| letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3 | |
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... neuere Stories
27
Oktober
Melodiendiktatur
Ich liebe es, wenn mir Melodien so extrem im Kopf herumgehen, dass sie eigentlich eher stampfen als gehen. Sie sind dann in jedem Atemzug zu hören. So geschehen neulich mit dem Liberty Bell March von John Philip Sousa, namentlich dem Thema von Monty Pythons fliegenden Zirkus'. Auch wenn man es genießt muss man sagen: "Schrecklich!". Ja, das muss man.
19
Oktober
Studentenpack
Die Studenten sind hier schon sehr anders als in Bologna. Juristen und BWLer Söhnlein von oft enormer Körpergröße kämpfen an schon an den ersten Unitagen ihre Hackordnung aus und irritieren mich mit ihrem nordischen Akzent. Aber auch die Geisteswissenschaftler sind anders: Hier verwechselt man Gemütlichkeit mit Mief. Ein bisschen bunter als die schnieken Juramodelle sind sie schon, aber leuchten auch nicht mehr mit den Augen. Alles nur Anpassung. Im Moment sind mir die Naturwissenschaftler am liebsten: Nüchtern, nett, ein bisschen langweilig, aber rundweg in Ordnung.
15
Oktober
Ich will den Kapitalismus lieben
Wenn der Kunde wirklich im Vordergrund stünde, gäbe es doch längst nur noch nadelfreie Hemden. Ich dachte eigentlich, dem wäre längst so, doch der große Google überzeugt mich schnell vom Gegenteil. Filetieren wir wirklich so gerne?
13
Oktober
Immer zuhören müssen. Jeden Mist automatisch aufnehmen. Das ist der Nachteil, wenn man wieder im Vaterland seiner Muttersprache lebt. Was man unbewusst aufschnappt ist nämlich immer Mist. Ändert auch gar nichts, ob man in der Uni oder woanders sitzt. In der Uni ist's gar noch schlimmer, weil man sich schämt für seine Kommilitonen.
03
Oktober
Open Air in Deutschland
In Bologna war ich zu Internet im Freien verdammt und habe es genossen. Hier nicht. Vor der geschlossenen Bib entwickelt sich großes Mitleid mit Gichtkranken. Ironie des Schicksals(tm): Auch in Bayreuth gibt es jetzt warme Cafes mit WLAN.
22
September
Immer schlimmer
Entsetzlich: One-Minute-Future-Check-Up Gespräche mit entfernt Bekannten an der Fußgängerampel. Noch schlimmer: Die 5 Minuten Version in der Mensaschlange.
14
September
Unbegreifliche Windungen
Dass ich Bacardi, Campari und Martini öfter verwechselte, mag man noch der Phonetik zuschreiben. Doch auch mit Kartoffeln, Erdbeeren und Tomaten komme ich ab und an durcheinander. Kartoffeln liegen in der Erde und ERDbeeren sind rot wie Tomaten. Völlig unerklärlich ist mir heute allerdings meine anfängliche Verwechslung von shesaiddestroy und Andrea Dieners Reisenotizen.
06
September
Hochgefühl
Ganz toll: Rasur im Zug bei offenem Fenster.
01
September
Oase der Ruhe
Krasser könnte der Kontrast nicht sein: Sanft schmiegen sich grüne Hügel, mild duftet das Gras, Menschen mäandern und reden im Flüsterton, selbst der öffentliche Nahverkehr hat ruhige Motoren und Vespas gibt es nicht. Manch einer mag es als langweilig empfinden, für mich bist du eine Oase der Ruhe, oh Bayreuth.
23
August
Offensichtlich, die nächste
Die inkompetenten Egomanen ohne Selbstzweifel werden Chef. Chancen das zu ändern: Null.
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