letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals


19
Mai
Infant?
Gilt eigentlich der Unwille, Chef zu werden auch als Indiz für die Infantilisierung meiner Generation, der Millenials, zu denen ich gerade so noch gehöre? Oder ist das nicht eher ein sympathischer Zug? Kommt vermutlich drauf an, ob man Kinder sympathisch findet. Dann müsste man Infantilisierung ja mögen. Aber es ist wohl wie immer weniger schwarz-weiß, sondern komplexer. Sogar Kinder sind weniger infantil als sie qua Wortbedeutung sein müssten. Das Leben, die Sprache, eine wabernde Suppe, die dann aber doch ganz gut taugt.

 
 
03
Mai
Postmodern
Früher dachte ich, weil meine Eltern es so sagten, "postmodern", das sei ein Hühnerhausbaustil mit weißem Putz, kleinen Fenstern und roten Dächern. Stil mit Putz, also putzig ist wohl das letzte, was die Postmoderne sein will. Sie will ja eigentlich gar nichts mehr wollen.

 
 
28
Februar
Akt
Warum wollen eigentlich so viele Menschen Cafébesitzer sein und so wenige Aktfotografen? Weil Cafébesitzen mehr Akt ist?

 
 
25
Februar
Preisleistung
Für den Preis zu teuer, ansonsten ok. Qualität hat seinen Preis.

 
 
09
Februar
Star
Mal sehen ob der Rogue One Rouge aufträgt.

 
 
06
Februar
Standardsprache
Im Berliner Zeugnissprech wird bewertet, ob das Kind an der Standardsprache orientiert spricht. "Hochsprache" darf man im linken Berlin wohl weder schreiben noch sprechen.

 
 
16
Januar
Charaktereigenschaften
Menschen können dämlich, herrlich, fuchsig, affig, rattig sein, aber nicht hundig oder katzig.

 
 
03
Januar
Abendstern
In der Philosophie ist das Standardbeispiel für zwei Begriffe, die das gleiche Objekt bezeichnen, aber doch etwas unterschiedliches meinen, Morgenstern und Abendstern - beides ist schlicht die Venus. Viel alltagsnähere Beispiele hört man von Kindern, die den Unterschied zwischen "leer" (nichts drin) und "alle" (auch nichts drin, muss aber irgendwann mal voll gewesen sein) oder "schon wieder" (pejorativ) und "noch mal" (neutral) noch nicht verstehen.

 
 
20
Dezember
Emo
Wie mir Emoticons immer nach sprachlicher Verarmung riechen, obwohl sie doch mittlerweile derart ausdifferenziert sind, dass sie den Wortschatz der Durchschnittsbevölkerung um ein vielfaches übertreffen. Aber nein, Sprache muss es sein, zeichnen ist nichts wert, Comics sind Schweinkram. Das sitzt wohl tief im mir.

 
 
10
Dezember
Die Liebe und der Hass
Das neue Ding scheint zu sein, im Kontext der Liebe von "Hass" zu sprechen und das ironisch zu meinen. Der Beweis: Ich fing damit letztes Jahr schon an, jetzt zieht der japanische Weihnachtsmarkt und die FAZ nach.

 
 
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