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... neuere Stories
18
Januar
Digitalkunst
Immersive Digitalkunst, ich habe genug davon. Entweder ist sie nur wabernd und nicht interessanter als die Audiovisualisierung Milkdrop des mp3 Abspielprogramms WinAmp aus den neunziger Jahren. Das war zwar SEHR interessant, aber doch keine Kunst - und vorallem damals zwar toll, aber heute müsste doch mehr und anderes gehen!
Oder, wenn Digitalkunst versucht Inhalte zu verhandeln, geht es meistens darum, dass es nicht schön sei, die Welt in Daten und Zahlen zu verwandeln. Oder dass überall Daten fließen. Das weiß ich aber schon. Ich will Neues, ich will mehr, ich will Avantgarde - und die finde ich bei Digitalkunst natürlich nicht in Ausstellungen. Ausstellungen können nicht mehr Avantgarde sein, diese Zeiten sind vorbei. Der einzig gute Digitalkünstler, den ich kenne, ist Dries Depoorter. Der hat Ideen, Witz und Komptenz. Und ist auch in Ausstellungen, hmm, These widerlegt. Ich war nur in den falschen. Hier: https://driesdepoorter.be
16
Januar
Spaßarbeit
Die überschäumende Energie für Arbeit nutzen. Auf der Arbeit, auf dem Fahrrad, bei zusätzlichem Sport, sogar beim Friseur: Alles geht, alles geht leicht.
15
Januar
Trauerarbeit
Man redet von Trauerarbeit, bei mir ist es teilweise Trauerfreude. Wenn mich die Trauer überkommt, wenn mal eine kleine Träne fließt merke ich, dass ich ein Mensch bin und nicht nur hart, hart, hart.
14
Januar
Neu
Neues iPhone nach 6 Jahren. Langweilig. Ein paar Stunden Aufwand, bis alles genau gleich ist wie vorher. Jedoch: Ich fühle mich in allem schneller, besser. Auch auf dem Fahrrad. Liegt's am iPhone, oder daran, dass die Erkältung verschwunden ist?
12
Januar
Hellfeld
Ein bisschen Schnee und schon werden die sonst so gefürchteten und depressionsfördernden dunkle Zustände in Berlin zu einem Fun-Park für alle, ob Schlittschuh, Schneeballschlacht oder Schlittenfahrt, Ali Mitgutsch im realen Leben. Und frisch kalt macht glücklich. Juchee.
11
Januar
Halblang
Eine Zauberkünstlerin steht auf der Straße vor uns, ruft: „Mach mal halblang!“ und teilt sich in der Mitte durch.
Ich wundere mich über diesen beeindruckenden Trick, aber auch darüber, dass sie sich ja quer und nicht der Länge nach geteilt hat.
09
Januar
Hamlet, nett
Lars Eidinger in Hamlet, Inszenierung von 2008, wollte ich mal sehen.
Genau so ist sie auch: Kann man sich mal ansehen. Ist gut gemacht. Ich hatte mir viel mehr tour de force erwartet, dass Eidinger sich die Gedärme aus dem Leib spielt. Stattdessen ist alles rasant, amüsant, leicht modernisiert, mit popkulturellen Bezügen bis in die Nullerjahre. Auch durchaus stimmig, Hamlet wirkt authentisch, dabei stören auch die Albernheiten nicht, sie machen ihn eher menschlicher und glaubwürdiger. Also: Dieser Hamlet ist ein Hamnett. Jetzt muss ich doch mal diesen Hamnet Film sehen.
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