| letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3 | |
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... neuere Stories
13
Februar
Freuling
Durch das Zwitschern und Tirilieren der Vögel im frühen Februar wird mir überhaupt erst bewusst, dass es im Winter recht still gewesen sein muss. Liegt wohl auch an den Kopfhörern. So gut sie auch sind, ab und an sollte man sie auch bei längeren Fahrradwegen nicht aufsetzen, sondern lauschen, denken und fühlen. Ohne zusätzliche Stimuli.
08
Februar
Kalauer aus der Realität
Erst war die Gummisohle meiner Turnschuhe durch - nach 5 Jahren Dauerabrieb verzeihlich, aber feucht. Dann hielt das Gummi meine Fahrradreifen einem unbekannten spitzen Gegenstand nicht mehr Stand. Da, wie wir aus Erfahrung wissen, Extrapolation immer erlaubt ist, frage ich mich natürlich, welches Gummi mir als nächstes Ärger machen wird.
07
Februar
Genüssliches Spazieren
Was man öfter tun sollte: Nachts, bei Mondschein im Wald spazierengehen, das Rascheln der Bäume und das Suppen der eigenen Schritte im feuchten Boden hören. Wolken vor den Mond ziehen sehen und kühle Luft schmecken, die schon einen leisen Hauch von Frühling in sich trägt. Außerdem sollte man sich öfter neue Kopfhörer kaufen, wenn sie so phänomenal klingen, wie meine neuen.
04
Februar
Frank&frei
Die "verkopft" rekursive Stildiskussion um Definition durch Abgrenzung gewinnt man auch vor sich selber am besten, indem man sie nicht ernst nimmt und wo man kann ignoriert. Man muss sie aber natürlich schon kennen. Nicht einfach "sein wer man ist", sondern das Gegrübel über Nichtigkeiten schon ernst nehmen, verstehen, für wichtig halten und dann sich aber trotzdem nicht drum scheren. Dann ist man toll.
31
Januar
Gemütlichkeit
Gemütlichkeit ist schön und zuhause bei Muttern darf und soll es auch gemütlich sein. Allerdings verstehe ich immer mehr, dass man es sich nicht gemütlich machen will. Dass man in einem grauen Betonklotz wohnen will. Sich für kein schönes Sofa entscheiden will, dem Gemütlichkeitszwang entfliehen will und sich einem Sonderbarkeitsdiktat unterwirft. Die harte Welt in ihrer Härte haben will und eben kein kuschelweiches Nest mit Blumen auf der Fensterbank, wo der böse Kapitalismus nicht reindarf. Ich verstehe das. Ich kann noch nicht sagen, dass ich die Kälte will. Und wenn sie hätte, würde ich sie hassen. Mein nüchterne, von Coccinella übernommene Ikea-Nüchternheit hasse ich noch nicht. Weil sie keine Entscheidung ist. Desinger-Sofas sind aber auf keinen Fall der Ausweg.
Vielleicht einfach Nomade werden, oder dadurch asozial, dass man die Zahl der Kinder nicht künstlich begrenzt...
23
Januar
Charme
Ich finde immer mehr Gefallen an meinem Beruf. Und wie ich immer vermutet habe, ist es doch das Arbeitsumfeld, oder besser, die Leute, die die richtigen sind. Insbesondere bin ich umgeben von schönen, klugen und kultivierten Damen aus aller Herren Länder, denen es Freude macht, wenn ich ihnen fröhlich die Verblüffung aufs Gesicht zaubere. Ich fürchte, das gibt es in "der Industrie" so nicht.
22
Januar
Rebellion
Irgendetwas ist falsch daran, die rebellische Lederhose mit seinen Eltern zu kaufen. Wahrscheinlich ist sie einfach nicht mehr rebellisch, die Lederhose. Dann ist der Satz nur noch deskriptiv falsch. Wenigstens, uff.
17
Januar
Möglichkeiten
Ein Freund war in Boston, weil er dort arbeiten will. Als er zurückkommt, hat er nur Klischees gesehen. Das ist normal und Vorurteile wollen schließlich gut gepflegt sein. Ich war noch nie in den USA und war deshalb über manches, was er berichtete doch erstaunt. Es gibt da anscheinend Leute, die absichtlich die Preisschilder an ihrer Kleidung lassen. Ich hielt das für ziemlich cool, konsumkritisch und so. Der Freund meinte aber, das wäre nicht kritisch gemeint. Man wolle zeigen, was man habe. Bei uns Deutschen herrscht ja immer soviel Neid, wir haben nicht so ein unverkrampftes Verhältnis zum Geld, wissen sie, da können wir von den Amerikanern noch viel lernen.
(Wie deutet man in einem Blog-Eintrag angemessen an, dass man etwas nicht ganz ernst meint? Emoticons verbieten sich. Ein "Ironie"-Tag auch. Weil Ironie ist das ja auch irgendwie nicht.)
11
Januar
Hart, nicht Medium!
Ich bin es wirklich. Hart, hart, hart! Und mindestens 80% meiner Mitkonsumenten sind Waschlappen und wollen lasche extra-sensitive Zahbürsten. Mir können sie nicht hart und kratzig genug sein. Bis tief in das Blut hinein muss man putzen, sonst wirkt es nicht! (Die Zahnpflege scheint hier tatsächlich zum Thema zu werden, Teufel auch!)
10
Januar
Silvester
Es war wieder großartig dieses Jahr, aber nicht so reich an erzählbaren Geschichten wie 2007. Ich will auf Parties jetzt immer mehr tanzen und weniger reden. Das ist während der Party toll, aber danach merkt man, dass man nichts mitgekriegt hat. Achja: Reise nach Jerusalem heißt auf englisch schlicht "Musical Chairs" und ist das beste Partyspiel neben Zwei-Minuten-Mumien aus Klopapier basteln, was auf englisch sicher einfach bumf-mummies heißt.
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