letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3


04
März
Bling
Vermutlich muss man an protziges Luxusleben gar nicht glauben, man gewöhnt sich einfach dran. Es sei denn, man beginnt sehr jung und sehr bewusst mit Luxus. Dann hat man einen schlechten Kern.

 
 
02
März
Glyx
Am schlimmsten ist der gesellschaftliche Druck, glücklich zu sein wohl für Mütter junger Kinder. Sowieso immer Lebensglück als Kriterium für Menschen! Richtige, gute Dinge tun, interessante Sachen sagen, melancholisch sein: Das geht doch auch. Ob mit oder ohne Kind.

 
 
14
Februar
Data-Driven
Datengetriebenes Marketing wird wohl leider lange dumm bleiben. Ich sage nicht, die Online-Marketing Experten wären es. Die können zumindest mit Zahlen umgehen. Aber ihre Werbemittelchen müssen noch stärker am Erfolg gemessen werden als alles andere. Hier geht es überhaupt nicht darum klug, witzig, subtil oder irgendwas zu sein. Jetzt hat man Zahlen, welche die durchschnittliche Wirksamkeit der Dummheit gut stützen. Und bis die Tracking-Mechanismen so weit gehen, dass sie zuverlässig rausfinden, was mir gefällt und dann auch noch entsprechende Werbung produzieren, müssen wohl ein paar Jahrzehnte ins Land gehen. Bisher gibt es beim Schrotflinten-Ansatz eher Chancen, das per Zufall mal etwas hübsches entsteht. Wie immer: Wenn wir Dinge verstehen, verlieren sie ihre Magie. Was uns niemals daran hindern sollte, Dinge verstehen zu wollen. Amen.

 
 
27
Januar
Kind/Sinn
Oft wird gesagt: Kinder stiften dem Leben Sinn. Warum wird selten gefragt. Auch eher selten wird in letzter Zeit auf solche seltenen Fragen geantwortet, dass Kinder rundum glücklich machten. Oft wird vielmehr betont, welchen Ärger und wie viel Arbeit sie erzeugen. Dennoch: Sinn.
Sinn wird gestiftet, wenn man sich um etwas kümmert - ob mit Freude oder Missmut ist nebensächlich. Und Kinder sind, kaum geboren, einfach da. Man muss sich um sie kümmern, es geht gesellschaftlich und auch biologisch kaum anders. Ob sie dabei Freude machen, unsere Zukunft (oder die Rente!) sichern oder diese gerade zerstören (die Umwelt!), ist dabei unerheblich. Und selbstverständlich sind Kinder nicht die einzige, oder auch nur eine besonders wertvolle Art der Sinnstiftung: Sich um Kunst und Kultur, Umwelt oder Armut, Mathematik oder Darmverschlüsse zu kümmern kann genauso wichtig, oder wichtiger sein.

P.S.: Für Nixchecker mal ein "P.S.": Aus diesem Beitrag kann man rein gar nichts über meine Beziehung zu meinem Kinde ableiten. Nicht mal, dass ich eins habe.

 
 
25
Januar
Dumm
Arbeit für Geld macht doch dumm. Also ausschließlich klug für eben diese Arbeit für Geld, aber eben nicht darin klug, worin man klug sein will. Höchstens zufällig, es sei denn, man war einer von denen, die schon immer ganz genau wussten, was sie machen wollten und das dann auch getan haben.
Sicher klug, in dem Sinne, in dem man es sein will, macht nur Arbeit für einen selbst.

 
 
10
Januar
Eher unschön
Eher unschön: Frauen, die nicht zu Damen werden, sondern zu zerknitterten Mädchen altern. Oder Jungs, die faltig aufquellen, also keine kleinen Knitter kriegen, sondern größere Wellen werfen. Aber, na klar, Schönheit ist doch nicht alles, Mann! Innere Werte! Juchhei! Die sollen sich wellen und wogen und keinesfalls glatt- und bei solchen Sätze steckenbleiben: "Nacktfotos find' ich voll ok, wenn sie ästhetisch sind." (frei nach dem Namensgeber dieses Netzlogbuchs der doch mal wieder erwähnt werden muss: Max Goldt.)

 
 
02
Januar
Rom
Ich wiederhole es gerne, auch mit Link: Wahre Romantik entsteht aus Einsamkeit.

 
 
30
Dezember
Andererseits
So Jugendlichen- und Freundschaftskitsch funktioniert einfach immer zu gut, als das er ein Kriterium sein könnte. Siehe "crazy".

 
 
16
Dezember
Wild
A great man is rather recognized by the subtlety of accusations from his enemies than the by the beauty of the praisings from his friends.

 
 
05
Dezember
Metalesen
Warum wird in Büchern nur so wenig vom Lesen geschrieben? Laufen, sich langweilen, alles ist drin, aber ein Buch zur Hand nehmen, das kommt selten vor. Auch sieht man im Kino selten Menschen, die ins Kino gehen. Es gibt eine Scheu vor dem eigenen Genre, nicht jedoch vor der Branche. Literaturbetrieb und Filmindustrie werden häufig erwähnt.

 
 
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Last update: 21. Jan, 09:02
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