letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3


07
März
Konflikt
Ästhetisch sind die Alulappen auf Frischkäsedosen ein Graus - aber ich habe den unverdrängbaren Aberglauben, dass der Käse dadurch länger hält.

 
 
06
März
Lebensziele
Hier sind sich die meisten professionellen Philosophen einig, dass Philosophie eher unwichtig sei. Warum klammern sie sich dann an diesen dünnen Strohhalm und wollen unbedingt dabei bleiben?

 
 
04
März
Scharfe Mengen
Ich bin erkältet, aber nur in Gliedern und Hals. Ein sehr schöner und ebenso unerklärlicher Nebeneffekt ist die anscheinend daraus resultierende Schärfung meines Geruchssinns: Ich kann mit meiner Nase im Vorbeigehen die sich überschneidenden Duftmengen der ausliegenden Backwaren wahrnehmen, dazu kommt sekunden später nasser Bahnhofsmarmor, ein Körpergeruch unter einem leichten Parfüm, ein Frühlingsböhe in die Bahnhofshalle vorbei an den Wurstständen. Alles so klar plötzlich und mit dem milden Unterton von Neoangin.

[Gute Sinneswahrnehmung ist immer synästhetisch!]

 
 
01
März
Ich bin
Laut meiner Freundin wäre ich als Auto ein Hippie-VW-Bus und laut einer Kollegin ein Triumph Spitfire. Beides erstaunte mich, beides empfand ich als Kompliment.

 
 
19
Februar
Rekursion
Man soll mir bloß nicht auf den Gedanken kommen, das ständige Hin- und Herwälzen von Problemen sei irgendetwas Besonderes, oder gar besonders Intellektuelles. Selbst mit ganz viel Meta nicht.

 
 
13
Februar
Freuling
Durch das Zwitschern und Tirilieren der Vögel im frühen Februar wird mir überhaupt erst bewusst, dass es im Winter recht still gewesen sein muss. Liegt wohl auch an den Kopfhörern. So gut sie auch sind, ab und an sollte man sie auch bei längeren Fahrradwegen nicht aufsetzen, sondern lauschen, denken und fühlen. Ohne zusätzliche Stimuli.

 
 
08
Februar
Kalauer aus der Realität
Erst war die Gummisohle meiner Turnschuhe durch - nach 5 Jahren Dauerabrieb verzeihlich, aber feucht. Dann hielt das Gummi meine Fahrradreifen einem unbekannten spitzen Gegenstand nicht mehr Stand. Da, wie wir aus Erfahrung wissen, Extrapolation immer erlaubt ist, frage ich mich natürlich, welches Gummi mir als nächstes Ärger machen wird.

 
 
07
Februar
Genüssliches Spazieren
Was man öfter tun sollte: Nachts, bei Mondschein im Wald spazierengehen, das Rascheln der Bäume und das Suppen der eigenen Schritte im feuchten Boden hören. Wolken vor den Mond ziehen sehen und kühle Luft schmecken, die schon einen leisen Hauch von Frühling in sich trägt. Außerdem sollte man sich öfter neue Kopfhörer kaufen, wenn sie so phänomenal klingen, wie meine neuen.

 
 
04
Februar
Frank&frei
Die "verkopft" rekursive Stildiskussion um Definition durch Abgrenzung gewinnt man auch vor sich selber am besten, indem man sie nicht ernst nimmt und wo man kann ignoriert. Man muss sie aber natürlich schon kennen. Nicht einfach "sein wer man ist", sondern das Gegrübel über Nichtigkeiten schon ernst nehmen, verstehen, für wichtig halten und dann sich aber trotzdem nicht drum scheren. Dann ist man toll.

 
 
31
Januar
Gemütlichkeit
Gemütlichkeit ist schön und zuhause bei Muttern darf und soll es auch gemütlich sein. Allerdings verstehe ich immer mehr, dass man es sich nicht gemütlich machen will. Dass man in einem grauen Betonklotz wohnen will. Sich für kein schönes Sofa entscheiden will, dem Gemütlichkeitszwang entfliehen will und sich einem Sonderbarkeitsdiktat unterwirft. Die harte Welt in ihrer Härte haben will und eben kein kuschelweiches Nest mit Blumen auf der Fensterbank, wo der böse Kapitalismus nicht reindarf. Ich verstehe das. Ich kann noch nicht sagen, dass ich die Kälte will. Und wenn sie hätte, würde ich sie hassen. Mein nüchterne, von Coccinella übernommene Ikea-Nüchternheit hasse ich noch nicht. Weil sie keine Entscheidung ist. Desinger-Sofas sind aber auf keinen Fall der Ausweg.
Vielleicht einfach Nomade werden, oder dadurch asozial, dass man die Zahl der Kinder nicht künstlich begrenzt...

 
 
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Last update: 26. Feb, 13:20
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