letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3


17
Juni
Mittendrin
Ich bin beides gerne: Der Normalo unter den Freaks, die mich irgendwie trotzdem mögen und auch der Freak unter den Normalos, die mir gelegentlich gerne zuhören.
Nur der Normalo unter Normalos - das bringt mir nix.

 
 
12
Juni
Gebrumm
Wieder ein Abendessen mit Freunden, wo ich mich mindestens ebenso sehr auf die Fahrt durchs heitere Sommergebrumm der Stadt freue, wie auf das Treffen selbst. Aber auch das wird gut.

 
 
11
Juni
Gernegroß
Ich hatte neulich einen Call mit einer Runde viriler Männer, alle in ihren 40ern, alle das Herz am rechten Fleck, wir hatten uns vor 10 Jahren gemeinsam für Flüchtlinge engagiert. Die Runde sollte ein nettes Wiedersehen sein, aber die kurzen Updates wurde zu einer unangenehmen Angeberrunde. Jeder musste zeigen, was er tolles auf die Beine gestellt hat, wie viel Sport er treibt usw. Es war traurig. Ein paar Wochen später traff ich mich in einer anderen Runde: Alle schienen die Lust aufs Leben verloren zu haben, man machte halt so weiter, nicht weil man es mochte, sondern weil man nichts anderes zu tun wusste. Niedrige Erwartungen seien der Schlüssel zum Glück, hörte ich und glaube ich - aber was das eigene Leben angeht, muss es doch bessere Wege geben. Echte Neugier behalten könnte eine Möglichkeit sein, oder echte Freundschaften, die tief gehen. Oder: Gut kalibrierte Erwartungen. Wer sich selbst und seine Fähigkeiten gut kennt, kann anspruchsvolle, aber nicht verrückte Ziele setzen und die auch erreichen. Nein! Das ist mir jetzt wieder zu lame und durchkalkuliert. Dann doch lieber groß und verrückt nach dem Familienmotto: nichts ist schlimmer als langweilig.

 
 
09
Juni
Bester Urlaub
Paddeln, reden, Musik hören, Schwimmen, Städtchen anschauen, Wellen bezwingen, Regen durchstehen. Geht mehr?

 
 
02
Juni
Viel
Ich weiß, dass in meinem Leben viel los ist, wenn ich mich am Montag auf "endlich einen normalen Arbeitstag" freue.

 
 
28
Mai
Living the Life
Christian Drosten, Luisa Neubauer und ich plaudern nach dem Vortrag. Das ist kein Traum, sie sind auch, wie alle, "nur Menschen" und total normal. Götter gibt es nicht und vor fast keinen Menschen in fast keinen Situationen muss man Angst haben.

 
 
27
Mai
Güte
Ich bin kein Individuum mehr, ich höre einen Vortrag, der mir so gut gefällt, dass ich ihn nicht weiterhören will, ich muss ihn mit meiner Familie hören. Stattdessen Amyl and the Sniffers, weil wir Karten haben, da muss ich mich also reinarbeiten. Aber erstmal 100 Jahre DIW feiern. Living the life.

 
 
23
Mai
Hierarchien
Das alte Startup, Firmen, Lebens-Dilemma: Selbst den überzeugtesten Egalitaristen gelingt es nicht, die Hierarchien zum Verschwinden zu bringen, weil es immer andere gibt, die Hierachien sehen. Nicht falsch verstehen: Für die Entscheidungsfindung sind Hierarchien oft gut und nötig. Für die zwischenmenschliche Zusammenarbeit oder das Zusammenleben eigentlich nicht. Aber zur vollkommenen Hierachie-Auflösung müssten alle gleichzeitig das gleiche Level an Hierarchie wollen, es reicht nicht nur ein alternder Punk, der stört eher.

 
 
20
Mai
Nebenbei
Neben "the life" in der geilen Stadt(TM) noch AI Projekte managen und am autonomen Fahren arbeiten. Eigentlich "yay", aber in Wahrheit dann doch oft "nay" - so ist der Mensch, undankbar forever.

 
 
19
Mai
Living the life
Erst im Rückblick wird mir klar, was für ein Leben ich zur Zeit lebe: Freitag im Gorki eine grandiose queere Carmen-Inszenierung, check. Am Samstag den Sohn nach Potsdam bringen und zur Kandinsky Ausstellung fahren, check. Abends im besten vegan Restaurant der Stadt mit Freunden aus Chile und den USA essen und einen linksalternativen Underground-Club besuchen: Check. In der Zweitwohnung im Winsviertel übernachten: Check. Beim Frühstück von Tochter und ihren Teenie-Freunden die Highlights des ESC gezeigt bekommen, den Sohn zur nächsten Geburtstagsparty bringen, am Nachmittags den Schnitt eines Arthouse Filmtrailers finalisieren und abends im Heimkino einen Indie-Film sehen.
Sie merken: Mein aktuelles Buch gefällt mir nicht.

 
 
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Last update: 20. Feb, 10:28
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