letzte Kommentare: / Womit Sie definitiv... damals / Es geht natürlich... froschfilm / Erstens: In der... damals | ![]() |
... neuere Stories
15
März
Schatten der Vergangenheit
Es gibt einen Spruch eines Lehreres, der auf so lustige Weise auf so vielen Ebenen falsch ist, dass ich ihn nie vergessen werde. Er amüsiert jetzt auch meine Kinder und später meine Kindeskinder usw. Er lautet:
"Wenn man ein Dreieck hat, sind se deckungsgleich. Das heißt, es gibt unendlich viele."
12
Februar
Sprungbrett
Etablierte staatliche Museen und Opern erlauben sich Knebelverträge und Hungerlöhne für Ihre Mitarbeiter mit dem Argument, man sei ja ein Sprungbrett für die Karriere.
Von privaten Firmen hat man dergleichen noch nie gehört. Die besten zahlen auch am besten, in allen Bereichen. Es ist unklar, warum. Wenn es gutes Talent für wenig Geld gibt, sollte man gerade bei den privaten vermuten, dass sie diese Gelegenheit ausnutzen. Ganz vollständig ist meine Datenbasis dabei nicht, vielleicht zahlt ja auch die NYT ihren Volontären weniger als das schwäbische Tagblatt, ich vermute es aber nicht.
26
Oktober
Moderne Weisheiten
Der Merkur deckt auf:
Anschreiben entstehen oft im copy-and-paste Verfahren! Weitere brandheiße News: - Zauberer können gar nicht zaubern, es sind alles billige Tricks. - Romane haben oft ein Vorbild und entstehen selten ?aus dem Nichts? - Berlin ist die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland - Faulheit ist der Grund für vieles - Zeitungsartikel entstehen oft im Copy-and-Paste Verfahren - Listen sind die neuen Thinkpieces
18
Mai
Jump
Wirrniss im Halbschlaf. Jumpgun, war das nicht der Fährman auf dem Styx? Die Griechische Mythologie besteht doch nur aus wildem Kitsch. Allein, nicht so wilder Kitsch wie die einstelligen Bravohits Scheiben der frühen Neunziger. Jeder meine Freunde kennt noch jedes Lied und heute hat jede ihre eigenen Playlists. Alles wird immer besser. Nur die Bandnamen nicht zwingend. Unerreicht scheint mir "Mr. Ed Jumps the Gun". Großes Haha.
10
Februar
Spannungsfeld zwischen Karriere und Beruf
Die Startupkultur würde Privatleben und Berufliches stark vermischen, wird oft kritisiert. Dabei ensteht der Eindruck, das sei etwas Neues. Dabei war es früher, wie immer, viel wilder. Ganze Hochhäuser oder Wohnsiedlungen haben sich die Konzerne gehalten, Sport, Stammtisch, alles in der Firma, alles normal in den achtzigern.
Wir werden beeinflusst! Denkt mal nach!
27
Dezember
Homo Faber
Dauerthema in meiner Schulzeit und in der Regionalzeitung war es, dass der Mensch nicht seine Fähigkeiten überschätzen sollte. Die wissenschaftliche Sicht wurde meist als "gefährliche Hybris" bezeichnet, die früher oder später zurückschlagen würde. Ideale Pflichtlektüre zu dieser Geisteshaltung ist natürlich Homo Faber von Max Frisch. Grundtenor auch hier: Rationales Denken und Technik sind gefährlich und zerstören menschliche Kommunikation. Falsch ist das alles nicht, sehr einseitig aber doch. Wo bleiben die positiven Zukunfts- und Technikvisionen, die nicht von Unternehmen kommen? "Zurück zur Natur" ist ja offensichtlich keine Option, abseits dessen was heute "querdenken" bedeutet.
23
Dezember
Vergessene Shows
In meiner 80er-Jahre Kindheit gab es auf Wochenmärkten zwei Arten von Shows. Bei der einen, es ging um ein Putzmittel, wurde am Ende die Motorhaube eines Autos angezündet. In meinen kindlichen Augen konnte das Putzmittel Feuer abwehren. Die andere Show bestand in der Produktion von kleinen Kunstwerken aus Gemüse vermittelst eines besonderen Messers. Ich ahne, dass die zweite Show überlebt hat, mindestens auf QVC. Die erste nicht, Autos und Feuer sind out.
20
März
Voll normal
Kinder sind so krass, weil sie so normal sind und es so normal ist, welche zu haben (und ich so eine Liebe für das Gute habe, was alle gut finden) und man gleichzeitig plötzlich (naja, eher langsam und allmählich) so krass echte Menschen um sich rum hat, die einem voll was bedeuten.
16
März
Elefantenkopftransplantation
Brutal, aber nicht kontrovers, hab ich auch aus der Schule (neu) gelernt:
Es soll im Hinduismus 33.000 verschiedene Gottheiten geben. Einer davon ist Ganesha, derGott mit dem Elefantenkopf. Sein Vater ist Shiva. Die Legende sagt, dass Shiva seinem Sohn wegen eines Missverständnisses den Kopf abschlug. Damit Ganesha weiterleben konnte, ließ Shiva einem Elefanten den Schädel abtrennen und setzte diesen auf Ganeshas Körper. So kam er zu seinem Elefantenkopf.
23
September
Bof!
Freude, weil man sich in den Lehrbuchredaktionen immer noch einig ist, den schönen Ausruf "Bof!" als Vokabel in der ersten Lektion des Französischbuches einzuführen.
... ältere Stories
|