| letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3 | |
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... neuere Stories
15
September
Fair use
Neulich schrieb ich den Nacktbadestrand nur von Herrn Regener und dem Hörensagen zu kennen. Das stimmt jetzt nicht mehr. Obwohl das Vorurteil stimmt, dass sich mehrheitlich die enthüllen, die es besser lassen sollen, gibt es natürlich Ausnahmen. Und neben die legt man sich dann eben hin und darf sich Appetit holen. Gleich geht's zu Coccinella!
[Und: Ab!]
12
September
Verlängerte Mittagspause
Direkt bei der Uni. Auch mit FKK-Strand, wie man mir voll Stolz schon im Juli mitteilte.
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09
September
Vogel!
In meinem Urwald von Innenhof wohnt ein Papagei, der melodisch, angenehm und überhaupt nicht nervend dann und wann flötet. Bis vor kurzem hat er mir auf gelegentliche Pfiffe auch geantwortet, jetzt ärgert er mich mit völliger Ignoranz, so dass ich mir nach einem Pfiff wie ein Volldepp vorkomme, der ich auch bin. Vögeln zupfeifen, wer macht denn sowas?
Langfristig will ich was machen, wo ich nicht dankbar für den Job sein muss, sondern das Gefühl haben kann mein Gehalt wirklich wert zu sein.
[innere SPD]
07
September
Gammler
Gestern Döner gegessen und Zeit gehabt, also im Sitzen und mit Zeitung. Was steht in Zeitungen? Natürlich alles über Gammelfleisch. Erst nach fünf Minuten registriert mein Gehirn, dass ich gerade Fleisch esse. Am Abend dann Schmidt: "Ich fordere sie auf, Döner zu essen, als ein Zeichen unserer Verbundenheit mit den vielen ehrlichen Dönerverkäufern in diesem Land."
Heute der häßlichste Fahrradunfall ever: Strömender Regen, ich strampelnd auf der kleinen Rita. Eine Dame hetzt von ihrer Villa zum Auto. Ich kann nur noch einen panischen Laut von mir geben und (sanft) ins Gebüsch fahren. Im Rechenzentrum sitzt ein Molusk, der mich permanent in der dritten Person anspricht, das aber nicht komisch meint. Außerdem redet er von e-Mails, die man "zugebraten" bekommt. Ein Berliner. Ich profitiere aber von der Krautigkeit, die in Rechenzentren eben immer herrscht (und nur in Bayreuth jetzt zum Schaden aller getilgt wird) und bekomme trotz meines derzeit sehr unklaren Status' einen WLAN Zugang.
06
September
Bremen
Zum ersten Mal lebe ich in einer deutschen Großstadt. Bis jetzt ist Bremen sehr hübsch & sympathisch. Heute wird sogar das Wetter besser.
![]() ![]() In Bayreuth hätte es sowas nie gegeben! Und ich weiß nicht so recht, wie ich das finden soll. Auf jeden Fall süß! (Hier ist das Wort mal erlaubt. Es sollte sowieso nur noch für alte Leute verwandt/verwendet/benutzt/gebraucht etc. werden)
04
September
Auswirkungen der Einsamkeit
Die Beobachtung schärft sich und das liegt nicht am fremden Ort. Außerdem zunehmendes Starren und nachlassende Lässigkeit gegenüber Frauen. Kann sie nicht mal mehr in der Mensa ansprechen. (Update: Konnte ich das jemals? Sehr selten.)
[Spalanzani?]
03
September
Einleben
Ich gewöhne mich immer schneller an fremde Städte. Oder: Bremen ist zwar grau, aber praktisch.* Jedenfalls ist alles da, was ich brauche: Bett, Dach, Internet und Essen (das sogar in Deutschlands bester Mensa). Beim Zimmereinräumen hört man am besten Lehmann (mp3s legal&kostenlos!), wenn man durch die Stadt fährt, was ich wegen des zu kleinen Lasters auf meiner Rita tue, hört man das neue Album von Mando Diao. Ganz groß!
*Bremen ist eigentlich auch sehr schön. Zumindest "das Viertel" in dem ich wohne.
26
August
Eltern.
Mit solcher Provinz kommt kein Navi klar. Sehen Sie selbst, auf welche Pisten TomTom uns führte:
![]() Danach ein erstaunliches Doppelpendel und die Geislochhöhle: Groß, dunkel und voller Matsch. Aber ein Antroposoph weiß, wie man ein Naturerlebnis inszeniert. Daher schleppe ich einen riesigen Gong, der Tamtam heißt und unter mystischen Ritualen gefertigt wurde durch den Matsch. Tief ins Innere der Höhle vorgedrungen steckt man Teelichter an und verteilt sie in der Höhle. Um das intensive Erlebnis der Urmutter Erde zu steigern, zücken wir nun den Gong und unsere "Holzklangzungen" und singen dazu "Hejo, spann den Wagen an!". Das albernste Ritual, dass man sich denken kann und das gar keins war. Es war großartig!
25
August
Das Beste
Auch oder gerade wenn die Party richtig, richtig gut war: Das Beste ist immer der Morgen danach. Leicht groggy gute Musik in angehmer Lautstärke spielen lassen und den ganzen Siff und Ekel wegräumen, es gibt nichts besseres.
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