| letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3 | |
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... neuere Stories
06
Juni
Gelassenheit
Die unglaubliche Gelassenheit des Unmodernen: Intercityzüge, die in aller Ruhe durch das Rheintal gleiten und Ärzte, die vollkommen auf Computer verzichten.
04
Juni
Sommerkühle
Man fahre früh morgens mit T-Shirt und Fahrrad zur Arbeit, dann verspürt man die angenehme Sommerkühle dieses Frühlings. Das T-Shirt ist schon richtig, wie der Tag zeigen wird. Dennoch fröstelt man. Eine Jacke wäre allerdings nicht die Lösung sondern albern.
03
Juni
Charme
Was man will ist doch: Ein Charmeur sein. Deshalb vergesse man niemals das Flirten, im Gegenteil: Man übe es beständig! Glück hat man, wenn man mit einer süßen Frau verheiratet ist, die das ähnlich sieht.
[Die indirekten Imperative]
22
Mai
Weniger Geiz
Ich geize nicht mehr mit Bytes, ich habe meinen Papierkorb wieder angeschaltet. Allerdings leere ich ihn mehrmals täglich, so schwäbisch bin ich dann doch.
21
Mai
Anders
Das stille, unerklärbare und anachronistische Genießen echter Eisenbahnfreunde, das überhaupt nicht zum sowieso unwahren aktuellen Untertitel passt.
20
Mai
Mitleid
Mitleid im Fitness-Studio: Die roten Gesichter und das leidende Stöhnen junger Menschen, getrieben von stampfender Musik - warum tun sie sich das an? Man muss die Härte mögen, wenn man gegen sich selbst arbeiten will.
14
Mai
Freizeitbetätigungen
Ich habe keine wilden und extremen Hobbies und komme mir deshalb langweilig vor. Besonders, weil ich neulich schrieb, man sei, was man tue. Jetzt bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob das stimmt. Ist man nicht viel eher, was man denkt? Wilde Hobbies kann ja jeder Depp haben.
13
Mai
Doppelt Frei
Mehr und mehr mehren sich Zweifel: Was, wenn die Arbeit in der freien Wirtschaft wirklich furchtbar ist? Wenn man stumpfsinnig, aber schnell blöde Aufgaben abzuarbeiten hat und dabei genau kontrolliert wird? Wenn es statt um gute Argumente und Witz nur noch um Hierarchien und Macht geht? Wenn man sich nicht aussuchen kann, was man tun will? Und wenn auch das Umfeld anstrengend seriös wird? Ach was! Fort mit den Vorurteilen! Vor der Verachtung muss Kenntnis stehen (aber nach der Kenntnis nicht notwendigerweise die Verachtung!).
08
Mai
Links
Eben aufgefallen, dass ich links anscheinend mit "reflexartig und dogmatisch für die Schwachen" gleichsetze. Dann überlegt und für eine gute Definition gehalten.
[Die Weblog-Infinitive.]
16
April
Aberglaube - Final Edition
Nach diesen, diesen und diesen heute die finalen Worte zum Aberglauben, wenn man die herrschende Meinung akzeptiert und Glücklichkeit als erstrebenswert per se ansieht. Tra-raaah: Glauben Sie nur, was Sie glücklich macht. Bösen Aberglauben ignorieren Sie als Unfug! Wie ich auf diese Lebensweisheit komme: Heute ist das Unglaubliche passiert und mein bereits zweimal (das zweite Mal verschwieg ich Ihnen, werte Leser, weil es mir doch zu peinlich war) verschwundener Ehering ist wieder aufgetaucht. Zurückgesandt von einer Schweizerin, die ihn wohl in einem Beet fand, wohin er mir bei einer nächtlichen Schneeballschlacht gefallen war. Natürlich habe ich angemessen getrauert und mich geärgert, aber dann nach gut einem Tag beschlossen und aufs Neue erkannt, dass meine Ehe und Liebe nicht an Symbolen hängt (schon der Hochzeitsanzug ging in einem Eisenbahnwaggon verloren). Doch jetzt, wo er (der Ring!) wiederauftaucht, ist mir natürlich klar, was für ein strahlendes Symbol diese Rückkehr für die Dauerhaftigkeit meiner Liebe und Ehe ist. So muss man es machen, wenn man glücklich sein will, meine Damen und Herren!
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