letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3


25
Februar
Knigge
Gehört es sich eigentlich, bei Tisch die Ärmel hochzukrempeln oder bringt man das Kindern nur aus praktischen Gründen bei? Hin oder her, Ärmel ist ein tolles Wort.

 
 
15
Februar
Berichtigung
Vielleicht haben die Leute doch Recht, wenn sie Babies als das größte Glück bezeichen. Da sie Unrecht haben, was die Dauer von Kindern angeht, war es falsch von mir, kurzzeitige Glücksgefühle mit dem langanhaltenden Kindesglück zu vergleichen. Aber merke, werte Sonntagsgemeinde: Glücksmehrung darf nicht der Grund für Kinder sein!

 
 
10
Februar
Not for Sissies
Heitere Gelassenheit nicht nur zu üben, sondern zu beherrschen, was in diesem Fall sogar das Selbe bedeutet, ist eine Kunst. Schwierig genug ist sie schon bei einem harten Leben oder auch bei komplizierten, wenn auch selbst geschaffenen Problemen. Allerdings: Auch ein Lotterleben will gekonnt sein und Genießen war noch nie ein leichtes Spiel. Mein Lottern findet im Büro statt und verschafft, wie wohl jedes Lottern, keine Befriedigung. Es schafft eher den Wunsch, endlich mal richtig zu Lottern, also nicht im Büro sondern auf der Wiese, mit Gänseblümchen im Mund. Um diesen Wunsch umzusetzen, braucht es aber andere Fähigkeiten, als die gut geübte Beherrschung der heiteren Gelassenheit. Dazu bräuchte es Zielstrebigkeit, denn jetzt ist das Ziel nicht Aushalten, sondern Gestalten.

 
 
03
Februar
Türendeutungen
Wenn ich schon unkonzentriert bin und zu nichts komme, mache ich die Bürotür auf, damit wenigstens klar ist, dass ich anwesend bin und arbeitsam wirke. Wenn ich produktiv bin, reicht mir das als Bestätigung und die Türe kann zu sein. Naja, vielleicht läuft die Kausalität auch umgekehrt, wer weiß das schon, wer kennt sich so gut?

[Simulation der Betriebsamkeit]

 
 
28
Januar
Umgangsformen
Zu wie viel Smalltalk ist man eigentlich verpflichtet, wenn man von fremden Leuten bestürmt wird, die nur mal schnell das Baby sehen wollen?

 
 
22
Januar
Instrumentelle Vernunft
Wäre ich klug, würde ich systematischer arbeiten und lernen. Etwas in mir machte es aber unmöglich, beim Vokabel-Lernen Zettelkästen zu benutzen oder beim Dissertieren immer sauber zu exzerpieren. Nein, das hieße ja, die Sache ernst zu nehmen. Ich kann das auch ohne. Alles andere wäre mir zu angestrengt. Woraus nur folgt, dass ich zu faul bin. Aber Faulheit ist die Tugend meiner Generation.

 
 
19
Januar
Fühle, Fühle, Fühle
Psychologen sagen, wenn man Probleme hat, müsse man über sie reden. Ist das so? Ich meine, Verdrängen ist sehr oft viel besser. Reden könnte die Probleme noch größer scheinen lassen, als sie sind. Hingehen, machen, wieder weggehen. Verdrängen könnte auch heißen, die Nichtigkeiten des Selbstmitleids als armselig zu erkennen. Aber wahrscheinlich wissen die Psychologen das, nur ihre Karikatur weiß es nicht.

[Strohmänner]

 
 
15
Januar
Twitterei
Würde mich mal bitte wieder etwas umhauen? Wenn es das Kind schon nicht tut...

 
 
09
Januar
Paradox
Ich will Exzesse, große Gefühle, Romantik, Wildheit und Wirrniss, betreibe aber Mäßigung, Ruhe, Rationalität und Ordnung.

[Rationalität betreiben.]

 
 
06
Januar
Wohnen

Oder ist Wohnen wieder so eine Aufgabe, die man halt meistern muss? Wäre alles andere (gesetzt man ist sozial voll integriert und verdankt den Umständen, unter denen man lebt sehr viel) weglaufen? Man geht ja auch nicht ins Kloster, weil einem der Alltag zu viel wird.

 
 
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Last update: 26. Feb, 13:20
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