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11
November
Lie me a river
Das ist alles so falsch, die Lügen, auf die Unternehmen und Gesellschaft basieren. Es ist aber auch so schön einlullend friedlich, dass es so ganz gut funktioniert, insgesamt.
03
November
Raus
Er redet von Veränderungswandel. Ich will hier raus. Problem der Offline-Welt: Man kommt so schlecht raus. Problem der Online-Welt: Man kommt überall so leicht raus.
#bchh12
31
Oktober
Speed
Anstatt schwarz/weiß-Kultur Getue lieber den Rausch der Geschwindigkeit oder Höhe. Aber besser noch: Radikale Bunt-Kultur.
28
Oktober
Kapitalismuskritik zum Sonntag
Das eigentlich Paradoxon des Kapitalismus ist doch, dass alle überzeugt sind, dass Konsum kapitalistisch produzierter Waren nicht glücklich macht, die Erhaltung unserer zivilisatorischen Mindeststandards aber nur mit der konstanten Ausweitung dieses Konsums (den jeder ablehnt) möglich ist.
[Alte Hüte, nacherzählt]
27
Oktober
Extrem
Diese ganzen Extremsportarten und Achterbahnen gibt's doch nur, weil Erwachsene auch wieder so jauchzen wollen, wie es Kinder z.B. schon beim Anblick einer große Seifenblase tun.
[Im Zweifel für das Jauchzen]
18
Oktober
Schall und Wahn
Solche Wahnsinnigen muss man mögen und bedauern, wenn sie sterben. Wenn wir Bologna und den Ranking-Wahn wirklich weit treiben, bin ich für eine Wahnsinningen-Quote. 5% Irre muss es geben, die tun allen gut. Momentan sind wir noch drüber. [Bologna weit treiben]
12
Oktober
Albern
Albern zu wollen, heißt wohl auch: Es nicht mehr so recht zu können. Lachen nur noch mit Niveau? Niemals! Und natürlichkann geschossen werden!
05
Oktober
Katz, nicht Goldt
Gestern mal wieder gespürt, wie wenig mir Perfektion bedeutet. Ein hervorragendes Restaurant, perfekt bis ins Detail. Einfallsreich, schön, mit liebe zum Detail eingerichtet. Wir werden mit einer idealen Mischung aus Coolness und alter Schule bedient. Schöne Menschen sitzen um uns, this is the place to be. Doch das ist eben schlicht und einfach zu perfekt. Seelenlos. Nicht jeder Fehler verleiht Seele, aber die Ahnung, etwas sei am Reißbrett entworfen worden, um perfekt zu sein, schmeckt mir nicht. Das Understatement fehlt. Die Nachbars-Oma in Italien, die an Kochkunst mit Spitzenrestaurants mithalten kann, aber eben nicht so aussieht. Die unscheinbare Pizzeria, oder der Eisladen, die ihre Sachen einfach gut machen. Die Cocktail-Göttin, die unglaublich freundlich ist, selbst wenn wir mit uncoolen Gästen im lila Regenmänteln erscheinen. Gut sein ohne viel Gewese. Das ist es doch.
03
Oktober
Heimatspruch
Falsche Alltagsweisheiten: Home is, where the heart is. Richtiger wäre wohl: Home is, where Mom was. Das Herz ist ja immer überall.
17
September
Fritz
Fazit von Friederisiko: Kleinkariert großkotzig. Preussisch im schlechten Sinne, dieser Monarch.
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