| letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3 | |
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... neuere Stories
20
Januar
Träumer
Ein Träumer, ein Spinner sein wollen. Das führt aber nur zu gelegentlichen spinnerten Ausreißern, nicht zu den genialischen Spinnereien, den ich gelegentlich bewundere und die begleitenden spinnerten Spinnereien nur für vermeidbare Seiteneffekte halte.
15
Januar
Intel
Manchmal, wenn ich so Bücher von so Autoren lese, wünsche ich mir einen intellektuelleren Job. Dann denke ich so 5 Sekunden nach und dann fällt mir auf, das meine ehemaligen Kollegen in der Philosophie gar nicht so viel intellektueller waren, zumindest nicht so, wie ich mir das wünsche, wenn ich mir einen intellektuelleren Job wünsche. Wenn ich dann an die Arbeit in einem Verlag denke, stelle ich mir dort PR Anjas/Tanjas vor, die auch nicht das darstellen, wovon ich gelegentlich träume. Und dann bin ich wieder sehr froh über meine aktuelle Situation. Wenn ich mehr intellektuelles Zeugs machen wollte, könnte ich das vermutlich einfach tun. Und die Kollegen sind grandios.
13
Januar
Krampf
Die verkrampfteste Entspanntheit ever ist immerhin amüsanter als verkrampfte Verkrampfung (die sog. Normalverkrampfung).
05
Januar
Lernen
Wie unglaublich viel man weiß. Wie unendlich viel man lernen muss.
27
Dezember
Alter Hedo
Drei Formen des Genusses:
24
November
Die Zufriedenen
Unzufrieden sein ist fast immer interessanter, als zufrieden sein, da sich Kritik besser verallgemeinern lässt und ihr auch besser widersprochen werden oder sogar Hilfe angeboten werden kann. Zufriedenheit dagegen tötet.
[da]
22
November
Unvernunft
Erkenntnis des Tages: Wie die fröhlichen Geldverschleuderer doch Recht haben, weil sie mit ihrem achselzuckenden Einkaufen mehr Freude haben, als die Zauderer und Abwäger. Wie die Impulskäuferinnen besser gekleidet sind, als die Nachdenklichen. Wie die Konservativen Bewahrer glücklicher sind, als die Linken Kritiker.
[Misologie]
17
November
Klopf, Klopf
Wie wir uns gegenseitig verbal für unsere Erfolge auf die Schulter klopfen und stolz auf uns sind, wobei wir doch so gut wie gar nichts dafür können, dass wir sind, wer wir sind.
16
November
Ruhe/Kraft
An manchen Tagen macht mich die Hektik der anderen, auch meines anderen Ichs, nur ruhig und klar. Es sind die besseren Tage.
08
November
Wong Kar Wai
Das rebellische Künstler- oder Dandy-Leben scheint irgendwie notwendig, aber wenn man dem Künstlern, Dandys oder Rebellen glaubt, ist es aussichtslos und führt zu nichts als Verzweiflung und frühem Untergang. Das bürgerliche Leben dagegen ist zwar in sich falsch, aber dafür aussichtsreicher und erstrebenswerter. Eine Wahl hat man nie.
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