und damit auch Flucht vor) Optimierung, Rationalität und Lebenslaufposerei. Oder: Weil ich nicht nach Oxbridge wollte, übertrumpfe* ich die erfolgreichen Exkommilitonen mit dem Mut zur Familie. Mit großer Anstrengung versuche ich mir möglichst viel Naivität zu erhalten. Bis jetzt klappt das sehr gut und die große berufliche Enttäuschung muss eben kommen wenn sie kommt, die will ich nicht einplanen. Die familiäre kommt nicht, denn daran will ich noch nicht mal denken.
*Bei den Schulfreunden gibt's so ein Übertrumpfen netterweise nicht. [frank&frei]
27
Februar
Tests
Ich glaube an Testergebnisse und weiß, dass das Unsinn ist. Leute, die an ihre Produkte glauben, haben es besser. Sind gelassener. Ich kaufe die Testsieger und ärgere mich.
21
Februar
Distinktion
Ich war wieder am Karneval in Köln. Mein Ironievorrat reicht anscheinend alle drei Jahre für einen Abend davon. Für Fernsehsendungen mit Mütze auf dem Logo reicht er nie. Und wo wir gerade beim Fernsehen sind: Ich verstehe immer weniger, wie schlaue Menschen das aushalten können. Klischee über Klischee, hölzern vorgetragen. Über die nächsten Schritte des Reality-Wahnsinns kann ich mich auch bei einem kurzen Blick auf MTV im Dönerladen informieren, dazu brauche ich den Fernseher selber nicht anzuschalten. Gute Filme gibt's auch anderswo und arte muss man schon sehr gut kennen, um da wirklich Perlen zu fischen. (fischen?) Diese Haltung ist keine Distinktion, hoffe und glaube ich. Ich gehe ja, wie gesagt, sogar zum Karneval nach Köln.
17
Februar
Füllerei Zwei
Ich werde zum Meister dessen, was man gemeinhin "Abfüllen" nennt.
(Verfluchte Sprache. Ich habe keine Freude mehr an simplen Sätzen und das Elegante will mir nicht gelingen. Zumindest nicht ohne sehr viel Anstrengung.)
14
Februar
Gar nicht so dumm
Mündlichen Prüfungen beizusitzen tut noch besser, als Klausuren zu korrigieren. Von meiner erfolglosen Doktorei etwas entmutigt, denke ich jetzt wieder, gar nicht so dumm zu sein. Dabei wusste ich das eigentlich schon vorher. Fies und schwach, ab und zu der Dummheit anderer zu bedürfen.
09
Februar
Wild, die zweite
Macht Spaß mal wieder der junge wilde zu sein. Runden ausgeben, Tequila und so. Die gebildeten Damen werden red- und fast rührselig. Warum muss man dann beim Mittagessen immer und ausschließlich übers Essen reden? Auch komisch: Dass man selbst Frauen beim Trinken an der Ehre packt.
[leicht betrunken] [gestern Nacht Serverprobleme]
05
Februar
Sprachspiele
Ich mag ja alberne Kosenamen, weil sie nicht so abgeschmackt sind wie Hase oder Schatz. (Ich habe auch nichts gegen Leute, die Hase oder Schatz sagen können, ich kann das aber nicht im Ernst. Auch nicht, oder nur sehr selten, im Scherz.)
Momentan stecke ich aber in einem schwierigen Dilemma: Was tun, wenn die albernen Kosenamen, die sich herausgebildet haben, langsam aber sicher abgeschmackt werden? In einem Brainstorming neue erfinden geht ja wohl gar nicht!
30
Januar
Mehr!
Mehr Witz, Albernheit, Freude, Kreativität und Optimismus. Weniger Gefrickel!
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