letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3


27
September
Erzähl!
Mein angeblich mangelndes Interesse an gut erzählten Geschichten. Natürlich packen mich gute Geschichten, packen ja jeden. Sind mir dann aber theoretisch zu billig. Daher behaupte ich vor mir selbst, mehr an Sprache und Erkenntnis interessiert zu sein. Und sehe dabei: Das, was als große Literatur gilt, ist meist gar nicht gut und erst recht nicht packend erzählt. Es geht also um Distinktion: Ich finde das gut, was nicht jeder auf Anhieb gut findet.
Am besten ist natürlich die perfekte Mischung: Gut erzählt und auf vielen anderen Ebenen stimmig. Vielleicht fallen die anderen Ebenen aber nicht mehr auf, wenn die Erzählung packt? Und schupps, keine Chance mehr auf das alberne Gütesiegel "Weltliteratur".

 
 
26
September
Wölbphone
Sehe nur ich diese Demo-Bilder des neuen iPhones so, als hätte es einen komplett aufgeblähten Bildschirm?

 
 
25
September
PC
Lesenswerter Angriff auf die Gegner der politischen Korrektheit: https://www.freitag.de/autoren/mdell/schiessen-sie-nicht-auf-den-pappkameraden

 
 
25
September
Passt
Und auch bei Dada Quatsch wie Fil passt das Kriterium. Immer wieder unnachahmlich gut.

 
 
23
September
Abgrenzungskriterium
Immer wieder: Ein Kriterium für wahrhaft Großes könnte Karikierbarkeit sein. Wenn sich die Parodie aufdrängt und leicht gemacht ist, gibt es zumindest deutlich erkennbare Schemata, nach denen das Werk gebaut wurde. Die ganz großen Werke entziehen sich der Karikatur. Beispiele nur in meinem Kopf, ich entziehe mich hier der Kritik.

 
 
22
September
Geschmacksbegründungen
Zweiteintrag zu Stuckiman, den ich zwanzig Jahre zu spät auf einer Lesung sehen werde: Sein Geschmack steht meinem diametral (Unwort!) entgegen, ich kann mit Boris Becker, Udo Lindenberg und auch Helmut Dietl nichts anfangen, aber Stuckrad-Barre lobt sie und andere derart glaubwürdig in den Himmel, dass er mich damit immer wieder kriegt, weil seine Gründe meine Gründe sind. Doch Gründe sind bei Geschmacksfragen dann doch wieder egal. Zum Glück.

 
 
21
September
Gripsholm
Wusste bisher nicht, dass „unser Tucho“ so locker beschwingt schreiben konnte. Hab ihn nur als bissigen Kritiker und Warner gekannt. Das ist ja immer richtig, aber sehr unfrei. Und die Kunst möge bitte frei sein!

 
 
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Last update: 16. Jan, 09:56
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