letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3


25
Januar
Stöß
Ich stoße nicht an, ich lasse anstoßen.

 
 
21
Januar
Können II
Die Verzauberungen von Dingen, weil man sie versteht. Wie viel mehr Freude die Dinge bereiten, wenn man sie durchschaut, wie viel mehr man sieht.

 
 
09
Januar
Der traurige Clown
Der Clown-Schauspieler Oleg Popov macht im Kino Werbung für McDonalds und schaut traurig. Ich verstehe, dass man als Clown traurig sein muss, verkörpert man doch die Definition des doofen Humors. Viel mehr als anrempeln und auf die Nase fallen passiert ja nie. Wer macht das heute noch? Wer hat das je gemacht? Bei anderen Zirkusartisten ahnt man vielleicht, dass die Auftritte den Artisten das Maximum an Rum und Glamour im Rahmen ihrer Möglichkeiten bietet - aber dem Clown, dem bleibt nur Traurigkeit.

[Rum als Typo bleibt]

 
 
08
Januar
Alle Farben
Jedes Mal bei gestreifter Zahnpasta die Vorstellung von einem komplexen Misch- und Düsensystem, das die schönen Streifen erzeugt. Ich bin ein Elmex/Aronal Akademiker Kinder der achtziger Jahre.

 
 
19
Dezember
Ernst
Dass Leute, die ihre Hobbys ernstnehmen, dann notwendigerweise besser werden als manselbst. Die schreiben nicht nur so dahin, die bauen Argumente und ganze Texte auf und vertaggen diese akribisch. Die knipsen nicht ein paar Bilder und hübschen sie auf, die sind dann Photographen mit "ph". Ich mag mich immer noch nicht so recht entscheiden und bin ganz gerne noch überall so halb dabei.

 
 
08
Dezember
Nah und fern
Seinen Kindern ist man, ja man (also ich) gleichzeitig wohl am fernsten und am nächsten von allem. Kein Erwachsener nimmt die Welt wie ein Kind, besonders nicht wie ein Baby, das noch kaum sprechen kann wahr. So süß die Kinder sind, so fremd sind sie einem bei genauerer Betrachtung doch. Eidechsen oder Pflanzen sind es natürlich noch mehr, aber bei denn hat auch niemand den Anspruch der Nähe.

 
 
02
Dezember
Hecht
Die tapsenden Versuche, wenigstens vor mir selber noch der intellektuelle Hecht zu sein, der die Debatten kennt und den heißen Scheiß wenigstens anliest.

[anlesen]

 
 
30
November
Sätze
Elternsätze sag ich immer öfter, höre mich jedes Mal dabei selber reden (und ich bin niemand, bei dem das immer der Fall ist), finde sie aber im Gegensatz zum Blogger-Kanon zwar schon etwas peinsam, aber richtig. Man muss seinem Kind wohl 20.000 sagen, es habe gerade zu sitzen, dann kann es das mit 25 vielleicht.

 
 
29
November
Back
Wenn man's genau nimmt, war die Kappe zu erst da. Unsere Back to the Future Party war also gewissermaßen die Party zur Kappe. Und in diesem Genre rangiert sie in meiner persönlichen Topliste ganz weit oben. Danke!

 
 
25
November
Roman
Wie leicht und schnell sich die Dinge romantisieren lassen, wenn man nicht (mehr) dazu gehört. Ich sehe an Unis jetzt (fast) nur noch die romantischen Aspekte, das Streben nach Wahrheit, Bildung, Fortschritt - losgelöst von profaner Umsetzung oder Profitabilität. Ich sehe nicht mehr: Die Lügen, die Verzweiflung, die alberne Sinnlosigkeit. Das heißt, natürlich sehe ich sie noch, ich bin ja nicht blind. Aber ich fühle sie eben nicht mehr, das betrifft mich alles nicht mehr. Nur noch das Schöne rührt mich an.

 
 
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Last update: 23. Feb, 09:01
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