letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals


25
Februar
Umwelt
Der absurdeste Werbespruch seit langem ist ja wohl derjenige von "Goldbuyers": "Schütz die Umwelt, verkauf dein Gold!" Umwelt zieht in Deutschland anscheinend echt immer.

 
 
14
Februar
Qualität

Q-Park, "Quality in Parking". Alternativ ginge auch der Slogan "mehr als Parken". Aber nein, das Unternehmen ist kreativer, als ich dachte, es wirbt tatsächlich mit ihr Urlaub beginnt beim Parken.

 
 
15
Januar
24x7

Herr Morr konnte sich mit seiner Idee eines Supermarktes ohne Eingang zwar gegen kritische Mitarbeiter, nicht jedoch gegen die Konkurrenz durchsetzen.


 
 
20
Dezember
The Question
Zum Fest des Konsums noch mehr belanglose Werbekritik. Das Unternehmen "Tally Weijl" warb kürzlich mit dem Slogan "sexy or sexy, that is the question" und legte dazu modische Totenköpfe in die Schaufenster. Nicht nur ist dieser Spruch ein weitere Beweis für die These des Herrn Goldt, dass "sexy" (neben dem Wort "Glamour") eines der kleinbürgerlichsten überhaupt geworden sei. Nebenbei: kleinbürgerlich sei das heutige Wort für "spießig", denn zum Spießertum bekennten sich heute alle. Wer mit "nicht nur" beginnt, muss mit "sondern auch" fortfahren. Also: Sondern man kann sich hier auch eine schöne Entstehungsgeschichte ausdenken. Eine Germanistikstudentin schlug in Anlehnung an Hamlet die Totenköpfe und den Spruch "to be sexy or not to be sexy" vor. Der Marketing-Chef fand das zu negativ und grüblerisch. Bin isch sexy oder sexy - da darf es keine Fragen geben.

 
 
Love
Für den Claim "Weil wir euch lieben" mussten Werbe-Texter bestimmt noch länger nachdenken als für den nicht minder originellen Spruch (der keiner ist) "das Auto".

 
 
30
November
Hendiadyoin
"Jan Weiler ist Schriftsteller und Bestsellerautor" schreibt die Welt. Ebensogut könnte man schreiben "Jan Weiler ist Autor und erfolgreicher Autor".

 
 
24
November
Marken
Mir wurde Schokolade der Marke "Windel" geschenkt.

 
 
03
November
Machen Sie ein freundliches Gesicht

"It is not from the benevolence of the butcher, the brewer, or the Filialleiter Mr. Morr, that we expect our dinner, but from their regard to their own self-interest. We address ourselves, not to their humanity but to their self-love, and never talk to them of our own neccessities but of their advantages."

 
 
30
Oktober
Geil wie Brot

 
 
20
September
Geld
Ich höre kein Radio mehr und seh auch kein fern. Ein Flyer für die "GELD-Wochen" (sic!) eines Radiosenders zeigt mir wieder, warum das so ist, ohne das ich dazu ein Radio oder einen Fernseher einschalten müsste.

 
 
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