letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3


22
Mai
Alternativlos
Die immergleiche Musik und Videos der deutschen alternativ-Bands. Das geht nicht in Ordnung, wenn man sich urprünglich über das Anders- und damit Originell-Sein definiert hat. Bei normalem Pop und Rock geht es ja noch, einfach immer so weiter zu machen. Vollkommen ok, macht auch Spaß. Aber Indie-Klone, nein Danke. Tocotronic hat das verstanden und hat endlich auch wieder ein gutes Album draußen.

 
 
19
Mai
Gen
Die Rede vom Fotogen-Sein ist Unfug. Man ist schön oder hässlich und hat Posen gelernt oder ist natürlich. Gut, zugegeben, lebhafte Naturelle haben auf Schnappschüssen Nachteile.

 
 
12
Mai
Frühling
Es muss nur Frühling werden und Berlin ist plötzlich wieder ganz sympathisch und unangestrengt, besonders wenn man sich den offenen Berlin-Hass von Don Alphonso anhört.

 
 
21
April
Pragma
Braucht der Pragmatismus einen Anwalt innerhalb rein akademischer Diskurse: Ja! Allerdings: Außerhalb dieser überhaupt nicht - da denkt fast jeder pragmatisch. Daher ist die Rolle von Intellektuellen, die eben nicht diesen Ansatz vertreten, viel nötiger und interessanter. Wiederum allerdings: Denen muss der Pragmatismus auch auf intellektueller Augenhöhe entgegen gehalten werden, sonst sehen sie ihn gar nicht.

 
 
15
April
Humor
Das Vorurteil, dass subtiler Humor irgendwie intelligenter wäre, wird monatlich von der Titanic widerlegt.

 
 
13
April
Echter Genuss
Wahre Genussmenschen, das Essen betreffend, müsste man an ihrer Art zu Frühstücken erkennen - wer sich hier Zeit lässt und alleine/im engsten Kreise genießt, hat wohl wirklich große Freude daran und lässt sich weder vom Diktat der Zeit, noch vom Umfeld etwas einreden.

 
 
12
April
Character-Detection
Es gibt ja so Frauenzeitschrifts-Glossen (oder, gender-neutraler, people-Magazins-Rubriken) in der Methoden zur Charakter-Erkennung vorgestellt werden. Sternzeichen, Handschrift, Tanz-Stil, Ess-Manieren, Gebaren am Spielplatz: An allen diesen Dingen sollen wir erkennen, wie ein Mensch wirklich ist. Mein Vorschlag dazu: Zähneputzen. Hier täuscht niemand durch Manierismen, hier ist man ganz bei sich - und entweder sanft und gefühlvoll oder wild und leidenschaftlich, strategisch oder wirr, akribisch oder lax, auf und ab spazierend oder still-stehend, gebeugt oder gerade.

 
 
11
April
Design
Das Interesse an Design ist ein kaltes und vor allem ein leicht erkaufbares. Ich könnte mir das auch kaufen, bin aber am echten Interesse interessiert. Und das gibt es eher noch bei Kunst und da auch eher in Museen als in Galerien, am aller-ehesten aber bei Freaks und ihren Hobbies. Ja, der böse Kommerz wieder, der uns entfremdet, spotten die Spötter. In einem (zumindest weitgehend) marktwirtschaftlich organisiertem Land ist Konsum doch die viel ehrlichere Option. Doch da schaue man sich die Leute an und unterscheide die Angeber von der Liebhabern. Bei Design gibt es beide, bei den Freaks nur die letzteren - bei Ihnen ist man also auf der sicheren Seite.

 
 
27
März
Nutzen
Der Hauptnutzen von Smartphones ist vermutlich die Steigerung der Mitarbeiterproduktivität auf der Toilette. Maximaler Output, besonders auf dem Klo.

 
 
25
März
Nicht das Land
Die Ruhe der Schweiz ist auch eine Ruhe des Designs. Der sichtbare edlere Waschbeton in jedem Bahnhof. Die Unaufgeregtheit der Zugrenovierungen - was in den 80ern gut war hat man behutsam erhalten und eben keine mintgrünen Interregios mit welligen Decken und harten Sitzen bauen lassen, weil das damals der letzte Schrei war. Die Ruhe der Schweiz ist eine spezifisch schweizerische, sie ist nicht bloß eine Ruhe der Ländlichkeit. Sie ist allerdings auch grau.

 
 
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Last update: 21. Jan, 09:02
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