letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals


16
März
Wahn
Normalerweise treibt mich sowas in einen üblen Modus der Borniertheit und des geistigen lock-ins: Wenn ich selbstgeschriebene Notizen nicht mehr lesen kann. Ein Eintrag in meinem legendären Taschenkalender lässt mich aber mittlerweile völlig kalt, bei ihm haben gewissermaßen konfrontationstherapeutische Effekte gewirkt, weil ich ihn schon so oft rätselnd betrachtet habe. Er lautet, klar und deutlich lesbar: "ÖBSt".

 
 
22
Februar
Museumspädagogik
Alle Museen, die zu Teilen aus Waschbeton bestehen, zeigen ihre Objekte (zum Teil) hinter Gucklöchern oder in Schubladen, die der Besucher rausziehen muss. Nackte Neandertaler-Wachsfiguren, neben denen man sich fotografieren lassen soll, gibt es dagegen nicht überall. Auch wirbt nicht jedes Museum mit fettrot gedruckten Lettern "SEX" für seine Sonderausstellung.

 
 
02
Februar
Diese Welt

Es ist wirklich schon so weit.

 
 
24
Januar
Irre
Zweihundert Meter freie Sicht auf gerader Strecke. Mein Vordermann bremst scharf, es quietscht. Ein waghalsiges Ausweichmanöver, gerade noch mal gut gegangen.
Ich: "Was sollte das?"
Er:"Sie fahren in meinem Windschatten!"

 
 
19
Januar
Memmen!
Seminare fallen aus und sogar die Bibliothek schließt um 16.00 Uhr. Und das alles wegen ein bisschen Wind! Die Gesellschaft ist geil auf Naturkatastrophen, scheint mir.
Nun gut, andere sehen das anders und haben wohl recht. Aber hier war einfach nix!

 
 
10
Januar
Echter Spam
Folgende Briefe kamen hier heute in einem mit Kinderschrift bekritzelten Umschlag an "Philosophie, Bremen" an:





Ich hätte diese Botschaften keines Blickes gewürdigt wenn sie als E-Mail gekommen wären; auf Papier schaffen sie es sogar in den Scanner und diesen Eintrag.

 
 
28
Dezember
Wandel
"Was früher der Dorfbrunnen war, ist heute der Wertstoffhof."
Logischerweise nur da, wo es einen solchen gibt.

 
 
13
Dezember
Streitgespräch beim Mittagessen
Ist das Durchtrennen der Nabelschnur eines Neugeborenen durch den Vater

a) eine symbolische Handlung, die dem Vater ermöglicht an der Geburt aktiv teilzunehmen
b) gleichzusetzen mit dem Durchschneiden eines roten Bandes bei der Eröffnung eines neuen Gebäudes
c) Selbstbetrug und völlig sinnlose Beschäftigungstherapie
?

 
 
30
November
Man kann tatsächlich von Bremen nach Hamburg fliegen.

 
 
C.A.F.F.E.E.
Wenn ich eine trendige Cafékette wäre, würde ich deutschlandweit Galao anbieten und nicht flavoured venti Baileys Cappuccinotto. Wenn ich ein Land wäre, würde ich mich für echte Kaffeekultur entscheiden und weil ich Deutschland wäre, hätte das zur Folge, dass in Deutschland keiner mehr Kaffee trinkt.

 
 
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Last update: 31. Mär, 15:54
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