letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3


03
Oktober
Open Air in Deutschland
In Bologna war ich zu Internet im Freien verdammt und habe es genossen. Hier nicht. Vor der geschlossenen Bib entwickelt sich großes Mitleid mit Gichtkranken. Ironie des Schicksals(tm): Auch in Bayreuth gibt es jetzt warme Cafes mit WLAN.

 
 
22
September
Immer schlimmer
Entsetzlich: One-Minute-Future-Check-Up Gespräche mit entfernt Bekannten an der Fußgängerampel. Noch schlimmer: Die 5 Minuten Version in der Mensaschlange.

 
 
14
September
Unbegreifliche Windungen
Dass ich Bacardi, Campari und Martini öfter verwechselte, mag man noch der Phonetik zuschreiben. Doch auch mit Kartoffeln, Erdbeeren und Tomaten komme ich ab und an durcheinander. Kartoffeln liegen in der Erde und ERDbeeren sind rot wie Tomaten. Völlig unerklärlich ist mir heute allerdings meine anfängliche Verwechslung von shesaiddestroy und Andrea Dieners Reisenotizen.

 
 
06
September
Hochgefühl
Ganz toll: Rasur im Zug bei offenem Fenster.

 
 
01
September
Oase der Ruhe
Krasser könnte der Kontrast nicht sein: Sanft schmiegen sich grüne Hügel, mild duftet das Gras, Menschen mäandern und reden im Flüsterton, selbst der öffentliche Nahverkehr hat ruhige Motoren und Vespas gibt es nicht. Manch einer mag es als langweilig empfinden, für mich bist du eine Oase der Ruhe, oh Bayreuth.

 
 
23
August
Offensichtlich, die nächste
Die inkompetenten Egomanen ohne Selbstzweifel werden Chef. Chancen das zu ändern: Null.

 
 
17
August
Hobbies
Traurigerweise sind Computer mein Hobby. Sie machen aber keinen Spaß. Man wird missmutig und unleidig durch sie. Nach einem Installationstag muss man sich aufraffen, unter Menschen zu kommen. Man ist nicht in der Stimmung mit seiner Liebsten zu reden. Man versauert an langweiligen technischen Problemen. Ich kann es nicht sein lassen, ich hatte mich schon wieder auf den neuen Rechner gefreut.

 
 
01
August
Stuhlästhetik
Der stapelbare Plastikstuhl ist laut meinem Vater eine deutsche Erfindung von vor hundert Jahren. Wie in jeder Lifestylebeilage mindestens einmal pro Jahr erwähnt wird, hat er die Welt erobert und eintönig gemacht. Der Sieg des Praktischen über das Schöne und so weiter. Nichts liegt mir ferner, als dies zu bestreiten, allein, es gibt Ausnahmen. Eisdielen. Der Beweis: Schließen Sie die Augen und stellen Sie sich vor, Sie warteten auf einen Eisbecher. Weil Sie unbequem sitzen, müssen Sie den Stuhl verschieben. Wie klingt es? Richtig! Metallenes Klingeln, statt plastikenes Gekratze.

 
 
26
Juli
Dematerialismus
Eine Wohnung nur mit dem Noetigsten. Alles digitalisiert was geht. Nicht voelig leer, Bilder duerfen natuerlich haengen, auch Kerzenhalter sind erlaubt. Aber nichts Unnoetiges, auch keine Buecherschrankwand. So sieht die Zukunft aus und ich freue mich darauf. Das Gerede von der Haptik verstehe ich ja, aber die Haptik wiegt die Platzverschwendung nicht auf. Genuss findet im Kopf oder draussen statt. Wann kommen endlich brauchbare ebooks?

 
 
18
Juli
Harter Hollaender
Angeberei: Bei minus achtzehn Grad in einem Haus ohne Heizung wohnen.

 
 
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