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24
März
Brutal
Joachim Lottmann hat ein in einem Park in Hamburg ein brutalistisches Betonkunstwerk gestaltet. "Berlin an der Elbe" heißt es und zeigt eine Vesion der Hafencity, aber im brutalistischen Stil, verwittert und voller Graffitti, in einem Maßstab der etwa doppelt so groß ist wie der von üblichen Modellbahn-Ausstellungen. Ein großes Problem sei die Qualität des Betons - der heutige verwittere zu schnell. Er weist auf einen Betonblock der schon sehr ausgefranste Kanten hat.

 
 
23
März
Schwimbi
Sonntags Morgen Schwimmbad um die Ecke, fast noch schlechtere Idee als Freibad im Sommer. Voll, voller Väter und Kinder, nur ein Becken, sonst nichts. Gut, wenn man wieder raus ist und sich einen Rüyam Döner genehmigen kann. Der ist vor 12 nämlich noch leer. Der Dönerladen. Die Döner selbst sind sehr voll, fast noch voller als das Schwimmbad. Aber was bei Bädern missfällt, goutiert man bei Dönern, auch wenn es eine Herausforderung beim Verzehr darstellt.

 
 
22
März
Tarant
Die Qualität von Werken, Musik, Bücher, Filmen erkennt man wohl zu sehr großem Teil daran, wie sehr es sich lohnt, sie mehrmals zu konsumieren. Inglorious Basterds mochte ich 2009 sehr und bestimmt kann man, wie immer bei Tarantino, bei erneuten Konsum mehr Referenzen entschlüsseln - wenn man Cineast ist. Ich bin es zumindest nicht in dem Maße, das es mir erlauben würde, Szenen aus alten Filmen zu erkennen. Darüber hinaus bietet Inglorious Basterds aber nicht viel, was den erneuten Konsum zum Genuss macht. Die Überraschungsmomente fehlen, wenn man sich auch nur vage an das Ende erinnert. Den Dialogen fehlt manchmal die Brillianz die man erwartet. Natürlich ist der Film stellenweise genial, Hans Landa ikonisch. Aber wenn man weniger vom Wahnsinn überrannt wird, weil man schon weiß wohin alles führt, wirkt der Film erstaunlich flach. Er behauptet eher die große Emotion, als das er sie einlöst. Ja, es ist ein Film-Film, es ist ein Tarantino Film. Leider bleibt wohl der einzige Tarantino-Film, der über Tarantino hinauswächst Pulp Fiction. Den kann man immer wieder schauen und er wird immer besser.

 
 
21
März
U Love
Filmliebhaber lieben mehr Filme als ich, Literaturliebhaber lieben mehr Bücher als ich. Vielleicht gibt es bei der Liebhaberei eine u-förmige Kurve der Liebe. Am Anfang findet man alles toll, verschlingt jedes Buch, bekommt Herzklopfen bei jedem Film. Man wird älter, weiser, kennt die Muster, begeistert sich seltener, findet fast alles so mittel. Ja, es gibt immer noch 1-2 mal im Jahr die ganz große Kunst, die wirklich mitreißt. Aber oft ist man eher enttäuscht. Wer dann aber die Liebe steigert, sich vielleicht in ein Genre verliebt, der sieht mehr und liebt dann mehr. Doch die Liebe kann man sich nicht aussuchen und ist daher vielleicht verdammt, vieles so mittel zu finden.

 
 
20
März
Couch
Auf der Couch sitzen ist eigentlich das Synonym für Entspannung. Vermutlich kann ich Entspannung schlecht. Ich sitze auf der Couch, rede mit Freunden, alles ist gut, aber von Zehenspitzen bis Wangenknochen fühle ich Krampf. Ähnlich wie bei Wellnessdingen - zu viel Entspannung verspannt mich.

 
 
19
März
Das Serielle
Ich bin schlecht im Serienschauen. Alle mögen Serien. Es gibt gut gemachte Serien. Für mich sind Serien immer erstmal Arbeit. Ich lebe dafür, Dinge abzuhaken, 90 Folgen sind für mich immer zu erst ein Backlog an Arbeit. Miniserien mit 6-8 Folgen sind immerhin denkbar. Die kann man an ein paar Abenden schaffen. Wenn ich dann mal anfange, stört mich die Struktur des Seriellen. Selten wird die zusätzliche Zeit genutzt, um eine große Geschichte groß zu erzählen. Fast immer gibt es ein Geäst an Nebenhandlungen, die oft auch nicht zusammen oder zu einem Ende geführt werden, weil Cliffhanger ja besser sind und es ja auch die erste Staffel weitergehen soll. Ja, ich meine Serien merkt man ihren ökonomischen Hintergrund stärker an als Filmen. Vermutlich kommt es bei beiden auf die Auswahl an, aber Serien werden leichter gehyped, vielleicht weil sie immer noch als das traditionell flachere Genre gelten und die Kritik leichter zu beeindrucken ist?

 
 
18
März
Saltburn
Zu extrem sei der Film, dilletantisch, schreiben manche. Intensiv, abgedreht, genial meinen andere. Ich fand ihn leider eher hübsch und lau und an manchen Stellen haarscharf daneben.

 
 
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