letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3


06
September
Hochgefühl
Ganz toll: Rasur im Zug bei offenem Fenster.

 
 
01
September
Oase der Ruhe
Krasser könnte der Kontrast nicht sein: Sanft schmiegen sich grüne Hügel, mild duftet das Gras, Menschen mäandern und reden im Flüsterton, selbst der öffentliche Nahverkehr hat ruhige Motoren und Vespas gibt es nicht. Manch einer mag es als langweilig empfinden, für mich bist du eine Oase der Ruhe, oh Bayreuth.

 
 
23
August
Offensichtlich, die nächste
Die inkompetenten Egomanen ohne Selbstzweifel werden Chef. Chancen das zu ändern: Null.

 
 
17
August
Hobbies
Traurigerweise sind Computer mein Hobby. Sie machen aber keinen Spaß. Man wird missmutig und unleidig durch sie. Nach einem Installationstag muss man sich aufraffen, unter Menschen zu kommen. Man ist nicht in der Stimmung mit seiner Liebsten zu reden. Man versauert an langweiligen technischen Problemen. Ich kann es nicht sein lassen, ich hatte mich schon wieder auf den neuen Rechner gefreut.

 
 
01
August
Stuhlästhetik
Der stapelbare Plastikstuhl ist laut meinem Vater eine deutsche Erfindung von vor hundert Jahren. Wie in jeder Lifestylebeilage mindestens einmal pro Jahr erwähnt wird, hat er die Welt erobert und eintönig gemacht. Der Sieg des Praktischen über das Schöne und so weiter. Nichts liegt mir ferner, als dies zu bestreiten, allein, es gibt Ausnahmen. Eisdielen. Der Beweis: Schließen Sie die Augen und stellen Sie sich vor, Sie warteten auf einen Eisbecher. Weil Sie unbequem sitzen, müssen Sie den Stuhl verschieben. Wie klingt es? Richtig! Metallenes Klingeln, statt plastikenes Gekratze.

 
 
26
Juli
Dematerialismus
Eine Wohnung nur mit dem Noetigsten. Alles digitalisiert was geht. Nicht voelig leer, Bilder duerfen natuerlich haengen, auch Kerzenhalter sind erlaubt. Aber nichts Unnoetiges, auch keine Buecherschrankwand. So sieht die Zukunft aus und ich freue mich darauf. Das Gerede von der Haptik verstehe ich ja, aber die Haptik wiegt die Platzverschwendung nicht auf. Genuss findet im Kopf oder draussen statt. Wann kommen endlich brauchbare ebooks?

 
 
18
Juli
Harter Hollaender
Angeberei: Bei minus achtzehn Grad in einem Haus ohne Heizung wohnen.

 
 
02
Juli
Unverständnis
Wie kann man eigentlich "Bauchentscheidungen" fällen?

 
 
27
April
Griesgram gebiert Großes
Das Russische. Das Mysteriöse. Das Dunkle. Das Einsame. Das Leid. So entstehen große Werke. Wie gerne würde ich meine Zufriedenheit hassen. Aber nicht mal das schaffe ich. Ein bisschen Hass-Simulation krieg' ich hin, aber das war's dann auch schon. Verachtung schon gleich gar nicht. Ich bin, nicht nur im Grunde, nett. Ausgeglichen. Nüchtern. Langweilig. Ein Klotz, der jeder Situation etwas Positives abgewinnt. Ein Unsensibling, der nicht an der Welt zerbricht. Der keine Ansprüche an seine Umgebung hat. Der aber hofft, wenigstens eine leise Ahnung zu haben, warum man an ihr zerbrechen könnte. Der es aber nicht schafft und auch nicht schaffen will. Das kann man auch nicht wollen, dazu ist man geboren. Der deutsche Geniebegriff. Bullshit!

 
 
21
März
Sinn
Einfach was Anständiges machen. Wo man linear dran arbeiten kann. Solche Wünsche kommmen immer, wenn ich was Längeres für mein Studium schreiben soll und nach viel Suchen und Lesen erst abends zum Tippen komme. Körperliche Betätigung und ein verdienter Feierabend sind schon schick.

 
 
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Last update: 15. Jan, 09:23
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