letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3


26
September
Handwerk

Ein "ehrliches Handwerk" habe ich nicht gelernt, ich war nicht talentiert oder stark genug dafür, ich musste Manager werden.

 
 
24
September
Unfertig
Vorteil der Jugend ist, dass Vieles, was sie gebiert, gerade deshalb einen "gewissen Charme" besitzt, weil es nicht recht gekonnt daherkommt. Perfektion in der Jugend ist oft sogar eher befremdlich.
Je älter die Jugend wird, desto schwieriger wird es mit der niedlichen Halbfertigkeit, bis es dann ansatzweise peinlich wird, wenn ältere Frauen untalentiert aber unverdrossen malen oder Mittlebens-Männer stolpernd Swingtanzkurse beginnen oder abschließen.

 
 
17
September
Funktionalismus
Sich selbst und seine Freunde eben nicht als kontrollierbare und damit optimierbare Funktion zu betrachten, ist heute wohl schon wild und muss erklärt werden.

 
 
12
September
Harm.onie
Wie schön, dass es möglich ist, dass sich Business-Leute und ITler sogar mögen können, obwohl sie komplett unterschiedlich denken und sind. Wie unfassbar angenehm erwachsen das ist.

 
 
10
September
Maßstäbe
Wie gegensätzlich die Eigenschaften sind, die ich bei Menschen im Unterschied zu Kollegen bewundere: Menschlich mag ich die kreativen Chaoten, im Beruf die gut-organisierten Abarbeiter. Habe ich den falschen Beruf? Nicht, wenn der Satz stimmt, man solle seine Hobbies nicht zum Beruf machen. Ob er stimmt, ist total unklar. Ob ich ihn befolgt habe, erst Recht.

 
 
09
September
To Bio or not to Bio?
Warum ich nicht immer Bioprodukte kaufe? Wohl weil ich die Gefahr, scheinheilig zu sein, als größer empfinde, als die Gefahr mit konventionellen Produkten Tiere zu quälen. Ich weiß, dass das eher ein Argument für Bioprodukte als gegen sie ist, wenn man sie sich leisten kann.

 
 
06
September
Ich, Alter, Väter, Töchter
Hoffentlich werde ich nicht bald ernsthaft peinlich - also peinlich auf eine Weise, die ich nicht absichtlich herbeiführe. Die Befürchtung entsteht, weil ich mich schon so unbändig darauf freue, Vater einer Teenie-Tochter zu sein. Weil ich mich den Kindern immer näher fühle als den Eltern und deren Kita-, Schule-, Wohnung-, Stadtteil-Gesprächen. Weil ich lieber rumalbern will.
"Das Ich altert nicht" - dieser Spruch mag zwar wahr sein in Bezug auf die eigene Empfindung. Man ist ja immer einfach da und ist so wie man ist; man kann sich vermutlich gar nicht "jung" oder "alt" fühlen.
Die Person in der das Ich sitzt, altert aber eben sehr wohl. Hellhörig wurde ich, als ich von meiner aktuell fünfjährigen Tochter der belanglosen Plauderei überführt wurde und Fragen stellte, auf denen es gar keine sinnvollen Antworten geben kann. Genau dann ist es passiert: Ich bin der Alte, dumme, etwas peinliche. Und das wollte ich nun doch nicht werden. Leider wahr: Das Ich altert eben doch, nur so langsam und ohne Aussetzer (wir sind ja notgedrungen immer bei uns), dass man es nicht bemerken kann.

 
 
31
August
Zwang
Sammel-Leidenschaft als akzeptierte Zwangsstörung. Das Konzept der Vollständigkeit.

 
 
24
August
Effekt der Leere
Glanz und Oberfläche, Bombasmus und Aufmerksamkeit auf die falschen Details erzeugen in den Pausen leeres Staunen. Wärme wird dann durch Alkohol erzeugt.

 
 
13
August
Gründe
Eine Menge moralischer und ökologischer Gründe sprechen sehr deutlich gegen das Zeugen von Kindern. Ich möchte vorallem romantische, nein, poetische Gründe für Kinder haben. Oder überhaupt keine. Diese Gründe immer und überall müssen ja auch nicht sein. Ick machet einfach!

 
 
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