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... neuere Stories
25
Februar
Cunning Linguists
Bewerbungsmarathon, aus einer bequemen Position allerdings. Jedes Mal stolpere ich über die Formulierung "Bewerbung auf die Stelle als XXX". Da stimmt irgendwas nicht. Die Stelle als Arzt. Die Stelle tut so, als wäre sie ein Arzt? Die Identifikation von einer Arbeitsbezeichnung und einer Personenbezeichnung ist die Crux. Irre ich, wenn ich die Stelle für einen Arzt korrekter finde? Meine Intuitionen sind bei sowas häufig einfach falsch. Auch bei humanitären Interventionen und monetären Gründen wehrt sich etwas in mir. Ich habe nicht Medizin studiert.
17
Februar
Griffel
Neulich bemerkte ich, dass ich tatsächlich auf einer Schiefertafel schreiben lernte. Das tat jemand anders auch und beklagt sich oder beklagt sich nicht über die Internetgeneration. In der Faz habe ich noch nie einen derart voll-wirren Artikel gelesen. Da passt ja noch nicht mal mein aktuelles Lieblingswort "verblasen".
23
Januar
Satz
Vier, nun ja, nicht gerade Paradoxa, aber doch, sagen wir, ungewohnte Kombinationen, in einem, vielleicht sogar wahren, Satz: "Das österreichische film noir Kult-Musical Müllers Büro".
20
Januar
Entzauberung
Mal wieder nimmt Wikipedia Freuden. Mir gefiel das Wort "Schlitzohr". Fast onomatopoetisch drückt es seine Bedeutung aus, sodass sich die Frage nach seiner Herkunft gar nicht stellte. Hätte ich in einem Wörterbuch schauen müssen, wäre mir die Freude geblieben. Jetzt klingt das Wort grausam, den Link ersparen ich Ihnen zum Schutze.
13
Januar
Buch, verflucht
Ich schrieb tatsächlich "literarisches Werk". Das heißt Buch, du Depp!
01
Januar
Beleidigungen 2010
So beleidigt man ab jetzt: "Du bist ja voll un-meta, du Nachmieter!"
23
Dezember
Bahnhof
Kopf und Sack, vermutlich nur bei Bahnhöfen das Gleiche.
04
Dezember
Der Hobby-Linguist
Wohnungen sind hellhörig, Menschen schwerhörig. Nicht umgekehrt.
29
November
Imbus
Ich wollte schreiben, dass ich "Inbus" viel logischer fände als "Imbus" und siehe da, ich habe Recht und Unrecht zugleich. Und ich ziehe um. Morgen.
28
November
Unumwunden
2006 fand ich es noch beschämend, wie aufregend mir mein Umzug erschien. Aufregend sollten andere Dinge sein als innerdeutsche Umzüge, befand ich. Heute gebe ich unumwunden zu, wie spannend so ein Orts- und Arbeitswechsel ist. Wahrscheinlich bin ich jetzt verheirateter als früher, oder Coolness verliert ihren normativen Status.
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