| letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3 | |
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... neuere Stories
28
August
Wasseranzug
Man soll ja viel trinken. Aber schleppen will man nicht. Deshalb gibt es jetzt diese Anzüge, komplett aus transparentem Plastik, mit Wasser befüllt. So spürt man das Gewicht kaum. Aber warum zur Hölle mussten sie vorne im Anzug einen Penis andeuten?
12
August
Platten
Wir sind wieder auf Sardinien. Die Star Wars Schallplatte, die wir dort vor vielen Jahren ins Meer geschmissen hatten, ist noch da, ich kann sie durch das klare Wasser erkennen. Warum hatten wir sie entsorgt? Eine Schallplatte zu Star Wars Episode 2, dass es sowas überhaupt gab! Und damals hat man noch Qualität produziert, selbst die Hülle und die Farben sind durch das Meerwasser kaum beschädigt! Und der Inhalt, völlig absurd. Anankin spricht in Dialogen, die im Film wohl gekürzt worden ständig wörtlich über "Star Wars". Ein Fundstück!
18
Juli
Error in Orange
Es leuchtet auf der Waschmaschine: "Die Wasserzufuhr Ihres Gerätes ist defizitär."
27
Juni
Was darf Satire?
Ich sitze in einem Auditorium der G7, UN oder in Brüssel. Also so einem halbrundem Plenum hinter Holzpulten. Die Teilnehmer nutzen Mikrofone zum Sprechen und Kopfhörer für die Übersetzungen. Putin sitzt neben mir. Dauernd zwinkert er mich an, bevor und nachdem er etwas sagt. Er versucht seinen Krieg als scherzhafte Provokation darzustellen. Wie ein alter Mann, der schenkelklopfend unpassende Witze macht und mich verständnisheischend ansieht, als würde ich zustimmen, dass ein paar Zoten halb so wären und die Provokation umso lustiger, weil so vorhersehbar.
13
Juni
Heizgeld
Das Sozialamt zahlt Heizgeld nur solang, bis kein Frieren zwischen den Zehen mehr nachgewiesen werden kann.
01
Juni
Transparenz
Wir sitzen im Innenhof einer dieser modernen Wohnhäuser mit ganz viel Glas und offenen Flächen. Transparenz und Offenheit sind modern, Vorhänge und Türen out. Hier wird das Konzept auf die Spitze getrieben, auch die Böden bestehen aus Glas. Dadurch kann ich erkennen, dass die Wohnungen alle gleich eingerichtet sind, zumindest der - immerhin schwarze und nicht auch noch durchsichtige - Wohnzimmertisch war wohl mit im Paket. Wir sind regelrecht dankbar im Hof an normalen Tischen zu sitzen, die auf Kopfsteinpflaster stehen. Die Besitzer der transparenten Wohnungen scheinen diese auch nicht zu mögen, zumindest ist niemand zu sehen.
13
Mai
Pyramus und Daktylus
Meine Mutter will mich zwingen, eine Stelle aus Pyramus und Thisbe aus dem lateinischen zu übersetzen. Dabei darf ich die "Kladde" verwenden, was zu meinem Erstaunen kein Ordner ist, sondern ein rotes, sehr dickes Wörterbuch. Ich sträube mich ein wenig, doch als ich merke, dass neben dem lateinischen Text auch ein englischer steht, spare ich mir jeden Protest und liefere schnell die Übersetzung.
15
April
Götzentraum
Ich sitze mit mit meinen Eltern in einem Café. Kein hübsches Café, eher so ein Eisdielencafé in einem Einkaufszentrum. Ein paar Meter von uns entfernt steht Rainald Goetz, der jetzt wirklich alt geworden scheint. Grau war er ja schon immer, aber wild und jung schlau dabei. Jetzt steht er da, senil stierend, manisch auf Beobachtbares wartend, gelegentlich hektisch in sich murmelnd. Als wir aufstehen, rempelt er uns an. Er scheint zu wissen wie es um ihn steht, daher veröffentlicht er nichts mehr.
25
Januar
Grillieren
In der NZZ preist ein eidgenössischer Thinktank die "Planierung des Turbodenkens" an. Könnten die Schweizer echt mal gebrauchen.
15
Januar
Practical Joke
Ich treffe Fil am Bahnhof und will etwas mit ihm besprechen, er erbittet sich 5 Minuten, ich solle warten. Dann taucht er auf und trägt seinen langhaarigen Sohn in der Hocke vor sich her. Ich folge den beiden in einen labyrinthartigen Keller und sehe, dass der Junge durchaus laufen kann, wenn er sich außer Sichtweite fühlt. Doch Fil nimmt ihn schnell wieder hoch und hinter der nächsten Ecke schleudert er ihn zu Boden. Beim Aufprall verschwindet der Junge und es bleib nur eine wackelende und mehrfach hüpfende Rastaperücke übrig. Als sie zur Ruhe kommt, zeigt mir Fil, dass sich darunter so ein Gummiteil liegt, das hüpft, nachdem man es auf den Boden schleudert. Nur dieses könne eben mehrfach hüpfen.
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