letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3


31
Oktober
Speed
Anstatt schwarz/weiß-Kultur Getue lieber den Rausch der Geschwindigkeit oder Höhe. Aber besser noch: Radikale Bunt-Kultur.

 
 
28
Oktober
Kapitalismuskritik zum Sonntag
Das eigentlich Paradoxon des Kapitalismus ist doch, dass alle überzeugt sind, dass Konsum kapitalistisch produzierter Waren nicht glücklich macht, die Erhaltung unserer zivilisatorischen Mindeststandards aber nur mit der konstanten Ausweitung dieses Konsums (den jeder ablehnt) möglich ist.

[Alte Hüte, nacherzählt]

 
 
27
Oktober
Extrem
Diese ganzen Extremsportarten und Achterbahnen gibt's doch nur, weil Erwachsene auch wieder so jauchzen wollen, wie es Kinder z.B. schon beim Anblick einer große Seifenblase tun.

[Im Zweifel für das Jauchzen]

 
 
18
Oktober
Schall und Wahn

Solche Wahnsinnigen muss man mögen und bedauern, wenn sie sterben.
Wenn wir Bologna und den Ranking-Wahn wirklich weit treiben, bin ich für eine Wahnsinningen-Quote. 5% Irre muss es geben, die tun allen gut. Momentan sind wir noch drüber.

[Bologna weit treiben]

 
 
12
Oktober
Albern

Albern zu wollen, heißt wohl auch: Es nicht mehr so recht zu können. Lachen nur noch mit Niveau? Niemals! Und natürlichkann geschossen werden!

 
 
05
Oktober
Katz, nicht Goldt
Gestern mal wieder gespürt, wie wenig mir Perfektion bedeutet. Ein hervorragendes Restaurant, perfekt bis ins Detail. Einfallsreich, schön, mit liebe zum Detail eingerichtet. Wir werden mit einer idealen Mischung aus Coolness und alter Schule bedient. Schöne Menschen sitzen um uns, this is the place to be. Doch das ist eben schlicht und einfach zu perfekt. Seelenlos. Nicht jeder Fehler verleiht Seele, aber die Ahnung, etwas sei am Reißbrett entworfen worden, um perfekt zu sein, schmeckt mir nicht. Das Understatement fehlt. Die Nachbars-Oma in Italien, die an Kochkunst mit Spitzenrestaurants mithalten kann, aber eben nicht so aussieht. Die unscheinbare Pizzeria, oder der Eisladen, die ihre Sachen einfach gut machen. Die Cocktail-Göttin, die unglaublich freundlich ist, selbst wenn wir mit uncoolen Gästen im lila Regenmänteln erscheinen. Gut sein ohne viel Gewese. Das ist es doch.

 
 
03
Oktober
Heimatspruch
Falsche Alltagsweisheiten: Home is, where the heart is. Richtiger wäre wohl: Home is, where Mom was. Das Herz ist ja immer überall.

 
 
17
September
Fritz
Fazit von Friederisiko: Kleinkariert großkotzig. Preussisch im schlechten Sinne, dieser Monarch.

 
 
11
September
Vespen
Mädels in Vespas sind fast immer cool, fröhlich und selbstbewusst. Blitzverliebtheit in reale Werbefiguren.

 
 
08
September
Mythenbildung
Es müsste mal jemand laut sagen oder zugeben, dass man überhaupt nicht Chef sein kann UND die Details kennen. Wowi im Aufsichtsrat von BER - völlig klar, dass da nichts kontrolliert werden kann, der Mann ist absolut und absolut verständlich abhängig davon, was man ihm erzählt. Er hat also nicht seinen Job nicht gemacht, er hat den falschen Leuten zu lange vertraut. Gut, bestimmt ist Oliver Samwer ein wenig agiler und fleißiger als der Wowibär. Aber auch er kann niemals alle Details aller seiner Ventures kennen. Behauptet bitte nicht ständig, dass sowas möglich sei (auch: Aktenfresser Stoiber) und messt die Leute dann an diesen falschen Maßstäben, ihr, alle, ihr.

 
 
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Last update: 21. Jan, 09:02
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