letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3


02
Oktober
Possenspiel
Bei der Hochzeit des Figaro hat man es, wie bei solchen Komödie üblich, mit vielen unwahrscheinlichen Zufällen zu tun. Gestern trieb es Bruder Zufall vor der Bühne aber noch wilder, als auf ihr. In einer der zahlreichen Pausen tauchte neben meinem schlechten Platz in der Loge ein alter Schulfreund auf, worauf ich erst durch die fallenden Kinnlade Coccinellens aufmerksam wurde. Trotz der ziemlich angestaubte Inszenierung wurde es ein grandioser Abend.

 
 
29
September
Willensbildung
Für die Schönheit leben und den Kleimkram vergessen würde ich gern. Wer will schon Bastler sein? Doch ich komme nicht los. Es geht schon soweit, dass ich mir Probleme beim DVD-Playback einrede, die ich nicht einmal wahrnehmen kann. Der verfluchte PC-Perfektionismus muss mit einem Mac besiegt werden. Dann soll einfach Apple alles machen. Ich werde hinnehmen. Man sollte sowieso vielmehr hinnehmen können. Und sich um die wichtigen Dinge kümmern. Verflucht sei Bootcamp!

 
 
21
September
Blickkontakt
Genau zwei Dinge sind an den Computern in der - übrigens erstaunlich leih-spendablen - Bremer Bibliothek sehr schön. Erstens sind sie - im Gegensatz zu den Bayreuther Sunrays - sehr schnell. Und zweitens stehen sich immer zwei Monitore gegenüber, sodass man um flüchtige Blickkontakte mit fleißig recherchierenden Studentinnen gar nicht herumkommt.

 
 
19
September
Ärgerlichkeiten
Fahrradplatten. Das war kein Kinderstreich, bei dem nur das Ventil geöffnet wurde, dachte ich mir. Doch dem Schlauch ist kein Loch anzuhören. Also wieder rauf, mit dem Reifen. Natürlich ist er aber nach einer knappen halben Stunde wieder platt. Also nicht in die sehr gute, aber weit entfernte Mensa, sondern gute Pizza beim guten Italiener. Und danach alles nochmal von vorn.

[Sätze mit Verb sind für die Schwachen!]

 
 
15
September
Fair use
Neulich schrieb ich den Nacktbadestrand nur von Herrn Regener und dem Hörensagen zu kennen. Das stimmt jetzt nicht mehr. Obwohl das Vorurteil stimmt, dass sich mehrheitlich die enthüllen, die es besser lassen sollen, gibt es natürlich Ausnahmen. Und neben die legt man sich dann eben hin und darf sich Appetit holen. Gleich geht's zu Coccinella!
[Und: Ab!]

 
 
12
September
Verlängerte Mittagspause
Direkt bei der Uni. Auch mit FKK-Strand, wie man mir voll Stolz schon im Juli mitteilte.


 
 
09
September
Vogel!
In meinem Urwald von Innenhof wohnt ein Papagei, der melodisch, angenehm und überhaupt nicht nervend dann und wann flötet. Bis vor kurzem hat er mir auf gelegentliche Pfiffe auch geantwortet, jetzt ärgert er mich mit völliger Ignoranz, so dass ich mir nach einem Pfiff wie ein Volldepp vorkomme, der ich auch bin. Vögeln zupfeifen, wer macht denn sowas?

 
 
Langfristig will ich was machen, wo ich nicht dankbar für den Job sein muss, sondern das Gefühl haben kann mein Gehalt wirklich wert zu sein.

[innere SPD]

 
 
07
September
Gammler
Gestern Döner gegessen und Zeit gehabt, also im Sitzen und mit Zeitung. Was steht in Zeitungen? Natürlich alles über Gammelfleisch. Erst nach fünf Minuten registriert mein Gehirn, dass ich gerade Fleisch esse. Am Abend dann Schmidt: "Ich fordere sie auf, Döner zu essen, als ein Zeichen unserer Verbundenheit mit den vielen ehrlichen Dönerverkäufern in diesem Land."
Heute der häßlichste Fahrradunfall ever: Strömender Regen, ich strampelnd auf der kleinen Rita. Eine Dame hetzt von ihrer Villa zum Auto. Ich kann nur noch einen panischen Laut von mir geben und (sanft) ins Gebüsch fahren.
Im Rechenzentrum sitzt ein Molusk, der mich permanent in der dritten Person anspricht, das aber nicht komisch meint. Außerdem redet er von e-Mails, die man "zugebraten" bekommt. Ein Berliner. Ich profitiere aber von der Krautigkeit, die in Rechenzentren eben immer herrscht (und nur in Bayreuth jetzt zum Schaden aller getilgt wird) und bekomme trotz meines derzeit sehr unklaren Status' einen WLAN Zugang.

 
 
06
September
Bremen
Zum ersten Mal lebe ich in einer deutschen Großstadt. Bis jetzt ist Bremen sehr hübsch & sympathisch. Heute wird sogar das Wetter besser.





In Bayreuth hätte es sowas nie gegeben! Und ich weiß nicht so recht, wie ich das finden soll. Auf jeden Fall süß! (Hier ist das Wort mal erlaubt. Es sollte sowieso nur noch für alte Leute verwandt/verwendet/benutzt/gebraucht etc. werden)

 
 
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