| letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3 | |
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... neuere Stories
16
September
Leisten
Vielleicht bin ich auch nur deshalb nett, weil ich mir intellektuelle Arroganz gar nicht leisten kann, da zu dumm, ungebildet und dazu noch vergesslich. Vielleicht bin ich auch gar nicht nett, sondern meine es nur nett. Zwar ist vieles schlimmer, als nett gemeint, aber deswegen ist nett gemeint ja noch nicht nett.
04
September
Provocateur
Auch wenn man mich gelegentlich für dreist hält. Ich bin immer noch zu nett. Die Grenzen der Nettigkeit sind auch Grenzen der Originalität.
22
August
Update
Natürlich auf irgendwie geniale Art kindisch.
21
August
Will
All mein Hoffen, all mein Sehnen: Ernsthaft kindischer sein!
19
August
Technik
Besser flirtet, wer nicht flirtet. Bessere Sprüche macht, wer keine Sprüche macht. Etwas schwieriges leicht nehmen können. Paradoxe Befehle umsetzen. Die kontrollierte Aufgabe von Kontrolle - sie ermöglicht viel und sei jedem Kontrollfreak ans (so noch vorhandene) Herz gelegt.
18
August
Radio im Lager
Man muss Radio ja hassen. Dieses Gedudel. Dieses Pack, was immer nur die Tophits spielt. In der Lagerhalle, draußen im Grünen, vor den Toren der großen Stadt, passt die Radiomusik. Sie spielt genau in der richtigen Lautstärke: Nicht verdruckst leise, aber auch nicht störend. Auch laufen in genau den richtigen Abständen unterschiedliche Sender, die sich nicht stören, die vielmehr schöne Übergänge zwischen den verschiedenen "Floors" bieten, da sie natürlich allesamt Mainstream-kompatibel sind. Oldies, seichter Pop, milder HipHop. So entsteht tatsächlich eine nette Arbeits-Atmosphäre. Man ist dankbar für seinen Job. Man hat nicht allzu viel zu tun, es ist ja Sommer. Vielleicht geht man nach der Frühschicht noch ins Schwimmbad. Lager haben zu Unrecht einen schlechten Ruf.
15
August
Können
Die Ruhe des Könners. Wissen, dass man gut ist, aber nicht leicht finden, was man tut.
12
August
Stil und Engagement
Nach dem etwas stillosen Stil-Eintrag von gestern geht's heute weiter: Sich für gute Sachen einzusetzen hat ja, leider, oft etwas stilloses. Alexa L. findet Nazis nicht gut. Heidi K. unterstützt eine Kampagne fürs Blutspenden. Justin Bieber unterstützt Kampagne gegen Texten beim Autofahren. Klimawandel, nachhaltiger Konsum, you name it. Kritisieren ist immer cool, brav unterstützen zwar bestimmt nicht schlecht, das nicht, aber zur Stil-Ikone macht man sich damit gewiss nicht.
[via Goncourt]
10
August
Heimat 3
Das ursprüngliche, intensive und auch mysteriöse Gefühl von Heimat, das sich schon beim Betrachten vage bekannter ehemaliger Nachbarsdorfnamen in Google Maps einstellt.
[Nostalgiewoche]
04
August
Bescheidenheit
Nicht nur mein Opa, auch Hotels mit Alles-inklusive Verträgen sorgen bei mir ganz unschwäbisch für eine bescheidene Haltung, alles abzulehnen. Ich trank nur Wasser und wollte den Rest gar nicht. Der Strand war schön, die Bücher gut, das reichte.
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