letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals


30
Mai
Fortschritt
Bei der Mode und Musik kommen ja immer wieder so Retro-Wellen. These: Beim Humor nicht. Das veraltet schnell und wirkt dann brav oder hölzern. Hier könnte man vielleicht echt mal von Humor als "Brennglas" für gesellschaftlichen Fortschritt sprechen, wenn man denn unbedingt von Fortschritt sprechen will.

 
 
12
Mai
Neue Herausforderungen
Wer wirklich "täglich neue Herausforderungen" will und noch keine Kinder hat, empfehle ich ab einem gewissen Alter welche zu zeugen/zu gebären. Gleiches gilt, frei nach einem Katz&Goldt Shirt für Leute, die ständige neue Menschen kennenlernen möchten, oder, jetzt wieder frei nach mir, gar "mit Menschen arbeiten" möchten.

 
 
10
Mai
Digital ist schlechter
Wie wenig ich davon überzeugt bin, dass Bildungseinrichtungen auf dem neuesten Stand der Technik unterrichten sollen oder überhaupt viel mit Technik in Schulen gemacht werden muss. Warum?
Erstens können die Lehrer das eh nicht, zweitens wäre es verdammt teuer und drittens sind fast alle anderen Sachen tausend Mal wichtiger und helfen einem beim Umgang mit egal welcher Technik später viel mehr. Da, wo Technik wirklich sinnvoll ist, wird sie sowieso sehr schnell eingesetzt: An keiner Schule dürfte heute noch intensiv mit Papier-Lexika gearbeitet werden. Aber iPads in der Grundschule? Medienkompetenz als Schulfach? Nein danke!

 
 
08
Mai
Bau
Unter deutschen Frauen höheren Bildungsgrades scheint es ausgemacht zu sein, dass man, zumindest wenn man Richtung vierzig geht, zu seinen körperlichen Unzulänglichkeiten zu stehen habe. Ich will nun gewiss nicht diese gesunde und richtige Überzeugung angreifen. Ich möchte aber die Frage stellen, warum es nicht auch in Ordnung sein könnte, beispielsweise ein wenig Sport zu treiben, um seinen Leibesumfang etwas zu reduzieren. Oder sich die Haare zu färben? Sich also körperlich etwas verbessern zu wollen? Wenn man "Bildung" sagt und seinen Geist etwas auffrischt hat keiner was dagegen.

 
 
07
Mai
Chills&Fever
Etwas, das eben genau nicht "pretty chilling" ist: Medienkompetenz haben Kinder fast immer mehr als ihre Eltern oder Lehrer.

 
 
05
Mai
50plus
Wenn über fünfzig-jährige sich selber loben und recht offensichtlich daran freuen, auch eine Snapchat-Kanal für ihre Veranstaltung anzubieten, außerdem eine Veranstaltung für Jugendlichen anpreisen (Jugendliche brauchen keine Veranstaltungen von Erwachsenen) und meinen, man könne die Jugendlichen mit Reimen von "fettes Brot" aus den Neunzigern locken, liegen sie falsch. Ich dagegen liege richtig, wenn ich nicht aufhöre, mich daran zu freuen, dass ich über ein Gerät durch die Cloud gestreamte Musik hören und mich auf dem Fahrrad navigieren lassen kann. Faszinierend ist nicht die Vision, faszinierend ist, wenn etwas wirklich funktioniert.

[Dass ich mich mal nach wissenschaftlichen Konferenzen sehen würde]

 
 
29
April
Medienkunde
Das Medium "Medium" ist was für ältere. Es gibt dort längere Texte und es wird häufig über Kinder gesprochen, wenn auch meist eher als Aufhänger, so in dem Stil, seht her, ich habe eine Tochter, wodurch ich mich gelegentlich ertappt fühle. An geniales Tracking und auf exakt mich optimierten Content glaube ich hierbei allerdings nicht, das ist nur der feuchte Albtraum der sterblichen Überreste des FAZ-Feuilletons. Junge Leute lesen einfache keine langen Texte, früher schauten sie fern und lasen Comics, heute schauen sie Youtuber und lesen Snapchat.

 
 
28
April
ESC
Weiter in meiner losen und fröhlichen Reihe "Argumente für den Kinderhasser": Es gibt ja keinen gesellschaftlich akzeptierteren Eskapismus als den, Kinder zu haben. Ja, der biologische Imperativ geht sogar immer noch so weit, dass denjenigen, welche sich in besonderem Maß für irgendetwas einsetzen, aber keine Kinder haben, unterstellt wird, sie müssten Kinderlosigkeit kompensieren. Dabei sind die Probleme der Welt wahrlich nicht zu wenige Kinder.

[diejenigen, welche. Gottlob]

 
 
26
April
Abgang
Man soll die Party eben nicht dann verlassen, wenn es am Schönsten ist, sondern unter den letzen sein, die gehen.

 
 
23
April
Konformismus
Die geliebte Pflege eines milden Nonkoformismus' gerät bei den Kindern zur Herausforderung. "Normal" sollen sie natürlich nicht sein, wer will das schon? (Die Normalos halt.) Aber seltsame Außenseiter, die von den Eltern nicht verstanden werden und unter ihren offensichtlichen Merkwürdigkeiten leiden, neenee, sowas wollen auch die Nonkonformisten-Eltern nicht. In Wahrheit sollen die Kinder natürlich "cool" sein: Im genau rechten Maß von genau nur den sowieso von den Eltern als unsinnig erkannten Normen auf selbstbewusste Weise milde abweichen.

 
 
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Last update: 31. Mär, 15:54
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