letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3


17
November
Erkältung
Das leichte Kratzen in meinem Hals nährt Hoffnung, bald für ein zwei Tage mit schönem Fieber im Bett zu liegen. Den Mut, mich eine Stunde nackt auf den Novemberasphalt zu legen, habe ich aber nicht. Naja, dann wohl doch drei Tage Blockseminar.

 
 
11
November
Kampf der Kulturen
Was ist besser: Italienische Heiterkeit oder englische Absurdität?

 
 
09
November
Üblicher Eintrag?
Noch ein bisschen Jammerei, Fortsetzung von gestern Abend: Ich beneide all die Ästheten und Künstler, die das Schöne wirklich schätzen und denen ihre Kultur auch etwas wert ist. Sie sind die zivilisierteren Menschen. Ich esse nur abgepackten Schinken und kaufe mir mp3-Player von Archos. Die Schönheit des ipod sind mir einfach keine 240 zusätzliche Euro wert. Dabei sollten sie das sein. Ich kaufe aber im Alltag nur Preiswertes, auch Bücher leihe ich oder kaufe die Taschenbuchausgabe, obwohl ich mir die schönen Ausgaben leisten könnte.
Ab und zu darf allerdings richtiger Luxus sein: Lederjacken aus kleinen italienischen Läden oder ein sehr edler Restaurantbesuch. Man könnte mich einen Smartshopper nennen oder auch einen kulturlosen Geizhals.

 
 
07
November
Comic Sans MS du wirst meine Jugend zerstören
comic

Nein, liebe Biberacher, es geht nicht um Dr. Gerhard Handschuh, der anscheinend einen Mehr-Als-Nebenerwerb in Bayreuth hat. Es geht um die unsägliche Schriftart Comic Sans MS. Sie ist hässlich, weil sie so nett ist. Sie ist nur nett. Sie wird von Leuten verwendet, die bei ihrem Referat vor und nach jedem Satz verlegen lachen. Sie setzt hinter jedes Wort ein entschuldigendes Fragezeichen. Aus mir völlig unerklärlichen Gründen mögen Lehramtsstudenten diese Schrift. Ich sollte mal bei Herrn Handschuh nachfragen warum.

 
 
06
November
So große Haufen
Heute morgen Geld gefunden, einfach so. Auf dem Weg zur Uni. Aha, am Vorabend war Juristenparty.

 
 
05
November
Z' Züri gsi
Ein Schweizer Kommilitone hat eine sehr drollige Angewohnheit: Er spricht das "ch" immer weich, wahrscheinlich um seine eidgenössische Herkunft zu verstecken. Es entsteht ein sehr netter Akzent, dem man nicht sofort älpische Herkunft bescheinigen würde.

 
 
02
November
Pannen im Labor
McKinsey's Rekrutierungsversuche richten sich zunehmend an Naturwissenschaftler, weil sie angeblich eine unendliche Frustrationstoleranz besitzen.
Jetzt läuft schon die dritte (und eigentlich letzte) Woche meines chemisch ökologischen Praktikums. Nachdem wir 3 Tage auf ein Lösungsmittel warten mussten, fällt kaum, dass wir dieses endlich in den Händen halten, der Strom aus und ruiniert das 10 kiloEUR teure GC/MS. Die kostspielige Reparatur ist vielleicht erst im Januar möglich, wenn der Lehrstuhl wieder Geld hat. Dabei wollten wir doch endlich unsere Bakterienkultur-Extrakte messen, von denen übrigens keiner weiß, ob sie nicht vielleicht doch humanpathogen sind.
Hilfe, ich verspüre langsam einen inneren Drang, meine Passion McKinsey anzubieten!!

 
 
26
Oktober
Kontrafaktisch
Wenn Otto sich benähme, würde er ignoriert.

 
 
25
Oktober
"Burtsel"-tag
Heute jährt sich coccinellens Geburt. Virtuelle Glückwünsche erlaubt. Aber nicht so:
http://www.high-heels-board.de/thread.php?threadid=624
So beglückwünschen sich nämlich Leute, die das Unwort "Burtseltag" normal finden.

 
 
22
Oktober
Plädoyer gegen sinnlose mails
Die Kommunikation über e-mails und sms macht's möglich. Im Bewusstsein, dass die Nachricht in Null Komma Nix beim Empfänger erscheint kann man lauter Mist verzapfen, um sich kurz darauf wieder zu entschuldigen. Besonders informative sms, z.B. mit dem Inhalt: "Hast du eben angerufen?" anstatt einer präzisen Ortsangabe, wenn man sich in einer Menschenmenge verloren hat und e-mails, in denen erwähnt wird, dass man gerne vom Flughafen/Bahnhof/Bushaltestelle XY abgeholt werden möchte, ohne jedoch die Ankunftszeit anzugeben, sind nicht nur sinnlos sondern auch noch ärgerlich. Diese Botschaften wären das Papier nicht wert auf denen sie geschrieben würden, handelte es sich um Briefe. Aber der geringe Aufwand des Übermittelns rechtfertigt anscheinend die Inhaltslosigkeit.

 
 
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