| letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3 | |
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... neuere Stories
20
April
Auftritt
Ich bin halt doch eine Rampensau. Mit meinem brillianten Christiansenvortrag hab' ich das Publikum begeistert und meine drögen Vorredner ziemlich blamiert. Furchtbar, wie gut sowas tut! Und noch schlimmer: Die heimliche Freude an völlig verhauenen Referaten von Studenten in fremden Seminaren. Anscheinend brauche ich die Bestätigung, doch nicht völlig dumm zu sein - eine Selbsteinschätzung die sich beim Lesen immer wieder einstellt. Immerhin lese ich also nicht unter meinem Niveau. Und rede anscheinend auch nicht unter diesem, sonst würde ich mir nicht so gefallen. Nur beim Schreiben klappt das nicht.
19
April
HartzV
Sehr seltsame, eigentlich sehr unangenehme Stimmung an der Supermarktkasse: Vor mir gibt es Streit um die Platzansprüche auf dem Laufband, Warentrenner werden geknallt, Pappkisten geworfen. Hinter mir nölt es: "Lasst mich vor, ich bin Hartz-fünf Empfänger!" und es riecht stark nach Alkohol. Ich stehe mittendrin und höre mildstimmenden Santana auf niedriger Lautstärke.
06
April
Verborgen
Die Nichtverfügbarkeit traditioneller, d.h. nichtdigitaler Medien und deren Inhalten ist ja auch ein Wert. Allerdings wieder so einer, bei dem es schwerfällt ihn bewusst zu wahren, schrieb er beim Videodigitalisieren.
[Rationalitätsfallen]
04
April
Sich selbst einen Kinnhaken verpassen
Das habe ich heute geschafft, als ich versuchte meinen Rucksack mit meinem Notebook aus dem Fahrradkorb zu ziehen und mir der Zipfel entglitt.
Ein Unfall
Beim Freihändigfahren fährt jemand so schnell und so knapp an mir vorbei, dass er mir mit seiner wedelnden Jacke den Lenker um 180 Grad herumreißt, mein Fahrrad flachlegt und ich auf dem flach rutschenden Fahrrad sitzend nach einigen Metern unverletzt zum Stehen komme. Sitzend zum Stehen kommen, jaja.
02
April
Freud und Leid
Das Tolle am Autofahren ist, dass einem Ideen kommen. Das dumme ist, dass man sie nicht aufschreiben kann und so spätestens ab der dritten genervt ist.
29
März
Dumm
Irgendwie hab' ich nie was kapiert. Nie. Nichts.* Und mit all der Freiheit an der Uni, mit den selbstgewählten Themen bei Hausarbeiten und jetzt sogar bei der Doktorarbeit war es immer ein Leichtes, diesen Umstand zu kaschieren. Deshalb auch die permanente Sehnsucht nach anständiger Arbeit, obwohl ich weiß, dass die ganz schon blöd wäre. Die Arbeit, nicht die Sehnsucht. Die ist blöd.
Nachtrag: "And if you like engineers you will like many economists. Engineers are attractive people, hard working (you have to be hard working to absorb all that engineering math), earnest and practical, bent always on Solving the Problem. True, they are often simpleminded. But simplicity gets the job done. Lots of economists are engineering types." *Zum Glück hab' ich ein ziemlich gutes Mathe-Abi hingelegt und war auch in Logik nicht schlecht. Zum Glück für mein dummes Selbstbewusstsein, das davon abhängen will. [Innerlichkeitsweinereien]
27
März
Zeitumstellung
An einem lauen Abend in der Dämmerung nach Hause radeln, der Mond im hellblauen Himmel, das Viertel gefüllt von sinnlos-heiteren Menschen.
[Es gibt Dinge, die kann man nicht kaufen.]
24
März
Und ab!
Wie von "der Macht" gezogen fliege ich auf meinem Rad durch die Stadt. Ist das wirklich nur der Rückenwind?
23
März
Entscheidung II
Heiraten sollte man dann, wenn man in Abwesenheit des jeweils anderen das Gefühl hat, nur ein halbes Leben zu führen. Wenn man denkt, dass es sich nicht lohnt, Filme anzuschauen wenn der andere nicht dabei ist. Wenn sich eigentlich gar nichts lohnt, außer auf das Wochenende zu warten. Und wenn man ständig nach albernen Namen für seine Kinder sucht.
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