letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3


06
April
Erkenntnis
Das Kranke ist nicht der Kapitalismus, sondern das Leben-müssen, sich abfinden müssen, Erwachsenseinmüssen, egal in welchem System.

 
 
27
März
Neigungen und Tiefgänge
Menschen und Schiffe können unterschiedlichen Tiefgang haben, mehr ist nicht immer besser. Ähnliches gilt für Menschen und Straßen bei Neigungen, nur fällt hier die Quantifizierbarkeit schwerer.

 
 
26
März
Kein Oxymoron
Kurzfilme mit Längen gibt es häufiger, als man meinen sollte.

 
 
25
März
Kennzeichen der Dynamik
Hier sind alle "jung&dynamisch"(™), aber fahren immer mit dem Aufzug. An der Uni waren alle "alt&lahm"(™), aber man hielt etwas auf sich und nahm die Treppe.

 
 
18
März
Wozu Wohnzimmer?
Im letzten Jahr stellten wir uns ein Wohnzimmer zusammen. Sofas kaufen ist furchtbar, jetzt ist das Wohnzimmer aber schön. Doch was tut man damit? Wandert man herum und findet es schön? Gezwungenermaßen. Genießt man es? Am ehesten, wenn Gäste kommen und loben. Der einzig echte Vorteil ist der Tisch. Da kann man schön sitzen und essen. Gut, am Sofa kann man sitzen und reden. Es entsteht auch durchaus eine nette Atmosphäre. Die Alternative, sich ein heimelig angegammeltes Wohnzimmer hinzustellen ist aber keine. Wenn schon neues Wohnzimmer, dann zum Angeben.

 
 
14
März
Schärfe
Dass die scharf klingenden Zyniker oft die anständigeren Geschäftsleute sind, da sie weniger Macht für Lobbying, Bilanzpolitik oder böses Tun in Afrika haben.

[Erosion der Moral durch Moralisieren]

 
 
08
März
Angabe
Es sei nicht gut, wenn ich mit meiner Tochter angebe.* Aber doch besser, als mit meinem Wohnzimmer anzugeben, oder? Ja, ganz bestimmt, die Tochter ist einfach besser als das Wohnzimmer.

*so ganz direkt würde ich das natürlich NIE tun!

 
 
06
März
Ok finden
Was ich ok finde, aber falsch: Weinkenner (irren sich!), ältliches Kulturvolk Kulturvolk (hat keine Ahnung, fühlt sich aber erhaben!).

 
 
21
Februar
Grande
Die Grandezza des österreichischen Akzents (und die Grandezza des Wortes "Grandezza"). Andere Sprachfärbungen klingen einschränkend, Banales wirkt noch banaler - im Österreichischen dagegen hört man in Dumpfheiten große Gedanken auf ihren wesentlichen Gehalt reduziert, die Größe flackert auf im Klang der lapidaren Sätze. Das Bayerische kann andeutungsweise mithalten, wenn es aus dem Mund von klugen Münchnern stammt. Italienisch hat seinen Zauber verloren, Berlusconi wütet auch hier. Und ganz am Schluss das Schwäbische, wo selbst weise Gedachtes engstirnig wirkt. Der Schwabenhass aller Exilschwaben.

 
 
17
Februar
Verfall
Jemand schrieb, Infrastruktur sei nur zu ertragen, wenn sie verfalle. Damals wollte ich widersprechen, doch je öfter ich ins saubere, unverfallene, glatte München komme, desto mehr muss ich zustimmen.

 
 
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Last update: 22. Jan, 14:12
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