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... neuere Stories
08
März
Läden
Zurecht werden altmodische Läden geliebt. Es gibt aber natürlich auch Ladenbesitzer, die sich zu sehr gefallen. So die beiden Herren in meinem Fahrradladen. Ein anständiger Laden, zwei zufriedene Besitzer, die gute Arbeit leisten und mit sich im Reinen sind. Beneidenswert. Aber müssen sie das jedes Mal erklären? Und zwar stundenlang? Ich muss immer sehr viel Zeit einplanen, wenn etwas an meinem Fahrrad reparaturbedürftig ist, denn den beiden Zweiradmechanikern liegt sehr am persönlichen Kontakt zu ihren Kunden. Und deshalb muss geplaudert werden. (Ich gebe zu, das ist nicht ganz das Gleiche wie Spalanzanis Schuhgeschäftserlebnis.)
Fazit: Altmodische Läden ja, aber bitte keine Selbstinszenierung. Ach was, Unsinn! Die beiden sind einfach so. Und sehr in Ordnung. Deshalb nehm ich mir auch jedes Mal die Zeit.
27
Februar
Versöhnung mit dem Radio
Ein Streich meiner Mutter bringt mich in SWR1. Ich darf nicht Ja und nicht Nein sagen, was mir gelingt. Ich rede auch keinen hanebüchenen Unsinn mehr. Und will keine Einträge mehr von Leuten lesen, die missverstanden irgendwo rumlaufen. Und selber keine mehr schreiben.
24
Februar
Schulseeligkeit
Gestern eine Gruppe von Abiturienten getroffen, die an ihrer Abizeitung feilte. Nostalgische Vergangenheitsverklärung. Hätte doch Lehrer werden sollen, auf ewig Kind bleiben. Irgendwann fällt es auf, dass ich bei den Großen nicht mitspielen kann.
19
Februar
Prim
Die guten Leute sagen seit einiger Zeit schon wieder prima. Aber nicht als Ausruf (Die guten rufen nicht aus!), sondern als Adjektiv. Prima!
17
Februar
Kulturtechnik
Was man unbedingt lernen müsste: Telefongespräche elegant beenden. Nicht zehmal wiederholen, was abgemacht wurde. Nicht erklären warum man Schluss macht. Keine Zeitgründe vorschieben. Keine ironischen Sprüche. Sondern: Ein schönes Ende, bei dem man sich selbst wohlfühlt, das angenehm, ungezwungen und nicht hektisch daherkommt. Oder geht die letzte schöne Unsicherheit verloren, wenn man das kann?
13
Februar
Kreiseintritt
Warum muss ich immer Kreise bewundern, in die man sich nicht so leicht reinmogeln kann, wie in die der BWLer? Und warum muss ich immer so verdammtes Glück haben? So wird das nie was.
23
Januar
Kumpanei
Es wird wieder schwieriger, dazuzugehören. Im heimligen Schullandheimsambiente einer "Außenstation" der Universität dauert es einen Tag, bis ich mir Geschwätzigkeit und Kumpanei verzeihe. Muss das eigentlich sein, oder liegt es an den Leuten und gar nicht an mir?
[Seelenblähungen.]
18
Januar
Bin ich hart?
Vor einiger Zeit war ich in einer Diskothek und hatte Spaß. Rage against the machine sind immer ein guter Anlass sich den berühmten Tanz-Muskelkater zu holen. Ich ging also in die Vollen, doch meine Brille dabei zu Bruch. Jetzt trage ich seit fünf Tagen die selben Tageslinsen. Die Augenärzte rollen mit den Augen, die Augenoptiker (gibt's denn auch Ohrenoptiker, oder wie?) wollen mich verbieten. Aber es juckt nicht, es brennt nicht und ich sehe perfekt. Sogar besser als am ersten Tag. Entweder gibt es eine große Linsenlüge oder ich bin wirklich hart im Nehmen.
16
Januar
Selbsteinschätzung
Es liegt nur an den anderen, ob ich mir langweilig vorkomme.
11
Januar
Erlösung
Es muss bitte, bitte, bitte so etwas geben wie intellektuelles Desinteresse. Ich halte den Kleinkram nicht mehr aus!
[Bei der Klausurvorbereitung sollte man nicht bloggen.]
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