letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals


09
August
Körpergefühl
Eben noch saß ich entspannt im Zug. Jetzt setzt sich ein cooles Mädchen mir gegenüber und ich komme mir schlaksig und ungelenkt vor. Davor wieder: Die Poesie der Zugfahrt. Landschaften, verfallene Orte, Wetter, Wolken, Regenbogen und weiche Hügel.

 
 
03
August
Krank
Wenn jemand krank ist, sagt man "Was? Der war doch gestern noch gesund!" und tut so, als müssten sich Krankheiten über Tage hinweg ankündigen.

 
 
01
August
Heimat
Meine rausgeputzte Heimatstadt glänzt und strahlt vor blauem Himmel das herrlichste Bürgerglück, das man sich denken kann. Wenn nur auch die Einwohner so mitstrahlen würden! Sie laufen hingegen mürrisch durch die schönen Gassen und schieben ihren Unterkiefer vor. Bäckersfrauen zählen nicht zu den Einwohnern.

 
 
31
Juli
Mauer
Wir sind mal wieder an der Mauergedenkstätte, weil das so schön nah und so schön draußen ist. Das Kind lernt reden und sagt jetzt "Mauer böse." Damit hat es die Quintessenz der multimedialen Elemente erfasst. Als wir gehen wollen, sehen wir die Erweiterung der Mauergedenkstätte. Was haben die vor? Bauen sie die Mauer unter dem Deckmantel der Vergangenheitsbewältigung wieder auf?

 
 
29
Juli
Unattraktiv
Eine Mutter zu ihrer fünfjährigen Tochter: "Jammer nicht immer so rum, das ist voll unattraktiv!"

 
 
28
Juli
Leider wahr
Langfristig ist leider nur Geist wirklich sexy. Da nützen die ganzen Hübschhheiten gar nichts.

 
 
27
Juli
Prediger
Mit der Religion hab ich's ja nicht mehr so. Wenn geheiratet wird, merke ich immer, warum: Pfarrer müssen reden, als ob sie alles wüssten.

 
 
20
Juli
Abkürzung

Das IfMpF.

[via Coccinella]

 
 
19
Juli
Jung
Die Zeit, in der "plötzlich alle so jung" waren, ist vorbei. Jetzt freue ich mich nur noch über junge Schönheit und erwarte nicht mehr, dazuzugehören.

 
 
17
Juli
10 Jahre Abi
Nach einer guten Stunde ist dann doch alles so wie früher. Abgesehen davon, dass man sich über Kindererziehung unterhält und nicht mehr im Auto von den Eltern fährt. Wir versichern uns gegenseitig, dass wir uns überhaupt nicht verändert haben. Und es stimmt. Die meisten Menschen bleiben immer gleich, nur ganz wenige ändern sich wirklich. Bei aller Freude die doch traurig stimmende Erkenntnis, dass weder die Vertrautheit noch die Diversität aus Schulzeiten mit neuen Bekanntschaften wohl nicht mehr zu erreichen ist. Dafür hat man jetzt Familie und die alten Freunde sind ja nicht weg. Ach ja: Um zwei kam die Polizei, weil wir zu laut waren. In Oberschwaben wird nicht vorgewarnt, da wird sofort der Verstärker beschlagnahmt.
P.S.: Ich gewöhne mich an die Michael Jackson-Rolle.

 
 
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Last update: 13. Mär, 09:41
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