letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3


09
Dezember
Raubtier
Es kommt ja nicht immer zufällig dazu, dass ich auf Parties die Musik auflegen soll/darf und erst recht nicht, weil ich so der Partylöwe/tiger/hengst bin, sondern im Gegenteil, weil mir das meistens zu viele Leute sind und ich nicht weiß, was ich mit denen im Partykontext reden soll und die alle immer so happy sind. Die trinken ja auch immer mehr, das ist wohl der Trick. Immerhin verstehe ich jetzt, wie so viele Leute sowohl schüchtern als auch Rampensau sein können, also warum das gar kein Gegensatz ist, sondern sich eher bedingt.

 
 
02
Dezember
Arbeiten
Andererseits:
Wie ich ein Künstler- oder sogar Philosophenleben immer beneide, wie es mich aber komplett kaputt machen würde.
Ich brauche wohl so kaputte Konstrukte wie von außen vorgegebene Strukturen, ein Belohnungssystem das auf externer Bewertung von Leistung beruht und wo (Selbst)betrug nicht einfach möglich ist: In Kunst und Philosophie bekommt ja jeder Lob von seinen Freunden, aber wirklich niemand hat relevante Erfolge.
Es gibt da auch kein "gut genug" - das heißt, natürlich gibt es das real schon, aber es ist immer traurig, wenn Kunst oder Philosophie gerade "gut genug" ist. Bei kommerziellen Produkten ist "gut genug" genau das, was man erreichen will. In Kunst oder Philosophie sollte man es ohne Genialität bitte sein lassen, sobald man die Phase der Ausbildung verlassen hat.

[Rechtfertigungen]

 
 
01
Dezember
Dinge
Dinge, die sehr, sehr ordentlich gemacht sind (so ordentlich, dass ich Respekt zolle), aber leider total langweilig und offensichtlich. Das muss wohl gemacht werden. Aber nicht von mir.

 
 
29
November
WG
Leute, die in WGs wohnen, weil es noch nicht anders geht. Leute, die in WGs wohnen, weil es zum Glück noch geht.

 
 
16
November
Kreativarbeit
Wie ich immer, wenn es gerade sehr viel zu tun gibt, von der kreativen Produktivität in fauleren Zeiten träume.
Wie ich aber im faulen Sommer von Bologna doch nicht produktiv wurde, sondern nur rumlag. Kreativität ist eben doch einfach Arbeit und braucht Disziplin. Keine Inspiration von meinen Stöbertrends. (frei nach Amazon und dem Goldtmäxchen, dessen neuestes Hörbuch mich leider ernsthaft gelangweilt hat).

 
 
13
November
Vergangenheit/Zukunft
Wie viele erfolgreiche Leute so vor drauflos fuhrwerken und dabei ernsthaft nicht die Vergangenheit im Blick haben, sich gar nicht um ihr Geschwätz, ihre Freunde, und ihre Projekte von gestern kümmern. Wohingegen ich bei allem immer mitdenke, wie es bewahrt oder fortgeführt werden kann und wie mich das bremst. Aber rationalerweise bremst, weil ohne Bewahrung oder Fortführung brauch' ich ja gar nix zu machen, selbst nicht "im Moment leben" - das hat ja alles keinen Wert, wenn es eh wieder verschwindet.

 
 
11
November
Gut fahren
Womit ich immer gut gefahren bin: Skepsis, wenn sich Menschen zu sicher sind! Sich sicher zu sein bedeutet meistens, die Vernunft auszuschalten!

Sent from phone.

 
 
04
November
Nähe
Ein Problem: Es gibt so viele Kollegen und eher lose Bekannte, die so extrem klug, lustig und sympathisch sind, dass man sich eigentlich ständig treffen müsste. Schafft aber keiner, will auch irgendwie keiner, weil man dann ja doch seine alten Freunde und seine Familie hat, für solche Nähe. Also sieht man sich einmal pro Jahr irgendwo, zur Not sogar nur "zum Lunch" und kumpelt sich da herzhaft an. Das war's dann wieder, unvermeidlicher- aber traurigerweise.
Alles! Immer! Mit allen! Und außerdem seine Ruhe haben! Das Leben ist schon hart.

 
 
20
Oktober
Eislaufen
In der dunklen Jahreszeit zwischen Oktober und April, ist das beste, was man mit allen, also Freunden, Kindern und Bekannten machen kann, auf die Eisbahn zu gehen. Keiner kann es richtig, jeder ein bisschen, Musik ist auch dabei, es kostet nicht viel, man ist an der frischen Luft, es gibt was zu kucken, es dauert nicht lang und es läuft Musik, die jeder irgendwie kennt und mag. Und irgendwie romantisch ist es sogar auch noch.

 
 
17
Oktober
Beweismathe
Bei meinen Eltern schien lange Zeit nur eine Fähigkeit wirklich anerkannt zu sein und das war, wie mein Bruder es ausdrückte "harte Beweismathe". Im wahren Leben braucht man aber doch eher so softe Rechenmathe.

 
 
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Last update: 23. Feb, 09:01
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