letzte Kommentare: / PS: ich beneide... kuena / Sie langweilen nicht,... kuena / Eben nicht! froschfilm


18
September
Der ungemeine Schotte
Mich lässt das Gefühl nicht los, dass die Schotten ihre albernen Schrullen (Schottenrock, Dudelsack) so konsequent pflegen, weil sie, hätten sie diese nicht, ihre freundlich-nette Normalo-Art einfach den Durchschnitt des zivilisierten Europas abbilden würde - und davon muss man sich ja abheben.

 
 
11
September
M-B
München-Berlin bis zu meiner Haustüre in 4 Stunden und 5 Minuten, das ist gut. München ist auch gut, aber ich halte die unhinterfragte Bürgerlichkeit der Stadt kaum aus. Die guten, alten Dinge sind da gut und alt, aber die Lebensentwürfe der Menschen sind leider zumeist auch so - und alles andere wird milde als verrückt belächelt. Den Münchner kommt nicht mal der Gedanke, dass etwas anders sein könnte oder gar sollte. Ihre Bürgerlichkeit steht so unwidersprochen selbstverständlich und ohne jeden Bruch in jedem Winkel der Stadt, dass es mich schmerzt. Münchner! Es gibt doch kein Richtiges im Falschen! Ihr müsst dem ja nicht einmal zustimmen - aber wenigstens könntet ihr diesen Spruch mal gehört haben.

 
 
26
August
Schlechtere Menschen
Immer wieder kommen so random people und wollen meinen, dass Kinder die besseren Menschen seien. Dabei ist das, was Menschen spezifisch ausmacht ihre Zivilisiertheit und die ist bei Kindern notgedrungen noch unterentwickelt. Weil Kinder lügen können, aber Höflichkeit noch nicht tief verinnerlicht haben, sind sie also eher die schlechteren Menschen (wenn man deren weitgehend etablierte Höflichkeitsnormen als menschlich bezeichnen möchte), aber die besseren Wesen, wenn man eine ehrliche Welt für eine bessere hält.

[allein an deinen Beinen]

 
 
20
August
Verfehlt
Immer schlecht: Wenn DJs mit Konzept auf ein gemischtes Publikum treffen.

 
 
13
August
Vorteile der schlechten Planung
Niemand ist für schlechte Pläne, alle fordern immer bessere Planung. Pläne sollen Angst nehmen, Pläne führen aber fast nie dazu, dass Ergebnisse schneller oder besser erreicht werden (Ziele vielleicht schon). Man könnte sogar sagen, ein Hauptvorteil der Marktwirtschaft ist, dass sie so schlecht plant. Dass sie Chaos zulässt, ja fördert. Dadurch läuft im Detail alles falsch, im Ergebnis aber wohl doch besser, als wenn man alles richtig gut geplant hätte. Denn Pläne ersticken, Planlosigkeit setzt Energien frei und ermöglicht es, durchzustarten. Dafür stehe ich mit meinem Namen (in diesem anonymen Weblog).

 
 
24
Juli
On Beauty
Ich schrieb dies:
"Food, language, landscape, architecture, fashion: Italy is exaggerating beauty. It‘s just too much of it and seemingly getting ever more extreme. And real people are living there, and I used to study there. Unthinkable!"
Und es war so und ist so. Auf die Spitze getrieben wird die Schönheitsliebe natürlich in historischen Zentren oder überall in der Toskana. Nicht unbedingt auf der Autobahn um Rom. Aber diese besondere Liebe zur Schönheit, die ist keine pure Einbildung. Die zeigt sich auch in Computer-Räumen mit Fresken an den Wänden. Oder der Beurteilung von Seminaren nach der Schönheit ihrer Räume.
In Deutschland dagegen: Schöne Ecken.
Ein Freund antwortete:
"True, it's us, letting beauty down, every day.
One "this will do" at a time, it dies."

 
 
21
Juli
Konsens der Einsamkeit
Ich habe den Konsens der Schönheit einsamer Strände bisher immer gedankenlos geteilt. Jetzt habe ich einen solchen Strand und verstehe den Wunsch nicht mehr. Ein einsamer Strand ist eher langweilig und man muss sich um alles selbst kümmern, natürlich ist dort nichts außer dem Wasser vorhanden.
Einsame Strände sind auch meistens nicht besonders schön, sonst wären sie wohl nicht so einsam. Nein, Schwimmen und Strandliegen ist als soziales Ereignis viel schöner. Die Illusion einer klassenlosen Gesellschaft, die Aufhebung der Tageszeit, aber auch der Jahrzehnte - das alles geht doch nur mit anderen und nicht alleine.

 
 
19
Juli
Klotz
Um als 14-jähriger schon eine Freundin zu haben, muss man ein total abgebrühter Klotz sein. Wer in dem Alter beim Anblick oder der Berührung von weiblichen Wesen nicht komplett durchdreht, dem ist nicht zu trauen.
Wer das schafft, ist so hart, der kann als Freund nicht gut sein.

 
 
13
Juli
Cover
Respekt für alle Coverbands dieser Welt. Was sie tun ist nicht einfach.

 
 
02
März
Ferkelei
Die Zeitschrift über Ole Egberts Ferkelfamilie wurde vom ewigen Außenseiter aber dennoch irgendwie Freund eines Freundes gemacht, mit dem später noch etwas eingesungen werden wird.

 
 
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Last update: 25. Mai, 16:43
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